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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden
von Burgen am 16.01.2018 19:28Ja, pray. Für viele Menschen sind die grossen Feste mit Kirchgang noch verknüpft oder später die christliche Bestattung ...
Doch woran liegt das?
Da wir ja alle "Kirche" sind, trifft uns auch alle dieses Fragezeichen.
Als ich noch jünger war zog ich oft um.
Bei der Planung dessen orientierte ich mich immer daran, wie weit das nächste Kirchengebäude entfernt ist.
Denn ohne Auto ist es ja nicht so einfach hin zu kommen.
Wenn ich dann in der Wohnung eingerichtet war besuchte ich entweder den Pastor/Pastorin
und dann ziemlich bald entweder eine Bibelstunde, Bibelgesprächskreis, Junge Erwachsenengruppe,
einige Jahre auch die Sonntagslesungen usw.
Also da kann ich mich nicht beklagen.
Gruss
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: wem gehört die Erde - was tat Jesus eigentlich am Kreuz?
von Burgen am 16.01.2018 19:16Hallöchen,
während einer Predigt wurde ein kleines atemberaubenes Video eingespielt von dem Geschehen am Kreuz.
Sehr eindrücklich gezeigt, während der Finsternis und dem Beben,
wie die ganze Schuld, Sünde, Unvergebenheit, Krankheiten, Tod sich im geschundenen Leib Christi aufgesogen wurden.
Lautes Stöhnen und dagegenhalten Jesu (so sah es für mich aus).
Er konnte ja nicht wegmaufen, sich voller Schmerzen auch nicht zusammenkrümmen, wie wir es meist können,
indem wir die Beine hochziehen.
Und dann kam nach unendlich langer Zeit das erlösende :"Es ist vollbracht."
Der Tempelvorhang zerriss und die Finsternis war vorüber. Er hat alles getan an unserer Stelle und dafür,
dass wir nicht das Gericht tragen müssen.
Und so heisst es ja dann auch: durch seine Wunden sind wir geheilt.
Gruss
Burgen
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von pray am 16.01.2018 18:51...wird es keine Fragen mehr geben.
Ich bete jeden Tag, weil...
Re: Auch hier soll das Kreuz weg...
von pray am 16.01.2018 18:49Ach so, ein kleiner "Einwurf" bevor Burgen antwortet: Heute las ich, dass in einigen Ländern - vor allem in den Schulen - aus Rücksicht auf Anders- und Ungläubige bei der Zeitrechnung nicht mehr gesagt werden soll: vor oder nach Christus. Man hat ein Ersatzwort gefunden, das ich aber vergessen habe.
Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden
von pray am 16.01.2018 18:42Liebe Jovetodimam,
ich sehe es wie du, dass es nicht so sehr leicht ist, in den Kirchen feste Freundschaften über den Sonntag oder sonstige feste "Stunden" hinaus, zu knüpfen. In den großen Kirchen ist es ja eh anonymer, so dass jeder fast in seiner eigenen Bank sitzt und meterlangen Platz zu seinem Nachbarn lässt. Was an Events in der Woche geboten wird, hat wenig mit Gott zu tun, da gibt es von Yoga über Kartenspielen alles mögliche, wo man als Christ nicht unbedingt teilnehmen muss.
In den Freikirchen gibt es dafür schon viele bestehende "Clubs"...manche sind dort schon von der sogenannten Sonntagsschule her groß geworden. Als Alleinstehende ist es noch schwieriger, sich irgendwo anzuschließen. Aber die Leute dort sind offener - gehen auf einen zu...dann bleibt abzuwarten oder es liegt auch an einem selber, ob das alles über ein "Hallo, na wie gehts?" hinausgeht.
Aber mit weltlichen Freunden käme ich nicht so richtig zurecht. Die Meinungen gehen doch total auseinander, in fast eigentlich allen Themen. Das Schlimmste dabei finde ich, dass Weltler meinen Glauben und meine Freude an Gott und meine Sicht- und Verstehensweisen, die er uns durch seinen Geist geschenkt hat, gar nicht verstehen - ganz zu schweigen, teilen können.
Als ich Christ wurde, habe ich mich genau an diesem Tag irgendwie total verändert. Ich hatte gar keine Lust mehr, mich über die neueste Mode zu unterhalten und sah die Abtreibung, die eine Freundin machte, auf einmal in ganz anderen Augen - die konnten mich gar nicht mehr verstehen. Ich hatte gar keine Lust mehr für so Dinge, wie Karneval, ausgehen, tanzen usw...will nicht sagen, ich bin zur christlichen graue Maus mutiert, aber ich habe eben andere Prioritäten bekommen - also nur eine, die wirklich zählt: Gott!
Und leider ist es ja heutzutage auch so, dass viele Menschen nicht nur "Namenschristen" sind, sondern total ungläubig...wenns ganz schlimm kommt, wird der Glaube noch verspottet. Und in den Psalmen findest du viele Warnungen, nicht mit den Falschen, oder sogar Spöttern oder Sündern zu sitzen und Gemeinschaft zu haben.
Ps 26,4: Ich sitze nicht bei falschen Menschen und habe nicht Gemeinschaft mit den Heuchlern.
Ps. 1,1-2: Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!
Ich finde, es gibt keine schönere Gemeinschaft als mit Kindern Gottes unterwegs zu sein.
Re: wem gehört die Erde - was tat Jesus eigentlich am Kreuz?
von pray am 16.01.2018 18:18Lieber Nobse und lieber Greg,
oh, das würde mich jetzt sehr interessieren, w a r u m Gott nun 3 Stunden Finsternis bei der Kreuzigung schickte. Und ein Erdbeben.
Nobse, ich verstehe das so, dass Jesus zwar das Licht war, dass die Finsternis erleuchten sollte, aber dass er dies zu Lebzeiten war:
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen. (Joh. 1,5)
Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht...
das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen
...also Verse, die Jesus`Wandeln auf der Erde betrifft, wo ihn die Leute ergreifen, lieben und sehen konnten.
Hier noch ein paar von den vielen Bibelstellen, aus denen hervorblitzt, dass Finsternis Gottesferne ist:
der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht
Denn ihr alle seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis.
Ich bin als Licht in die Welt gekommen, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.
...also Verse, die sagen, dass die Finsternis ein Ort ohne Gott ist. Daher verstehe ich es eben auch so, dass die Finsternis am Kreuz zeigte, dass Gott sich in diesem Moment zurückzog, weil er heilig ist.
Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden
von Jonas am 16.01.2018 18:10Hallo verlorenes Schaf!
Wie wäre es wenn Du in die Kirche gehst, wo es dich am meisten stört dass keine jüngeren Gläubigen dort sind, um dies als Antrieb zu nehmen,
viele junge Menschen durch deinen Glauben und dein Vertrauen in Gott - der uns Gläubige ja aussenden will um alle Menschen zu seinen Jüngern zu machen-, in dieser Kirche zu versammeln.
Was ich herausgelesen habe scheinst du etwas mehr Zeit übrig zu haben und jede weite Reise fängt mit dem ersten Schritt an.
Ein gutes Beispiel das mir gleich dazu einfällt ist zB Johannes Hartl, der jetzt auch tausende von hauptsächlich jüngeren Menschen versammelt.
Mit besten Grüßen
Re: Auch hier soll das Kreuz weg...
von jovetodimama am 16.01.2018 17:59Frage an Dich, Burgen: Was ist in Bayern anders als in den übrigen Bundesländern Deutschlands? Woran würdest Du es festmachen bzw. glaubst Du zu erkennen, dass die Bayern mehr gesegnet sind?
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: wem gehört die Erde - was tat Jesus eigentlich am Kreuz?
von nobse am 16.01.2018 17:37Nein, so sehe ich das nicht. Ich denke eher, dass es zeigt, wie sehr das Licht in die Finsternis eingetaucht ist, um sie wieder zu erhellen.
Grüße von Nobse
Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden
von jovetodimama am 16.01.2018 17:34Wenn das so ist, dann würde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall weiter in die besonderen Gottesdienste desjenigen jungen Pastors gehen, die Dir etwas bringen. Und dann suchst Du natürlich noch eine Gottesdienstgehmöglichkeit, die häufiger realisierbar ist.
Um Anschluss zu Menschen in Deinem Alter zu finden - ich weiß jetzt nicht, wie alt Du bist, Du schreibst nur immer, die Leute in den Kirchen sind Dir zu alt - glaube ich, ist eine Kirche nicht unbedingt der richtige Ort. Ich habe das zu meiner jungen Zeit so gemacht, dass ich einerseits in die Kirche gegangen bin, und andererseits "in der Welt" Anschluss zu jungen Leuten gesucht habe. Ich weiß jetzt natürlich nicht, inwieweit Dir das möglich zu sein scheint, oder ob Du das Anschluss-in-der-Welt-suchen vielleicht aus Deinem Glauben heraus generell ablehnst, so wie es die Zeugen Jehovas beispielsweise tun.
Was die Arbeit im Tierheim betrifft, so gäbe es unter Umständen die Möglichkeit, mit Kolleg(inn)en den Dienst zu tauschen. Oder eben die Möglichkeit, doch einmal in der Woche, nämlich am Sonntag, besonders früh aufzustehen.
Und was ist falsch daran, wenn Menschen in die Frühmesse gehen, weil es anschließend ein Frühstück gibt? Vielleicht sind sie unter der Woche einsam und freuen sich auf das gemeinsame Frühstück mehr als auf die Messe zuvor. Ist das nicht in Ordnung? Und was ist falsch daran, wenn Menschen in die Kirche gehen, weil sie nichts besseres zu tun haben? Immerhin haben sie doch dann für sich selbst festgestellt, dass es nichts besseres gibt, als in die Kirche - zu Gott - zu gehen. Haben sie damit nicht ganz eigentlich recht? Und wenn sie die Lieder nicht mitsingen, dann musst Du eben umso kräftiger mitsingen. Vielleicht können sie nicht singen oder haben Halsweh oder trauen sich nicht oder sie können den Text nicht mehr lesen mit ihren alten Augen. Jedenfallls sind die Leute, die schon in die Gemeinde gingen, als Du noch nicht dort warst, nicht dafür verantwortlich, dass Du eine tolle Atmosphäre vorfindest in der Kirche. Sie sind selbst bedürftig im Geiste und warten möglicherweise ebenso darauf, dass jemand Neues kommt und die Atmosphäre aufpeppt. Dass Menschen sich darüber den Kopf zerbrechen, warum ein junger Mensch in den Gottesdienst geht, davon habe ich noch nie gehört. Ganz ehrlich: Wir Christen - egal welchen Alters - wissen, was wir an Jesus haben. Wir wissen aber auch, dass die meisten Menschen erst später im Leben darauf kommen bzw. ihre Prioritäten entsprechend setzen. Wenn aber dann wirklich ein junger Mensch aus eigenem Antrieb zu uns in die Kirche kommt, dann freuen wir uns unvoreingenommenerweise darüber, und gut ist.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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