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Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von solana am 23.01.2018 14:19Hallo Pausenclown
Ja, das kann schon sein.
In diesem Text steht aber ausdrücklich als Begründung: die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen.
Und das wird kritisiert; so sollen wir nicht beten.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von pausenclown am 23.01.2018 12:04Hallo,
in den Synagogen und an den Straßenecken beten bedeutet vor einer Synagoge beten, da oft Synagogen an Straßenecken gebaut wurden
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von solana am 23.01.2018 11:01Ja, Birgit, so verstehe ich diese Verse auch.
Was hier übers Beten gesagt wird, steht ja im Zusammenhang mit anderen Formen der Werke des Glaubens, wie zB Almosen geben und Fasten.
Und hier wendet sich Jesus gegen das "Zur-Schau-Stellen" der egenen Frömmigkeit, um von anderen dabei gesehen und dafür bewundert zu werden:
Mt 6, 1 Habt aber acht, dass ihr eure Gerechtigkeit nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel.
....
5 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen.
...
16 Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer dreinsehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Gesicht, um sich vor den Leuten zu zeigen mit ihrem Fasten.
Es geht also darum, dass das Gebet eine Sache zwischen dem Beter und Gott ist und nicht etwas, mit dem vor anderen angegeben werden sollte, ebenso wenig wie mit Fastsen, Almosen geben usw.
Wer gute Taten tut, um dadurch Anerkennung von anderen Menschen zu bekommen - der bekommt sie auch und hat damit seinen angestrebten "Lohn" direkt "ausbezahlt" bekommen. Er kann nicht mehr erwarten, dass Gott ihm für diese gute Tat noch mehr gibt, denn er hat das ja auch gar nicht für Gott getan, sondern für den eigenen Ruhm.
Das ist ein ganz bestimmter Aspekt des Betens und der Frömmigkeitsausübung allgemein, der hier angesprochen wird.
In unserer Situation als Christen in der heutigen Gesellschaft sieht es ein bisschen anders aus, zumindest, was das Gebet betrifft.
Da wird vielleicht sogar zu viel "verborgen" - aber nicht deshalb, weil man es nur für Gott allein tut, sondern weil man sich vor den Menschen schämt, zB vor dem Essen in der Öffentlichkeit zu beten
. Das ist ein ganz anderes "Verbergen" als das, was hier gemeint ist.
Für gute Taten allgemein gilt das hier Gesagte natürlich genauso wie damals. Auch heute gibt es viele Menschen, die nur um der Anerkennung willen Gutes tun (oder wenigsten ihere hauptsächliche Motivation dort liegt).
Das ist nicht direkt "verwerflich", das Gute, was sie taten, wird dadurch nichts Schlechteres - aber sie "haben ihren Lohn dann schon ausbezahlt bekommen". Und können nicht erwarten, von Gott noch etwas mehr dafür zu bekommen. Denn sie taten es ja auch gar nicht für ihn.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von nennmichdu am 23.01.2018 10:40Danke auch für deinen aufschlußreichen Beitrag jovetodimama...
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von nennmichdu am 23.01.2018 10:38Jesus lehrt seine Jünger (in Matthäus 6 - hier in der Bergpredigt sogar das ganze umstehende Volk) vom Vater der im Verborgenen ist - sagt von sich selbst, wer mich sieht, sieht den Vater... also so verborgen kann er hier dann auch nicht sein...
obwohl du in Anspielung auf Jesu vollbrachtes Werk am Kreuz mit dem Zerreißen des Vorhanges zum Allerheiligsten im Tempel seitdem nun für alle (Gläubigen) der Weg zu Gott frei ist, natürlich etwas wichtiges ansprichst...
Aber hier verstehe ich, das Gott einfach (auch) in all dem ist, was uns sonst verborgen ist. Und das er auch all das sieht, was wir Menschen nicht sehen. Was uns verborgen ist.
Also Gott wir können Gott alles bringen im Wissen, das er um alles weiß - auch um das (uns) Verborgenste.... müssen es nicht erst in alle Welt hinausposaunt wissen, als das Gott es nicht in unserer Kammer hören/wissen und uns vergelten könnte.
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von jovetodimama am 23.01.2018 10:34Ich verstehe Mt. 6, 6 ("Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.") folgendermaßen:
Viele Juden dachten, soweit ich das weiß, dass sie in den Tempel gehen müssten, um in Gottes Gegenwart zu kommen. Sie gingen also auch in den Tempel, um zu beten. Vielleicht gab es einige, die sogar glaubten, Gott würde ihre Gebete nicht erhören, wenn sie woanders beten würden. Zu ihnen sagt Jesus nun sinngemäß: "Hey Leute, ihr müsst nicht in den Tempel gehen, wenn ihr beten wollt. Im Gegenteil, es ist mir sogar lieber, wenn ihr nicht im Tempel betet, sondern zu Hause. Ihr sollt auch nicht beten, damit die Leute sehen, wie fromm ihr seid, sondern ihr sollt einzig und allein deshalb beten, weil ihr mit Gott sprechen wollt. Ihr könnt euch sicher sein, Gott ist gerade auch im Verborgenen, im stillen Kämmerlein. Er sieht euch dort, wo euch sonst niemand sehen kann, nämlich z.B. in eurer Kammer hinter verschlossener Tür. Und er erhört eure Gebete, die ihr im Verborgenen betet, mindestens ebenso zuverlässig wie die, die ihr im Tempel betet."
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9
von Burgen am 23.01.2018 10:31Aus der Tageslese Johannes 1,43-51
Andreas, der Bruder des Simon Petrus findet zuerst seinen Bruder Simon und spricht:
Wir haben den Messias gefunden, das heißt übersetzt: der Gesalbte.
Und er führte ihn zu Jesus.
Als Jesus ihn sah, sprach er: Du bist Simon, der Sohn Johannes;
du sollst Kephas heißen, das heisst übersetzt: Fels.
Am nächsten Tag findet Jesus Philippus und spricht zu ihm:
Folge mir nach!
Phillipus findet Nathanael und spricht zu ihm:
Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten
geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth.
Und er sprich: Was kann aus Nazareth Gutes kommen!
Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh!
Jesus sah Nathanael kommen und sagt von ihm:
Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist.
Nathanael sprach zu ihm:
Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm:
Bevor Philippus die rief, als du unter dem Feigenbaum warst, habe ich dich gesehen.
Nathanael antwortete ihm:
Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!
Jesus antwortete ihm:
Du glaubst, weil ich dir gesagt habe,
dass ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum.
Du wirst noch Größeres sehen als das.
Und er spricht zu ihm:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf - und herabfahren über dem Menschensohn.
...
Und der HERR nahm sich Saras an, wie er geredet hatte.
Und Sara ward schwanger ( in ihrem Alter) und gebar dem Abraham in seinem Alter
einen Sohn um die Zeit, von der Gott zu ihm geredet hatte.
Hundert Jahre war Abraham alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde.
Und Sara sprach:
Gott hat mir ein Lachen zugerichtet; denn wer es hören wird, der wird über mich lachen.
Und sie sprach: wer hätte wohl von Abraham gesagt, dass Sara Kinder stille!
Und doch habe ich ihm einen Sohn geboren in seinem Alter.
(Aus 1.Mose 21, 1-7)
Wie Gott in beiden Abschnitten übernatürlich wirkt und eingreift in das Leben der Menschen ...
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von nennmichdu am 23.01.2018 10:29Wie muss ich mir das vorstellen? Mir meiner "sündigen Natur bewusst zu sein"? Wenn ich doch auf Jesus sehe, der Sünde mich für gestorben halte. Christus in mir lebt...?
Muss ich hier nur eine bestimmte "fromme" selbstkritische Haltung einnehmen.... ? So nach dem Motto ich hab es ja gar nicht verdient - und nun darf ich hier das dem Herrn gewidmete Mahl aus Brot und Wein einnehmen..?
Und was wäre dann unwürdig? Wenn ich mich nicht als Sünder wahrnehme? Vielleicht nicht ehrfürchtig genug bin?
Wobei Ehrfurcht in unserem geläufigen Sinne auch nicht die Furcht des Herrn meint, von der die Bibel schreibt (das wäre nämlich das Gute erwählen und das Böse hassen - und nicht nur eine innere Haltung)
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von nennmichdu am 23.01.2018 10:23Also nur den nötigen Respekt als einem "besonderem, dem Herrn gewidmeten Essen" --- hmm ...vielleicht so wie die Schaubrote im Tempel die David dann auch mal aß... und tot umfiel...?
Angie
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von Angie am 23.01.2018 10:22Genau so sehe ich das auch mittlerweile! Würdig zu sein heißt mir meiner sündigen Natur bewusst zu sein und Jesu Gnadengeschenk bewusst anzunehmen und mich daran zu erinnern mit dankbarem Herzen, nicht gedankenlos einfach zu essen oder nur mitzumachen weil es alle anderen auch tun.


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