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Re: Geschieht Gottes Wille immer?
von Pal am 13.10.2017 18:24Ich vermute das genau dieser (tief inwendige) Haß auf Gott alle diejenigen erfüllt, die in der Verdammnis enden.
Das, meine ich hat seine Gültigkeit für alle böse Gott-losigkeit.
Jesus sagte einmal zu seinen Feinden:
Sie meinten tatsächlich, das Jesus sie hier falsch beschuldigte. Doch war genau das die Wahrheit.
Wenn es darauf ankommt, zB um seine eigenen Bosheit zu verbergen, dann wollen alle Sünder den gerechten Richter vernichten. -
Somit sind sie im Grunde allesamt GOTTHASSER!
Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?
von nobse am 13.10.2017 18:14Hallo zusammen,
ich denke man muss die Frage: Gibt es Gerechte (Menschen), die ohne die Erlösung Jesu Christi gerecht sind?
von der Frage trennen: Wer sind die 99 Schafe, die der Hirte (scheinbar) sich selbst überläßt, um einem verirrten Schaf zu folgen?
Ich schliesse mich in einem Punkt der Argumentation von angel an: Jesus sprach von 99 Gerechten, die der Buße nicht bedürfen. Es geht hier also nicht um Schein-Heilige, die in arroganter Weise von sich überzogen sind und in Wahrheit nur glauben, dass sie gerecht sind.
Es handelt sich eben um ein Gleichnis und es geht um die Freude im Himmel, die aufkommt, wenn ein Sünder sich bekehrt. Die himmlische Herde des Herrn ist ja bereits mit ihm verbunden, sie lebt aus der Kraft Gottes und wenn der Herr einem verirrten Schaf (einer verirrten Seele) nachgeht, dann trübt das das Verhältnis zu dem Rest der Herde in keiner Weise.
Meiner Meinung nach wird hier in unzulässiger Weise interpretiert, dass die 99 Gerechten nur in ihrer Einbildung Gerechte wären, in Wahrheit aber noch gar nicht beim Herrn sind.
Herzliche Grüße,
Nobse
Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?
von nobse am 13.10.2017 18:03Liebe Solana,
danke für deine Gedanken.
Abschliessend möchte ich eigentlich nur sagen, wie schon im letzten Post, dass wir unabhängig von unserem Vesrtändnis von Erlösung das Liebes-Gebot Jesu befolgen sollten. Daraus ergibt sich eine immer intensivere Nähe zum Herrn und es folgt auch eine immer bessere Erkenntnis seiner Worte.
Der Weg mit Jesus ist ein Weg der Gottes-Erfahrung. Dabei sollten wir uns nicht so sehr auf das Urteil unseres Verstandes verlassen, sondern auf das, was Jesus in unseren Herzen bewirkt. Geben wir IHM Raum in uns.
In diesem Sinne herzliche Grüße,
Nobse
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Geschieht Gottes Wille immer?
von Burgen am 13.10.2017 16:46Woran machst du heute den Hass Gott gegenüber fest?
Ist es nicht eher so, dass die meistem Menschen sich gar keine Gedanken zum Thema Gott machen?
Oder Gott vielleicht auch mit Kirche oder Sekte in Beziehung sehen?
Und da wollen sie keinesfalls mitmachen, dazugehören.
...
Interessanter Weise steht im AT, dass Ägypten, Jordanien und Assyrien? besonderen Stellenwert in der Zukunft für Gott (es Reich) haben.
Und wir heutigen sehen, dass gerade diese Völker ehement einem Gott sich unterwerfen.
Es gibt im Internet nun einen Wortprediger mit islamistischem Hintergrund, der viel von unserem Gott rüber bringt. Ich meine das,
was wir von Gott in Genesis wahrnehmen und wissen.
Und wenn wir uns fragen unter dem Gesichtspunkt der Allversöhnung, ob Gott seinen Willen durchsetzt,
können wir eigentlich nur staunen, wie und was Gott alles gebraucht um zu seinem angestrebten Ziel zu kommen.
Und unser Wissen und Bild von der Ewigkeit ist meines Wissens das einzige, was Schönheit und Geborgenheit vermittelt.
Vielleicht müsste sich jeder von uns Christen it der schönen Ewigkeit befassen, um sie dem einen oder anderen
vor Augen zu malen.
Eine Hundebekannte meinte mal, ach was, es gibt nichts mehr nach dem Tod.
Die Bibel gehöre zu den Märchenbüchern.
Eine andere Frau fragte, ob ich zu den Endzeitverschwörern gehören würde.
Ihr Opa habe viel in der Schrift studiert.
Tja, und Gott kommt dennoch zum Ziel.
Gruß
Burgen
Re: Geschieht Gottes Wille immer?
von Pal am 13.10.2017 12:59Ich denke mir, da gibt es einen vollgültigen Grund: Sie hassen Gott!
Würden sie Gott lieben, so kämen sie ja zu IHM.
Aber nun lieben sie sich selbst und verabscheuen die Unterwerfung unter den Allerhöchsten.
Das macht den Unterschied zwischen der grauenhaften Hölle und dem herrlichen Himmel.
Der Mensch entscheidest zwischen Liebe und Hass. - Gleichgültigkeit gibt es da faktisch nicht!
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von solana am 13.10.2017 11:49Danke, liebe Burgen für die täglichen Losungen!
Jetzt habe ich auch seit längerem mal wieder ein paar Fotos gemacht, die ich euch gerne zeigen möchte.
Es ist so faszinierend, was für schöne Bilder in der Natur entstehen.
Hier ist nach strahlendem Sonnenschein in Flussnähe Nebel aufgezogen und die Schwaden haben sich langsam über die Wiesen ausgebreitet:
Ich wünsche euch allen einen schönen, gesegneten Tag.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Geschieht Gottes Wille immer?
von Burgen am 13.10.2017 11:43Gerade las ich das Kapitel Hebräer 12 durch
und frage mich gerade in Bezug auf die letzten beiden Einträge hier:
Was bewegt eigentlich Menschen dazu, die Ewigkeit nicht bei Gott verbringen zu wollen?
Gibt es da stichhaltige Gründe für?
In früheren Zeiten stellten wir mal fest, dass jeder Mensch glaubt.
Fragt sich nur woran er glaubt.
Manche Prediger benutzen zur Klärung das Bild von dem Stuhl.
Jeder weiß, dass ein Stuhl in der Regel so konzipiert ist, dass darauf ein Mensch gut sitzen kann.
Der Mensch glaubt also daran.
Und dann gibt es innerhalb vieler Religionen ein Wissen darum, dass es Gott gibt.
Fragt sich nur welchen Gott sie meinen.
Was ihr Gott ist ...?
Hebr 12,25
Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet. Denn wenn jene nicht entronnen sind, die den abwiesen, der auf Erden den Willen Gottes verkündete,
wieviel weniger werden wir entrinnen, wenn wir den abweisen, der vom Himmel her redet.
Hebr 12,28
Darum, weil wir ein Reich empfangen, das nicht erschüttert wird, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht,
wie es ihm gefällt; 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
Das Thema stellte sich ja der Frage, ob unser Gott in allen Dingen sozusagen seinen Willen bekommt.
Und wir unsere Gebetserhörung.
Ich denke, ganz genau werden wir es erst "wissen" können, wenn Erde und Himmel ein letztes Mal geworfelt werden.
Denn dann fallen, wie bei den Sieben der Goldgräber, Sand und kleinste Steinchen durch das geschüttelte Sieb,
zurück bleibt das vielleicht etwas dreckige reine Gold.
Zu lesen in Heb 12, 26b / Haggai2,6
"Noch einmal will ich nicht erschüttern allein die Erde, sondern auch den Himmel. "
Wir können erkennen und die Gewissheit haben, dass
unser Gott an sein Ziel kommt, auch wenn es für uns manchmal ziemlich undurchsichtig erscheint -;)
Grüße
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 13.10.2017 10:49Losung
Meine Seele ist fröhlich in meinem Gott;
denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen
und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet. (welch eine Aussage, welch ein wunderschönes Bild ...)
Jesaja 61,10
Jesus sprach:
Selig seid ihr, die ihr jetzt hungert; denn ihr sollt satt werden.
Selig seid ihr, die ihr jetzt weint; denn ihr werdet lachen.
Lukas 6,21
Gib das Hochzeitskleid der Gerechtigkeit, dass es meine Armut decke und dein Blick mich nicht erschrecke,
ich ertragen kann, siehest du mich an.
Gib den Kindesgeist, der dich Vater heisst, dass mit kindlichem Vertrauen ich dir in die Augen schaue,
ja, mich freuen kann, siehest du mich an.
(BG: Philipp Spitta)
Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?
von solana am 13.10.2017 10:13Vielleicht kommen viele Verständnisschwierigkeiten daher, dass uns die Bilderwelt mancher Gleichnisse fremd geworden ist ....
Ich musste an dieses Gleichnis denken vom guten Hirten und den Schafen, die nur seine Stimme kennen und nur ihr folgen, als ich letztes Jahr an einem Bauernaus vorbei fuhr, bei dem immer Schafe weiden. Ab und zu werden sie dann ein Stückchen weiter auf eine neue Weide getrieben, wenn die alte abgefressen ist.
Nun kam ich gerade dazu, wie die Schafe von mehreren laut schreienden Leuten über die kleine Strasse getrieben wurde .... war das ein Chaos .... die Schafe rannte völlig kopflos und orientierungslos durch die Gegend und die Treiber hatte ihre liebe Mühe, sie irgendwie zusammen zu halten und nur das kurze Sückchen weiter auf die frische, grüne Weide ....
Da war zwar eine Herde, immer gut beschützt und gesichert im eingezäunten Bereich - es gab aber keinen "persönlichen" Hirten, den sie kannten und von dem sie es gewohnt waren, seine Stimme zu hören und ihr zu folgen, hatte nicht gelernt, ihm zu vertrauen, dass er sie auf neues, saftigeres Land führen will ....
Als Jesus seine Gleichnisse erzählt hat, da hatten die Zuhörer ganz plastisch anschauliche Bilder vor Augen; sie kannten Herden, wo der Hirte vorweg ging und nur wenige Worte rufen musse, und die ganze Herde folgete ruhig und vertrauensvoll.
Und sie kannten sicher auch die Situation, dass eine Herde ohne Hirten war, weil der Hirte vielleicht krank war oder aus anderen Gründen nicht für die Schafe da sein konnte - und hatten sicherlich auch so ein chaotisches Bild vor Augen wie ich es gesehen habe, wenn nun ein Fremder versucht, an Stelle des Hirten die Schafe zu führen:
Joh 10, 5 Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht.
Gruss
Solana
Mt 9,36 Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren geängstet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben.
1Petr 2,25 Denn ihr wart wie irrende Schafe; aber ihr seid nun umgekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?
von geli am 13.10.2017 10:12@solana, das ist aber genau die Frage, die ich mir gestellt hatte, als ich diesen Thread eröffnete:
Wer sind die "99"?
Sind die 99 Schafe denn wirklich die, die "beim Hirten geblieben" sind?
Denn wenn ich davon ausgehe, dass diese Schafherde von 100 Schafen das Volk Israel darstellt, für die Jesus ja als Erlöser zuerst gekommen ist - wer sind dann also die "99"?
Sind das wirklich "Gerettete", die er schon "heimbringen" konnte?
Ich glaube das eben nicht - denn die Schriftgelehrten und Pharisäer lehnten ihn ja ab und hielten sich gleichzeitig aber für "Gerechte" - somit brauchten sie ja auch keine Umkehr und keine Buße. Aus ihrer Sicht jedenfalls.
Aber ich habe den Eindruck, ich kann nicht wirklich rüberbringen, um was es mir bei der Fragestellung ging... pray war glaube ich, die Einzige, und Cleo, die meine Fragestellung verstanden hatten.
Aber wie Burgen einmal geschrieben hat: Der Schwerpunkt liegt natürlich auf "der Freude im Himmel über einen, der umkehrt und Buße tut" - vielleicht ist es auch relativ unwichtig, wer nun genau mit den "99 Gerechten" gemeint ist...
Das, was angel schreibt - nämlich dass es "Gerechte" auch ohne Umkehr und Buße gibt - das wäre dann wieder ein ganz anderes Thema...
LG, geli


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