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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Kann ein Gläubiger "Messie" oder zumindest unordentlich sein?
von geli am 09.09.2017 20:51Nein, das brauchst Du nicht...

Ich weiß schon, was Du gemeint hast. Wenn eine Wohnung dermassen vollgestellt ist, dass man keinen Weg zum Laufen mehr hat, wird es natürlich kritisch

Aber guck einfach mal, ob die Frauen wirklich Hilfe wollen oder nicht. Es gibt nämlich auch viele Menschen, die wollen eigentlich keine Veränderung, sondern sie wollen einfach nur "jammern" und ein bisschen Aufmerksamkeit.
LG, geli
Re: Kann ein Gläubiger "Messie" oder zumindest unordentlich sein?
von oldlangsyne am 09.09.2017 19:58Nun muß ich aber noch betonen, dass es bei mir oft so ist, dass nicht spontan Besuch kommen dürfte - weil auch nicht die Ordnung hier herrscht, die ich gern hätte.
Mir geht es bei dem bestimmten Fall darum, dass man wohl Mühe hat, sich einen Weg durch die Wohnung zu bahnen aufgrund all dem, was sich überall in Räumen und Fluren aufgestapelt hat.
Da gibt es für mich einen Unterschied.
Vielleicht sollte ich die Überschrift ändern..
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Kann ein Gläubiger "Messie" oder zumindest unordentlich sein?
von geli am 09.09.2017 19:46Ja, genau - Aufräumen ist nicht unsere erste Priorität.
Und manchmal denke ich: Es hat auch Vorteile, wenn man unordentlich ist.
So habe ich z.B. eine Nachbarin, mit zwei Kindern. Dort ist es (für meine Begriffe) sehr unordentlich. Wenn die Kleine (1 Jahr alt) etwas ißt, klebt dann anschließend der Boden und alles, was sie sonst noch so anlangt. Spielsachen liegen überall herum, und auch sonst ist es nicht aufgeräumt - Küche, Kleidung etc.
Für mich wäre das undenkbar - meine Kinder, und heute Enkelkinder, bekommen nur am Tisch oder Draußen was zum Essen in die Hand, und auch sonst räume ich die Spielsachen weg, oder leite sie an, das auch selbst zu machen, wenn das Spielen zu Ende ist. Ich räume meine Küche regelmäig auf und auch meine Kleiderschränke sind einigermassen ordentlich eingeräumt.
Allerdings stelle ich fest, dass meine Nachbarin in vielen Dingen total entspannt ist - es ist ihr egal, ob irgendwo Krümel liegen oder andere Sachen. Anstatt ihe Energie ins Aufräumen und Ordnung halten zu verschwenden?, kann sie in Ruhe mit Freundinnen Kaffee trinken, ohne dauernd darauf zu achten, was die Kinder so treiben.
Auch für mich ist es entspannend, wenn ich mit meinen Enkelkindern bei ihr zu Besuch bin. Ich brauch mich da überhaupt um nichts zu kümmern - ihr ist es egal, was die da so alles räumen und rumkleckern. Da merke ich manchmal, dass diese Art zu leben auch Vorteile hat... 
Außerdem ist sie ein guter "Handwerker" - sie hat z.'B. eine Schranktür gemacht aus lauter selbst kleingesägten Astscheiben. Sieht schön aus und hat richtig Arbeit gemacht.
Zu solchen Dingen kam ich aber nie, als meine Kinder klein waren, denn ich war damit beschäftigt, meine Wohnung einigermassen in Ordnung zu halten
,
So denke ich, es muss nicht unbedingt sein, dass jemand, der äußerlich Unordnung hat, auch innerlich "ungeordnet" ist.
Vielleicht ist es einfach so, dass manche Menschen einfach nur andere Prioritäten setzen?
Sie denkt sich: "Lass den Dreck liegen - in ein paar Jahren sind sie (die Kinder) groß, und dann schaut es auch wieder anders aus. Ich mache lieber Dinge, die mir wichtig sind - und Aufräumen gehört für mich nicht unbedingt dazu."
Für mich dagegen ist es wichtig, in einem ordentlichen Umfeld zu leben - und setze meine Kraft und Energie auch dafür ein. Dafür bleiben aber andere Dinge manchmal auf der Strecke...
Sie fühlt sich auch inmitten von Unordnung und Chaos wohl - ich dagegen eher nicht. Zumindest dann nicht, wenn es zum Dauerzustand wird.
Auf jeden Fall bin ich aber vorsichtig damit geworden, jemand, der "unordentlich ist", gleich negativ zu bewerten.
LG, geli
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Bibelklar
von nennmichdu am 09.09.2017 19:38Hallo Pal,
2. Korinther 1,
9 Wir selbst aber hatten in uns selbst schon das Urteil des Todes erhalten, damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt.
Ist sicherlich ein schönes Beispiel davon, wie Gott Menschen an einen Punkt führen tut, wo sie mit ihrem eigenen Vermögen und mit ihren eigenen Kräften nicht mehr weiter kommen. Um dann nur noch alles Vertrauen und alle Hoffnung und allen Glauben auf Gott zu setzen.
Ich würde von mir aber nun nicht sagen, das - wenn ich einmal mein ganzes Leben Gott in die Hände gegeben habe und erfahren habe, das er alles vermag und alles wirkt und ich von ihm alles erwarten kann --- auch weil ich selbst für mich nichts erwarten tue insofern ich mich hier selbst verleugnet habe...---nun noch ein "tief verwurzeltes Selbstvertrauen" habe.
Wenn ich weiß, das aus mir selbst nichts Gutes kommen kann, sondern nur Gott durch mich und in mir all das wirken kann, was er möchte, dann baue ich nicht mehr auf meine Kraft. Auf mein Vermögen. Dann bin ich schwach, damit er stark sein kann. Dann bin ich klein, damit er groß sein kann.
Da bleibt dann kein Platz mehr für ein Selbstvertrauen.
Was aber nicht heißt, das man mit sich selbst nicht im reinen ist und nicht tun und lassen kann, was man für gut erachtet. Dabei auch ganz man selbst ist. Ganzer Mensch. Und ganzer Christ.
Gruß,
Thomas
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Nach Jesu Auferstehung...erkannten Ihn die Jünger nicht gleich
von geli am 09.09.2017 19:20Nein, denn es heißt in Luk. 24,18: ...und der eine, mit Namen Kleopas..., und dann in Vers 33: "Und sie standen auf zu der Stunde, kehrten zurück nach Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren..."
Ja, das denke ich schon. Zwar denkt man eher so wie Du an so eine Art von "Geistleib", also so was "Schwebendes, Leichtes" bei dem Wort "Auferstehung" - ich jedenfalls
.Aber wenn ich das in der Bibel genauer anschaue, dann sieht es so aus, als sei der Auferstehungsleib von Jesus das Vorbild für unseren einstigen Auferstehungsleib. Denn unsere Auferstehung wird an vielen Stellen mit der Auferstehung Jesu verglichen, deshalb denke ich, dass auch wir so einen Leib wie Jesus bekommen werden.
Allerdings ist dieser Leib dann zu Dingen fähig, zu denen unser irdischer Leib nicht fähig ist - Jesus konnte ja z.B. durch die Türen und Wände gehen, er konnte "plötzlich" irgendwo auftauchen und auch wieder verschwinden. Also dieser Leib wird dann schon sehr viel anders sein als unser jetziger.
Ich denke auch daran: Gott wird ja einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen - eine unvergängliche Erde. Wir werden dann auf dieser Erde leben - mit eben diesem neuen, unsterblichen Auferstehungsleib.
LG, geli
Re: Nach Jesu Auferstehung...erkannten Ihn die Jünger nicht gleich
von pray am 09.09.2017 18:24Lieber Nobse, liebe Geli
ja, genau das hatte ich mir ja auch gedacht: Die Jünger hatten ihn nicht erwartet zu sehen...
Aber Geli hat nun noch den Bibelvers gebracht, der nun ein ganz neues Licht
auf die Frage wirft: Jesus gab sich bewusst nicht gleich zu erkennen - sondern stellte Fragen...
Waren die Emmaus- Jünger eigentlich welche von den ehemals 12 Jüngern, die wir namentlich kennen, die mit Jesus waren?
Auch das, was du schriebst, dass so wie Jesus auch wir mit einem neuen Leib auferstehen werden, war mir klar. Wobei ich eigentlich eher an einen "Herrlichkeitsleib" dachte, den ich mir in meinen Gedanken schön leicht und wolkig vorstellen würde. Sollen oder müssen wir denn daraus schließen, dass wir auch wieder Fleisch und Knochen haben, so wie es Jesus von sich sagte?
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Nach Jesu Auferstehung...erkannten Ihn die Jünger nicht gleich
von geli am 09.09.2017 18:01Dazu kam mir der Gedanke, dass Gott das deshalb gemacht hat, damit Jesus durch seine Fragen (er tat ja so, als hätte er noch gar nichts von den Dingen, die in Jerusalem passiert waren, gehört) die Jünger in ein Gespräch führen konnte. Denn anschließend hatter er ja dann Gelegenheit, ihnen "auszulegen, was in der ganzen Schrift, angefangen bei Mose und den Propheten, von ihm gesagt war". Luk. 24,27
Wenn sie ihn gleich erkannt hätten, wäre es vielleicht gar nicht zu solch einem Gespräch gekommen - dann hätten sie vor Überraschung gar nicht richtig zughehört.
Aber nur so meine Gedanken...
Ich denke, weil Jesus auch für uns das Vorbild ist. So wie er leiblich auferstanden ist, so werden auch wir leiblich auferstehen.
Paulus schreibt dazu:
"Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit." - 1. Kor. 15,53.
"Nun aber ist Christus (leiblich) auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn wie durch einen Menschen (Adam) der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen (Christus) die Auferstehung der Toten.
Denn sie sie in Adam alle entschlafen, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden.
Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus, danach, wenn er kommen wird, die, die Christus angehören." 1. Kor. 15,20 ff.
Paulus schreibt sogar: "Ist aber Christus nicht auferstanden (und hier geht es um die leibliche, sichtbare Auferstehung, wie aus den Versen vorher erkennbar ist), so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.
Ist aber Christus nicht auferstanden, so istr eur Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden.
1. Kor. 15,14
Dass Christus leiblich auferstanden ist, ist sozusagen die "Garantie" dafür, dass Gott auch uns, die Gläubigen, leiblich auferwecken wird. An ihm sehen wir, was Gott auch mit uns tun will.
LG, geli
Re: Die Augen Gottes ...
von pray am 09.09.2017 18:00Liebe Burgen,
ich stöbere hier grad etwas im Forum rum. Ja, der Text klingt schon erhaben!
Ich hatte mir zu den vielen Augen mal von irgendwo her notiert:
Gott handelt mit vollkommener Kenntnis aller Umstände, Ursachen und Folgen. *erleichtert aufatmen*
Kennst du / ihr auch das Kindergebet: Vater lass die Augen dein über meinem Bettchen sein. Hab ich Unrecht heut getan, sieh es lieber Gott nicht an.
Als kleines Kind war mir immer was mulmig, wenn ich daran dachte, dass 2 Augen, die ich nicht sehen kann, nun in der Dunkelheit über meinem Kopf sind. Aber meine Eltern waren nur Namenschristen, sie konnten mir Gott damals nicht erklären, aber ich bin froh, dass meine Mutter immer KIndergebete mit mir gemacht hat.
Re: Kann ein Gläubiger "Messie" oder zumindest unordentlich sein?
von nobse am 09.09.2017 17:57Hallo zusammen,
es wurde ja schon viel hier über das Thema geschrieben.
Ich möchte nur zu bedenken geben, dass unsere äussere Umgebung unseren inneren, seelischen Zustand in gewisser Weise widerspiegelt. In letzter Konsequenz ist eine unordentliche Wohnung dann auch ein Anzeichen für einen inneren ungeordneten Zustand. Je bewusster ein Mensch lebt, desto mehr wird er sich auch von Dingen trennen, die keine Bedeutung (mehr) für ihn haben, bzw. er wird sich mit solchen Dingen im Äusseren umgeben, die für ihn wichtig sind und anderes beseitigen.
Aber man muss natürlich sehen, dass nicht alle Menschen gleich sind und dass es hier Unterschiede geben kann.
Doch letztlich herrscht in Gottes Reich Ordnung und wir sollten uns bemühen, hier auf der Erde einen himmlischen Zustand soweit es uns möglich ist, herbiezuführen. Darin sehe ich die Hauptaufgabe von Jesus-Nachfolgern. Eine aufgeräumte Wohnung hat dabei für mich auch nicht die erste Priorität,
.
Herzlichen Gruß,
Nobse
Re: Nach Jesu Auferstehung...erkannten Ihn die Jünger nicht gleich
von nobse am 09.09.2017 17:44Hallo Pray,
zur ersten Frage: Ich vermute zwei Gründe. Die Jünger haben es wohl nicht erwartet, dass sie ihrem Herrn und Meister noch einmal begegnen würden, deshalb haben sie ihn nicht erkannt. Jesus wiederum hat ein sofortiges Erkennen nicht herbeigeführt, weil er seinen Jüngern auf andere Weise Trost spenden wollte und sie darauf vorbereiten wollte, dass sie ohne seine körperliche Gegenwart auf der Erde wirken sollten.
Zur zweiten Frage ist meine Ansicht die, dass Jesu Kreuzestod auch die komplette materielle Welt erlöst hat. Die körperliche Auferstehung ist deshalb als ein Zeichen dafür anzusehen. Ferner ist sie ein Zeichen dafür, dass auch jeder Mensch einmal einen Auferstehungsleib bekommen wird.
Herzlichen Gruß,
Nobse

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