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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Leben im falschen Körper ?
von nennmichdu am 22.02.2018 09:56Rein Biologisch stimme ich dir zu.
Wenn du nun aber aus deinem hier zitierten Artikel liest, das "Mann" sein auch etwas mit Ermächtigung (von Gott) zu tun hat, könnte es dann nicht sein, das nicht vorrangig uns Hormone dazu verhelfen können, eine Frau oder ein Mann zu werden, sondern allein Gott?
Abgesehen davon, das ich von mir behaupten möchte, viel Einfühlungsvemögen zu besitzen und rein von der gedanklichen Vorstellung heraus auch
von mir zu sprechen weiß, wie leicht ein Mensch geneigt sein kann, als Mann sich vorzustellen eine Frau zu sein, hast du natürlich erstmal recht. Letztendlich können wir uns nicht in jeden und alles hineinversetzen.
Wobei hier gerade beim heranwachsenden Kleinkind der Einfluß der Eltern nicht unterschätzt werden sollte. Ein Kind wächst nicht im luftleeren Raum auf und fängt von sich selbst an, etwas zu benennen.
In Gott ruhen können wir ja erst, wenn wir eine Wiedergeburt erlebt haben. Uns bekehrt haben und in Gott und im Glauben eine gewisse Festigkeit erfahren haben. Hier nach der Bekehrung Hinderungsgründe zu haben, wo das bislang erlebte Vater/Mutter Bild, was über die Eltern geprägt wurde, nicht unerheblich ist und nicht selten auch das Gottesild unseres Vaters im Himmel mit beeinflussen kann, ist ein weiteres großes Thema.
Obwohl es hier gewisse Parallelen geben tut.
Aber ich stimme dir zu, das Transgender Menschen ja ihre erstmal vorhandene und nicht klar zu definierende Geschlechtlichkeit auch als Aufgabe verstehen können, daraus heraus ein Leben in der Gemeinschaft mit Gott und den Menschen zu leben.
Ich würde auch nicht sagen, das es aus der Bibel oder einem Schriftverständnis nun ableitbar ist, solchen Menschen eine Hormonbehandlung zu verwehren, die ihnen ja durchaus helfen kann, eine Geschlechtlichkeit einzunehmen, worin sie eine für sie zufrieden stellende Sexualität verkörpern und ausüben können.
Was beim Thema Homosexualität dann Gott ein Gräul ist, wird ja in der Tat beschrieben --- ein Mann, der bei einem Mann LIEGT (Verb-Tätigkeitswort) wie Man(n) bei einer Frau liegt...
Und hier geht es meiner Meinung nach um das Nichteinnehmen KÖNNEN einer Rolle, die Gott diesem Menschen eigentlich zugedacht hat. Und insofern ist für mich, anders als es andere hier vielleicht verstehen, Homosexualität nicht festgelegt und ich persönlich kenne 2 Männer, die einst sich als Homosexuelle gesehen und betätigt haben und jetzt (einer davon) Familie haben. Sich beide klar als Mann definieren tun und erleben.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Leben im falschen Körper ?
von Burgen am 22.02.2018 00:41Hallöchen
der Hormonhaushalt ist etwas ganz spezielles.
Wenn die Hormone nicht äußerst fein abgestimmt sind, kann das für einen Menschen schaden.
Das einfachste Beispiel ist die sogenannte Pille davor oder danach. Das versteht wohl jeder.
Jedoch bei der Schilddrüse sieht es schon ganz anders aus. Ist die Dosierung nicht exakt eingestellt,
kann das verheerende unangenehme Auswirkungen haben.
Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine, dass meist Frauen betroffen sind?
Bei einem Transidenten Menschen werden Hormone zugeführt, damit zB die Stimme sowie der Bartwuchs
je nach Identität beeinflusst wird.
Und wenn nennmichdu oben schreibt, er weiss, dass er 100% Mann ist, dann ist das natürlich für ihn top.
Die betroffenen Menschen, mit denen wir uns in diesem Thread befassen,
wissen eben auch, ohne Kompromisse, dass sie so oder so sind.
Ich denke, die meisten Menschen, die sich so etwas nicht für sich vorstellen können,
können nicht ermessen, was in den betroffenen Menschen abgeht.
Ein dreijähriges Kind, welches schon weiß, dass es eben kein Junge ist, fängt ja gerade erst an alles zu benennen.
Im weiteren Lebensverlauf kann dieses Kind eben ganz getrost in Gott ruhen,
allem Unverständnis zum Trotz.
Dies ist in meiner Auffassung eben nicht mit Homosexualität zu verwechseln.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18
von Burgen am 22.02.2018 00:22
Losung
Sollte Gott etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten? 4.Mose 23,9
Jesus sprach zu Petrus: Du Kleinglaeubiger,. warum hast du gezweifelt? Matthäus 14,31
Jakobus 4, 1-10
5.Mose 31, 1-8
Er ist ein Fels, ein sicherer Hört, und Wunder sollen schauen, die sich auf sein wahrhaftig Wort verlassen und ihm trauen.
Er hat's gesagt, und darauf sagt mein Herz es froh und unverzagt und lässt sich gar nicht trauen.
(Phiipp Spitta)
Burgen
Gelöschter Benutzer
von Jesus zitierte Worte im AT - im NT
von Burgen am 21.02.2018 23:46
Hallo ihr Lieben,
werde hier gerne mal das Verzeichnis der alttestamentlichen Worte, die Jesus selbst zitierte, aufschreiben.
Dafür hat die Neues Leben Bibel eine gute Vorlage gebracht.
Und passend für die erste Stelle ist gerade der Austausch im Forum bezüglich Mann und Frau ...
Ich zitiere in Fettschrift, ist für die Augen angenehmer zu lesen.
1.Mose 1,27 Mt 19,4 ; Mk 10,6
So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild,
nach dem Bild Gottes schuf er sie,
als Mann und Frau schuf er sie.
Wisst ihr nicht, was in der Schrift steht? , erwiderte Jesus.
Dort steht, dass der Schöpfer die Menschen als Mann und Frau schuf.
Doch der Wille Gottes wird schon mit Beginn der Schöpfung deutlich, als er sie als Mann und Frau schuf.
Re: Leben im falschen Körper ?
von jovetodimama am 21.02.2018 20:28
Und die Betroffenen können es, wenn ihr Umfeld es kann. (Bis vor wenigen Jahren war z.B. eine Genitaloperation noch die Voraussetzung dafür, dass Betroffene ihren Namen und ihren Geschlechtseintrag ändern durften. In den medizinischen Lehrbüchern stand, dass ein zwingendes Kriterium für die Diagnose der Wunsch nach einer operativen Geschlechtsangleichung sei. Seitdem die operative Angleichung nicht mehr die Voraussetzung für die Anerkennung ist, gibt es immer mehr, die darauf verzichten. In den neuen Leitlinien für Mediziner wird dann etwas anderes stehen.
) Wie auch immer, ich denke jedenfalls, der christliche Glaube ist gerade für transidente Menschen ganz besonders wichtig und hilfreich. Es gibt da so ein schönes Lied, das beginnt so: Jesus, zu dir kann ich so kommen wie ich bin. Zu wissen, von Gott geliebt zu sein und nicht erst anders werden zu müssen, um zu Jesus kommen zu dürfen, ist grundsätzlich tröstlich. Für Menschen, die in ihrem Leben die schmerzhafte Erfahrung machen mussten, dass sie erst akzeptiert wurden, wenn sie einen wesentlichen Teil ihrer Persönlichkeit verleugneten, hat es eine noch tiefere Bedeutung.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Leben im falschen Körper ?
von nennmichdu am 21.02.2018 16:11Was in meinen Augen aber keinen Einfluß haben dürfte auf meine sexuelle Identität. Über die (zumindest ich persönlich) mir dann keine Gedanken mehr mache, die ich einfach verkörpere (und ich würde mich zu 100% als Mann in einem männlichen Körper bezeichnen).
Auch wenn es so ist, wie du sagst, das jeder in Sekundenbruchteilen sein Gegenüber "abcheckt" - inwieweit er männlich oder weiblich ist --- muss das doch keinen Einfluss haben auf meine sexuelle Identität, auf mein Rollenverständnis. Sofern ich hier bereits eine Rolle eingenommen habe. Jugendliche in der Pubertät müssen sie ja erst noch entdecken.
Insofern muss ich meine Frage an Dich wiederholen und präzisieren:
Welchen Einfluss hat denn nun Gott auf mein Verständnis als Mann, als Frau, als Frau im männlichen Körper, als Mann im weiblichen Körper?
Ich finde es eigentlich traurig, das hier überhaupt eine Hormonbehandlung für nötig erachtet wird. Warum können zumindest wir Christen nicht den "Transmenschen" so nehmen und achten und respektieren wie er ist? Und warum kann er sich nicht selbst - so wie er ist annehmen?
Das eine in vielen Fällen ja voreingenommene Gesellschaft alles ihr Fremdes erstmal ablehnt und zu verdammen neigt, kann ich Menschen die Gott nicht kennen ja nicht übel nehmen. Da erwarte ich sogar gar nichts anderes - ersteinmal .... bis vielleicht noch den Respekt, von dem immer so oft gesprochen wird, dem wir unseren Mitmenschen ja schuldig sind.
Von Christen erwarte ich dann aber viel mehr. Diese Menschen zu lieben, so wie sie sind.
Und was die Identität und das Rollenverständnis anbelangt, ja das kann nur jeder Mensch für sich selbst in seiner Beziehung zu seinem Schöpfer dann finden.
Re: Leben im falschen Körper ?
von jovetodimama am 21.02.2018 12:31@Burgen: Danke für den Link zur "biblischen Ordnung für Mann und Frau".
---
Übrigens: Ich erfuhr gerade, ein Pastor in einer Freikirche hat seinen Job verloren, weil er sich für die Belange eines transidenten Gemeindegliedes eingesetzt hat.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Leben im falschen Körper ?
von jovetodimama am 21.02.2018 12:21Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Leben im falschen Körper ?
von Burgen am 21.02.2018 12:19Hallöchen
eine Webseite mit einem älteren Infotext, bzw Auslegung zur Geschlechtlichkeit und Unterschiede
sind zügig zu lesen, erschlägt also nicht, lässt aber hin und wieder tief Luft holen.
www.lutherische-bekenntnisgemeinde.de
Es wird sogar zwischen Jungen und Mädchen, bzw. Mann und Frau, der Hautzustand unterschieden.
Und die Gendersituation wird kurz erläutert.
Ach so, das Thema lautet: Die biblische Ordnung für Mann und Frau
Vielleicht interessiert es ja.
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: die Kleidung der gläubigen Frau
von Burgen am 21.02.2018 12:10Danke für eure Gedanken zur Kleidung.
Wenn wir die Schrift lesen und auch Bilder sehen, ist es meist so, dass Männer lange Gewänder tragen.
Bei der Arbeit schürzen sie sich, dh. sie schlagen den Saum hoch bis zur Taille.
Bei der Arbeit als Zimmermann oder auf dem Feld war das lange Gewand, wie ein Mantel, sehr hinderlich.
"Gürte deine Lenden" steht im Neuen Testament an einer Stelle.
Bei den Frauen steht so etwas nicht.
Da geht es eher um die Unterscheidung einer "normalen" Frau zu einer Prostituierten.
Oder am Königshof im Harem besonders herausgeputzt, dem Mann zum Gefallen.
Allerdings Nähmaschinen gab es nicht. Die Stoffe wurden mittels Schafwolle hergestellt.
Doch Goldschmuck war auch damals schon hoch im Kurs bei den Menschen.
Ja, ich denke auch, dass die Kleidung heute ein Stück wie Visitenkarte darstellt.
Gruß
Burgen

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