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nobse

98, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?

von nobse am 31.05.2018 16:48

Pray: Das sagt mir, dass uns Gottes Geist auch tatsächlich mit körperlicher und seelischer Kraft und Ausdauer befähigen wird, wenn das notwendig ist.

Liebe Pray,

das ist genau der Punkt. Der heilige Geist erfüllt uns mit der Kraft, in der auch das Himmelreich steht.

Damit kann man das Wirken des heiligen Geistes wie folgt beschreiben:

Der HG unterstützt uns in unseren alltäglichen Entscheidungen, da er durch leisen Hinweis zeigt, was Gott will.
Manchmal drängt er aber auch, etwas ganz Bestimmtes zu tun (siehe: Der Geist trieb Jesus in die Wüste).
Und immer und überall erfüllt er uns mit der Kraft Gottes, wenn wir darum bitten.

Ich möchte aber noch darauf hinweisen, dass der HG uns keine Vorschrfiten macht. Er sagt nicht: Tue dies oder lass das. Er achtet unsere freie Entscheidung, etwas zu tun oder zu lassen (obwohl er uns manchmal auch zu etwas zu drängen scheint wie oben beschrieben).

Es ist auch die Kraftwirkung, die uns anzeigt, ob unsere Gedanken stimmig sind. Denn je nachdem, was wir denken, erfüllt uns der heilige Geist stärker oder schwächer. Stark erfüllt er uns, wenn wir Gottes Namen anrufen, schwächer, wenn wir uns zu Lieblosem hinreissen lassen.

Wenn wir darauf achten, wie der Geist in unserer Seele wirkt, können wir das nach einiger Übung (vor allem im Gebet im Geist) wahrnehmen.
Dann können wir uns darauf vorbereiten, uns führen zu lassen. Denn der HG führt nicht mit Zwang und Gewalt, sondern durch Vorbild (Jesu) und liebevollem Lenken.

Herzlichen Gruß,
Nobse

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?

von solana am 31.05.2018 13:51

Ein weiterer Punkt, der mir dazu einfällt:

Röm 5, 3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt,
4 Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung,
5 Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

Durch diese Liebe des Geiligen Geistes werden wir bewahrt in Bedrängnissen und dadurch sind sie nicht nur unangenehm und belastend, sonder nkönnen uns zum Besten dienen.

Und diese Liebe treibt uns auch an, das zu tun, was Gottes Willen entspricht:

Röm 8, 14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

Gal 4,6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!

Phil 2,13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.

Er macht uns auf viele Dinge aufmerksam, wenn wir bereit sind, ihm zuzuhören und seiner Stimme Raum zu geben.
Sowohl im Guten, zu dem er uns antreibt und es uns mit Freude tun lässt, wie auch im Schlechten - indem er uns darauf aufmerksam macht, dass da etwas nicht stimmt, mit unserem Tun oder mit der Motivation hinter unserem Tun. Oder auch mit unseren Gefühlen, wenn wir zB Ärger oder Wut einen zu grossen Raum gegeben haben und solche negativen Gefühle uns zu vergiften und zu lähmen drohen.

Oft hören wir da aber lieber weg, weil wir uns nicht gerne "überführen"  und beschämen lassen und suchen lieber schnell eine Ausrede .... aber gerade dieses leise Mahnen ist sehr wertvoll. Denn es befreit. Weil darin nicht nur eine Forderung liegt: "Du machst etwas falsch, korrigiere das!", sondern die Einladung: "Erkenne, dass du hier falsch liegst und lass mich dir helfen!"

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?

von pray am 31.05.2018 11:35

Ich habe noch etwas gefunden:

Und Jesus kam in der Kraft des Geistes wieder nach Galiläa...(Lk. 4,14)
Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein (ApG 1,8)

Das sagt mir, dass uns Gottes Geist auch tatsächlich mit körperlicher und seelischer Kraft und Ausdauer befähigen wird, wenn das notwendig ist.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Burgen am 31.05.2018 08:28


Im Gesetz lebend ist es doch so: entweder du, ihr tut, was ich sage, oder ihr werdet die Konsequenzen tragen, 
evtl Liebesverlust hinnehmen.

Die Menschen jedoch sind aufgefordert zu gestalten, schützen, bewahren, bauen ...
Alles, was sie ja bis zum Exzess getan haben.
Und darüber hinaus so viele Kriege miteinander und gegeneinander geführt haben und es bis heute noch tun.

Und genau diese Züge des Menschen sind Gott nicht unbekannt. Die ganze Schrift spiegelt dies wieder 
in der Liebesgeschichte Gottes mit seinem ureigenen Volk. 

Darüber lesen wir, besonders im Buch der Offenbarung des Johannes, dass Gottes Augen unermüdlich 
arbeiten um zu sehen, ob er jemanden findet, der ihn ruft um Hilfe bittet oder ihm gar Dank und Ehre erweist. 

Ähnlich wie bei dem Märchen Aschenputtel. Die guten Erbsen nach links ins Töpfchen, die schlechten Erbsen 
nach rechts ins Töpfchen. 
Genauso, wie alle Menschen einmal von Gott am Thron bewertet werden. 

Und dazwischen ist der Umstand, dass jeder sein Wort hat. 
Es liegt an ihm, dem Menschen, ob er Jesus seine Hilfe annimmt oder nicht. 
Die Brücke wird einstürzen, wenn sie schlampig gebaut wurde. 
Hat sie jedoch ein stabiles, festes Fundament kann sie jahrhunderte überstehen. 
Globale worfelnde Erdbeben natürlich ausgenommen. 

Das ist ja nur ein Bild davon, wie ein Mensch ist, der fest an der Hand Jesus im Geist verbunden ist. 





 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?

von Burgen am 31.05.2018 08:08


Jesus sagt von sich: Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. 
Wer mich einlässt, da werden wir Wohnung nehmen.

Stellen wir uns vor, dass wir Besuch von lieben Menschen erwarten.  
Oder auch nicht !, weil wir gerade sehr beschäftigt, oder traurig usw. sind.
Dann klopft es an der Tür. In unserem Kreis wird geklingelt.
Wir machen auf, lassen den Besucher herein. Freude kommt auf.
Wir nehmen uns Zeit füreinander.
Es wird eine wunderbare Zeit miteinander.
Dann sind wir wieder allein.
Jedoch hat der Besuch uns belebt und uns recht kraftvoll zurückgelassen.
Und nun sind wir befähigt, entweder aufzuräumen, selber einen Besuch zu tun
oder, oder.

Oder gestern zB wollte ich eine Fussmatte besorgen.
Wir gingen also in die Fußgängermeile. Dort trafen wir eine Frau aus einem
ganz anderen Stadtteil mit ihrem kleinen Hund, der so aussah wie meiner.
Die Hunde begrüßten sich, halt wie Pudel es tun
und wir Menschen tauschten uns aus.
8 Wochen ist der kleine Hund bei ihr. Pro Animal hat ihn aus Shanghai zu uns gebracht.  
Das war so gar nicht geplant, alles.
Aber ist das nicht auch wundervoll? Für alle Beteiligten?
Mit total guter, freudiger Laune gingen wir dann wieder unserer Wege.

Und so wirkt eben der herrliche Geist Gottes Jesus und Gottes Geist in uns.
Klar, soetwas erleben auch Nichtchristen. Jedoch wir, unter dem Vorzeichen Christ zu sein,
erleben eben Gottes Führung durch drängen und einwirken des Geistes.
Man muss nur offen sein für all die kleinen Pässlichkeiten.
Dankbar und freudig sein.
Dann kann man den Geist Gottes überall "sehen, spüren, seine Wirkung erfahren".

Und der Geist ist es, der immer wieder neu in die uralten Worte der Schrift führen
und sie uns im alltäglichen Leben bis in die Besonderheiten vor Augen uns ins Herz holen.

Das was Mose erlebte, erleben auch manche heutige Gottesmenschen.
Mose selbst war nicht reich, sodass er aus seinem Geldbeutel die goldene  undeslade, Stiftshütte,
hätte bauen können. Auch konnte er selbst das ihm anvertraute Volk nicht mit Nahrung versorgen.
Und doch, sie hatten 40 Jahre lang alles, was sie zusammenhielt als Volk ohne in Lumpen zu leben.

 

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Beroeer

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 270

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Beroeer am 31.05.2018 07:59

von Burgen am 29.05.2018 22:20
Ich denke, Vorherbestimmung ist eine der Glaubensrichtungen die sich herausgebildet haben. Ganz grob ausgedrückt würde davon ausgegangen sein, dass der Mensch einerseits wie eine Marionette handelt und immer wieder in die Vorstellung hineingelegt zu werden, dass er keine Verantwortung trägt für das, was ihm wiederfährt.
Ja, das kann gut sein.

 

von Burgen Bei Abraham können wir sehen, wie er Gott umstimmt als er Lot rettete mit seiner Familie.
Ein sehr gutes Beispiel, wie flexibel und rücksichtsvoll Gott ist, dass er auf Lots Bitte ein
ging, nicht in die Berge fliehen zu müssen, wie Gott es anwies, sondern in eine nahe
gelegene Stadt fliehen zu können.
Interessant wäre dann nur die Frage, ob Gott gewusst hat, dass es Lot zuviel sein würde
in die Berge zu fliehen und wenn ja, welchen Sinn es gemacht hätte, dies dann
vorzuschlagen und dann aber einverstanden zu sein, wenn Lot anders will...

Vielleicht komme ich da nochmal drauf zurück.

Das schwierige, hier im Forum ist manchmal, dass - im Detail auch noch - verschiedene
Ansichten über Gottes Vorherbestimmung und seinem Vorherwissen vorausgesetzt
werden.
Mindestens drei Varianten gibt es hier:
Gott bestimmt ALLES vorher und sieht ALLES vorher.
Gott sieht ALLES vorher und bestimmt ETWAS, aber nicht ALLES vorher.
Gott sieht und bestimmt nur bestimmte Dinge und nicht ALLES vorher.

Auf diese Varianten gehe ich dann noch ein.

von Pal Berö: Wenn aber Gott alles vorherbestimmt hat, geht er dann gegen sich selbst vor?
Pal Das wäre allerdings fatal!
War natürlich etwas überspitzt von mir, ist schon klar.

Pal
Dieweil Gott alles vorherweiß, wird er anhand der Tatsachen seine absoluten Vorherwissens, auch die entsprechenden Konsequenzen 100% sicher zutreffen lassen. Das meint aber keinesfalls das ER für das Böse, von dem ER weiß, das es ausgeführt werden wird auch die Verantwortung hätte, so als ob ER es so gerne möchte oder gar von IHM ausgehend wäre. Ganz im Gegenteil! Gott hat einen guten Freiraum geschaffen, der von bösen Menschen, und dem Teufel, aufs schlimmste mißbraucht wird.
Hier sind wir uns weitgehend einig - ist doch mal gut.


pray
Hallo Beroer, Ich sehe das „Feindesland" so. Der Feind ist der Tod (vgl 1. Kor. 15,26: Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.) Von daher ist belegt, dass die Kinder nicht im Tod bleiben werden, sondern auferstehen zum Leben.
Ja, ganz genauso würde das auch meiner Ansicht nach biblisch harmonieren.

Zusammen mit Jesu Worten in Johannes 3,16 ist erstmal sicher, dass die Kinder nicht, wie angenommen:

Pal dann sollte auch klar sein, das diese unschuldigen Kinder augenblicklich im Himmel ankamen ..
Fettung von mir.


von pray   Hallo Beroer, ich lasse Pals Frage a n d i c h mal bewusst so stehen und bin gespannt, was du dazu sagen wirst.
Das verschiebe ich auf einen neuen Abschnitt.
Muss nachdenken - bin tatsächlich gespannt was ich schreiben werde  

Beroeer


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden

von Burgen am 31.05.2018 07:40

♡•♡ ♡*♡ ♡•♡ 
Epheser 4, 1-7 basisbibel

Das neue Leben aus der Gnade / Die Einheit der Gläubigen, (Kirche, Leib Christi) 

Ich bitte euch als jemand,
der in Haft ist, weil er zum Herrn gehört:  
Führt euer Leben so,
dass es dem entspricht,
wozu Gott euch berufen hat:

voller Demut, Freundlichkeit und Geduld.
Ertragt euch gegenseitig in Liebe.

Bemüht euch darum,
die Einheit zu bewahren,
die sein Geist euch geschenkt hat.
Der Ftiede ist das Band,
das dabei alles zusammenhält.

Ihr seid ein Leib
und ein Geist lebt in euch.
So ist es ja auch ei e Hoffnung,
zu der Gott euch berufen hat.

Es gibt nur ei en Herrn, 
einen Glauben 
und eine Taufe. 

Und ebenso nur einen Gott, 
den Vater von allem. 
Er steht über allem, 
wirkt durch alles 
und erfüllt alles. 

Jeder Einzelne von uns 
hat seinen Anteil an der Gnade erhalten, 
die Christus uns schenkt. 

Darum heißt es: 
"Er ist in die Höhe hinaufgestiegen. 
Einen Zug von Gefangenen führte er heim 
Den Menschen brachte er Gaben." 8 ff 

Am Ende sollen wir alle vereint sein im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes. Wir sollen zu vollendeten Menschen werden und reif genug, Christus in seiner ganzen Fülle zu erfassen. 13 ff

Von ihm her wird der ganze Leib zusammengefügt und zusammengehalten durch alle stützenden Sehnen. Dabei erfüllt jedes einzelne Teil seine Aufgabe - entsprechend der Kraft, die ihm zugeteilt ist. So wächst der ganze Leib heran, bis er durch die Liebe aufgebaut ist. 16 


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden

von Burgen am 31.05.2018 07:17


Losung 

Ich weiß,  dass der HERR des Elendes Sache führen und den Armen Recht verschaffen wird.    Psalm 140,13 

Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer.    Lukas 6,20 

Epheser 4, 1-7
Hebräer  12, 1-11

Zeigen sich welche, die Unrecht leiden, er ist's, der ihnen Recht verschafft;
Hungrigen will er zur Speis bereiten, was ihnen dient zur Lebenskraft;
die hart Gebundenen macht er frei, und seine Gnad ist mancherlei.
Halleluja, Halleluja.
(Johann Daniel Herrnschmidt)


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Zum Nachdenken, mein "Wort zum Sonntag" für Euch

von Burgen am 31.05.2018 00:22

Zur Ergänzung sollten wir vielleicht noch den Unterschied zwischen Mose, dem Mittler und Jesus, dem Mittler, betrachten.
Mose war Diener Gottes.
Jesus war und ist Sohn Gottes. 
Das ist ein gravierender Unterschied.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Zum Nachdenken, mein "Wort zum Sonntag" für Euch

von Burgen am 30.05.2018 21:45

Hallo ihr Lieben
Aron ist das Sprachrohr des Mose. Mose ist der Mittler von Gottes Anweisungen für das Zusammenleben zwischen den Menschen seines Volkes. Außerdem ordnete Gott all das an, was wir in den fünf Büchern lesen.
Erst im Neuen Testament haben die Gesetze des Mose sozusagen ausgedient.
Menschen können ohne Jesus keines der Gesetze halten. Daher bräuchte es die ersten Jahrtausende, bis Jesus alles vollbrachte, den Opfertod der Tiere.
Die Priester fassten keinen Aussätzigen an. Jesus tat es und gab ihm Heilung und Würde zurück.
Gruss
Burgen

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