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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Burgen am 06.08.2018 15:45Hallo ELISABETHA
Du bist in ein neues Lebensjahr eingetreten.
Daher wünsche ich dir, dass der Gott des Friedens, der unseren Herrn Jesus, den großen Hirten der Schafe, durch das Blut des ewigen Bundes von den Toten zurück gebracht hat, dich mit allem versorgt, was du brauchst, um seinen Willen zu tun.
Wünsche dir, dass er all das in dir wachsen lässt, was ihm Freude macht.
Ihm gehört die Ehre für immer und ewig ! Amen aus Hebräer 13,20.21
LG
Burgen
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Moderne Verführung - Evangelium light?
von Leah am 06.08.2018 15:28hallo Solana,
ja genau. Und wenn wir sagen, einer, der ein Bekehrungsgebet nachplappert, ist errettet, dann haben wir eine Errettung durch ein menschliches Werk. Wenn Gott eine Seele errettet, dann überführt sie der heilige Geist ihrer Sündhaftigkeit und das so gründlich, dass sie 1000%ig sicher ist, verdammt zu sein und nichts zur Rettung beitragen zu können. Erst dann wird dieser Seele klar, warum sie einen Erlöser braucht und sie wird beten wie der Zöllner, aus tiefer Not: "Gott sei meiner Seele gnädig."
Wir können nichts zu unserer Rettung beitragen, aber dagegen stemmen könne wir schon. Und wie Du schreibst, ist das der Grund:
Leah
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Was passiert mit der Seele nach dem Tod?
von Leah am 06.08.2018 15:15Die letzten Ereignisse für eine Seele, die die Schrift schildert, habe ich mal zusammengesucht, dabei halfen mir natürlich auch Kommentare.
Gläubige des AT haben einen anderen Weg als Gläubige des NT und Ungläubige wieder einen anderen. Man muss das unterscheiden, sonst kommt man in den Wald.
Gläubige des AT
Sie sind ebenfalls durch Gnade aus Glauben gerettet. Nach dem Tod kommen sie ins Totenreich (versammelt zu den Vätern, ein Ort, an dem man nicht wirken kann, der Schoß Abrahams). Ich nehme nicht an, dass das in der Gegenwart Christi ist, denn nur von der Gemeinde heißt es, dass die, die an Christus glauben, schon ewiges Leben haben und versetzt sind in Christus, in sein Reich, also Himmelsbürger ab sofort. Die Gläubigen des AT schlafen nach Daniel 12, 2-3 im Staub, versammelt zu den Vätern. Die Auferstehung ist am Ende der Drangsal und nicht zeitgleich mit der Gemeinde. Sie werden bei der Wiederkunft Christi in Herrlichkeit, wenn er am Ölberg mit allen seinen Heiligen in Herrlichkeit wiederkommt, lebendig gemacht. Siewerden dann endlich das gelobte Land erben und mit Christus auf der Erde herrschen. Zeitgleich auferstehen die Märtyrer der Drangsalszeit. Sie werden aber zuletzt ebenso wie die Braut auch das himmlische Erbe antreten. Das irdische Erbe ist Israel aus dem Bund der Landverheißung mit Abraham, Isaak, Jakob und David versprochen und dieser Bund ist noch nicht erfüllt.
Gläubige des NT
Sie sind in Christus und bereits lebendig, weshalb sie sofort in der Gegenwart Christi sind. Durch den Tod wird nur der Vorhang weggezogen, so dass sie den Herrn sehen können. Sie auferstehen leiblich bei der Entrückung, dann werden Sie am Richterstuhl offenbar, dienen als Priester im Himmel während der Geschehnisse der Drangsal auf Erden, und anschließend erfolgt die Hochzeit des Lammes. Bald danach kehren sie als verherrlichte Braut mit Christus ihrem Bräutigam auf die Erde zurück, wenn er kommt in Herrlichkeit auf dem Ölberg. Er stellt seine verherrlichte Braut zu seiner Verherrlichung der Welt vor. (Warum glaube ich, dass die Entrückung vor der Drangsal stattfindet? Weil 24 Älteste im Himmel die letzten Ereignisse beobachten. Wie wir aus 1 Chronik 24 wissen, sind 24 Älteste die Repräsentanten der gesamten Priesterschaft. 24 Älteste, die mit den Attributen der Gemeinde ausgestattet sind (Kleider aus weißen Leinen, goldene Kronen, sitzen als Könige auf Thronen, loben das Lamm für Ihre Rettung durch sein Blut (Off 5,9) und handeln als Priester des Ewigen). Sie repräsentieren die ganze Gemeinde. Israel bekam das nicht versprochen, ein himmlisches Priestertum zu sein, oder himmlische Könige. Sie waren kein Priestertum, sondern sie hatten ein Priestertum, sie waren keine Könige, sondern sie hatten Könige. Auch sind die AT-Gläubigen zu diesem Zeitpunkt noch nicht auferstanden (siehe Daniel 12, 13, wonach sie am Ende der Tage für Israel auferstehen). Ebenso lesen wir nirgends, dass die Gemeinde in zwei Etappen aufersteht, erst die Ältesten und dann die anderen. Ferner ist uns versprochen, nicht ins Gericht zu kommen und die Drangsal ist Gericht. Aber es ist uns versprochen aus der Stunde Versuchung gerettet zu werden. (Off 3,10)
Die Ungläubigen
Sie sind nach dem Tod im Totenreich, die Schrift nennt es u.a. Gefängnis, Hades...etc. (Luther übersetzt irrtümlich mit Hölle). Sie Auferstehen am Ende der Weltzeit zum Gericht am großen weißen Thron.
Die Auferstehung zum Leben/Auferstehung zum Gericht
Es wird uns gesagt, dass „eine jeder nach seiner Ordnung zum Leben (1 Kor.15,23)" aufersteht. Als erstes Christus, dann die Braut bei der Entrückung, dann am Ende der 7 Jahre Drangsal, die Freunde der Braut, also die alttestamentlichen Gläubigen und zugleich die Märtyrer aus der Drangsal. Am Ende der Welt auferstehen die Ungläubigen zum Gericht am großen weißen Thron und zur Verdammnis in die Hölle, den Feuersee.
Diue Auferstehung geschieht am Leib! Die Seele eines Menschen lebt in Christus oder ist tot in den Sünden beim Unerlösten, denn unser Gott ist ein Gott der Lebendigen.
Es ergeben sich also 3 verschiedene Gerichte, die noch kommen:
Erstens die Braut, die Versammlung, die Gläubigen in Christus seit Pfingsten: Sie ist schon gerichtet in Christus und wird am Richterstuhl Lohn oder Lohnverlust erhalten. Dabei erhalten die Gläubigen Ihre Siegeskränze: https://www.gotquestions.org/Deutsch/himmlische-Kronen.html
Zweitens das Gericht an den Überlebenden, natürlichen Menschen der Drangsalszeit , denn nur wer glaubt kann ins tausendjährige Reich eingehen (Schafe/Böcke, der gute Knecht, der zur Freude des Vaters eingehen darf und die, die unter Lebensgefahr Gläubigen zu trinken und zu Essen gegeben haben und sie im Gefängnis besuchten, zu denen der Herr sagt, dass sie es IHM selbst getan haben). Dieses Gericht findet auf der Erde statt bei der Wiederkunft Christi an lebenden Menschen. Die Gläubigen gehen ins Reich ein, die Ungläubigen werden getötet durch ein Wort Christi und warten im Totenreich auf das Gericht am großen weißen Thron. Die natürlichen Menschen, die ins 1000jährige Reich eingehen, bekommen Kinder und daher braucht es am Ende der Welt noch einmal eine Prüfung um die Spreu vom Weizen zu trennen (Satan wird freigelassen).
Drittens das Gericht am großen weißen Thron für die gefallenen Engel und die Ungläubigen.
Sie werden nach Ihren Werken gerichtet und in den Feuersee geworfen, und es wird ewiges Leid für sie sein. Die dunkelste und schrecklichste Finsternis erleiden die, die das Evangelium der Errettung aus Gnade durch Glauben gehört, aber abgelehnt haben, denn sie haben für sich selbst Jesus Christus nochmal gekreuzigt. (Mt 25, 30; Hebr. 6, 4-6)
Re: Moderne Verführung - Evangelium light?
von solana am 06.08.2018 15:03Hallo Leah
Ich habe gerade über deine Aussage nachgedacht: "Falsch ist jedes Jesus Christus plus Evangelium."
Das ist dann eigentlich ein Überhang in die andere Richtung- nicht "light", sondern zu schwer. Das gibt es ja auch.
ZB die Betonung der Werke, wie du schreibst. Paulus sagt darüber - über die Werke des Gesetzes als heilsnotwendige Voraussetzung gepredigt - dass dadurch ein "Joch" um den Hals der Jünger gelegt wird, dass schon die Vorväter nicht zu tragen vermochten.
Jesu Joch dagegen ist sanft und seine Last ist leicht.
Bei ihm findet die Seele Erquickung und Ruhe, keine Beschwernis durch untragbaren Druck.
Trotzdem findet auch eine solche beschwerende Irrlehre schnell Anhänger.
Weil es uns Menschen nicht leicht fällt, uns beschenken zu lassen, ohne das durch Gegenleistung und Verdienste irgendwie wett machen zu können ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Moderne Verführung - Evangelium light?
von Leah am 06.08.2018 14:30Ja genau, Solana, das ist wirklich ein wichtiger Liebesdienst.
Leah
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Was passiert mit der Seele nach dem Tod?
von Leah am 06.08.2018 14:09Lieber Beroer,
bevor Du weitererklärst würde mich interessieren, was für Dich der Erste und der zweite Tod ist. Und wen ereilt denn nun welcher Tod?
Offb 21,8 Aber den Feigen und Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern ist ihr Teil in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.
Und mich interessiert auch, wie Du die folgenden Ereignisse einordnest?
Mt 27,51 Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriss in zwei Stücke, von oben bis unten; und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, 52 und die Grüfte öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt, 53 und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Grüften und gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen.
Wie konnte es denn sein, dass Entschlafene auferweckt werden und auf der Erde herumgehen? Und zugleich heißt es, dass Auferstandene in den Himmel entrückt werden dem Herrn entgegen?
1Thess 4,13 Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die Übrigen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. 15 Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. 16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; 17 danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.
Ist denn nun Lazarus von seinem Schlaf erweckt worden, um in den Himmel entrückt zu werden oder eher so, wie die, deren Leiber erweckt wurden, um auf der Erde zu wandeln? Und was meinst Du wo diese nach ihrer Auferweckung hingekommen sind? Und warum wurde denn hier das Wort Auferweckung und nicht Auferstehung verwendet? Was ist denn da der Unterschied?
Auf welche Weise waren denn die Epheser vor ihrer Auferweckung tot, denen Paulus da schreibt?
Eph 2,1 Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, 2 in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt..............4 Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr gerettet! 6 Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus, 7 damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus.
Warum sitzen die denn schon zu Lebzeiten auferweckt in der Himmelswelt IN Jesus Christus. Und warum und wovon mussten sie auferweckt werden? Was ist denn passiert, wenn jemand "in Jesus Christus" ist? Und was ist demzufolge "in Adam"?
Leah
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von burgold am 06.08.2018 13:42
) Aber all das lernte ich nach und nach mit Gott kennen. Er stellt mir manches mal Menschen im weg mit denen ich lockeren Kontakt aufnehme und erst hinterher bekomme ich mit wer dieser mensch ist. Aber dann ist zum Angst haben zu spät 

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.
Re: Was passiert mit der Seele nach dem Tod?
von Beroeer am 06.08.2018 13:28
vielleicht hast du es nicht so gemeint, wie ich es gerade verstehe? Vielleicht steht in diesem einen Vers nichts darüber, was mit der Seele nach dem Tod passiert, aber wir haben noch ganz viele andere Bibelabschnitte, die diese Thematik behandeln. Zum Beispiel haben wir das Bild von dem reichen Mann und Lazerus. Außerdem die Offenbarung und sehr viele Bibelverse, in denen Jesus selbst sogar sagt, dass wir nach dem irdischen Leben weiter leben werden, entweder eben im Himmel, in Gottes Anwesenheit, oder eben im Feuersee, in Gottesferne. Lg Cleo
Das ist schon richtig, liebe Cleo, es gibt auch mMn ein Weiterleben nach dem Tod
– ich sehe es in der Schrift allerdings nicht so einfach bestätigt, dass die Seele oder der Geist,
nach dem (leiblichen) Tod einfach "automatisch" weiterlebt.
Ich gehe davon aus, dass ein Weiterleben nur möglich ist, wenn Gott die Person
nach dem Tod noch einmal zum Leben bringen will.
Auch diesbezüglich gibt es mMn eine Menge Hinweise und die Aufgabe, die sich
wieder einmal stellt ist die, alle diesbezüglichen „Mosaiksteinchen" in ein Bild
zu bringen. Es bleiben immer Texte übrig, die man nicht so nehmen kann,
wie das dort wortwörtlich steht.
IMMER gibt es Texte, da muss man fragen, wie ist das gemeint.
Ich versuche jetzt mal auf Eure Fragen, Einwände einzugehen, und dies aus meiner Sicht zu erklären.
Dazu stelle ich dann (im weiteren Verlauf) blau markierte Texte, die meine These belegen sollen.
Wäre schön, wenn Ihr darauf eingehen würdet.
(Auf die Offenbarung, z.B. den Text, den Leah zitierte gehe ich noch ein)
Burgen hat sich ja auch auf dieses Gleichnis bezogen.Dies würde ich als reines Bild verstehen:
Der reiche Mann steht hier vielleicht für die Pharisäer und Lazarus für die Nachfolger Jesu. Nach Jesu Tod und Auferweckung
und der Ausgießung des Geistes änderte sich für beide „Klassen" die Situation in Bezug auf die
offensichtliche Anerkennung Gottes völlig.
Dem Bericht vom reichen Mann und Lazarus würde ich hierzu auch mal die Auferweckung des Lazarus gegenüber stellen.
Wenn die Geschichte vom reichen Mann und Lazarus wortwörtlich zu nehmen wäre, dann müsste ja Lazarus
– Jesu Freund - auch im Himmel gewesen sein.
Aber wieso erzählte er davon nichts?
Und warum überhaupt hätte ihn Jesus dann von dort zurückgeholt?
Martha glaubte jedenfalls, dass Lazarus am jüngsten Tag auferstehen würde.
Und bis dahin.....
Johannes 11
11 Das sagte er, und danach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft,
aber ich gehe hin, dass ich ihn aufwecke. 12 Da sprachen die Jünger zu ihm:
Herr, wenn er schläft, wird's besser mit ihm. 13 Jesus aber sprach von seinem Tode;
sie meinten aber, er rede von der Ruhe des Schlafs. 14 Da sagte ihnen Jesus frei
heraus: Lazarus ist gestorben;
...schlief Lazarus , war in „vorübergehender Nichtexistenz"
Wie auch immer - die Schrift zwingt ja fast, die Geschichte vom Reichen und Lazarus bildlich zu verstehen,
sagte Jesus doch auch deutlich:
Johannes 3:13
Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur der, der aus dem Himmel
herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen.
KEIN Mensch (also auch nicht Abraham), war in den Himmel aufgefahren.
Dies war offensichtlich auch nach Jesu Auferstehung noch so, denn:
Petrus schrieb über David, einen Menschen der nach dem Herzen Gottes war:
Apostelgeschichte 2:34
Denn David ist nicht gen Himmel gefahren...
Selbst, etliche Jahre später schrieb Paulus über verstorbene wiedergeborene Christen
1.Thessalonicher 4
13 Wir wollen euch aber, Brüder und Schwestern, nicht im Ungewissen lassen über die, die da schlafen, damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die da entschlafen sind, durch Jesus mit ihm führen.
Der Geist, der lt. Prediger 12,17 zurückgeht zu Gott mus also was anderes sein.
Was hingegen außerdem stimmig zu den vorher genannten Texten ist:
Ist ein tiefer Schlaf nicht auch genau der Zustand, der dem gleicht der in Prediger 9 beschrieben ist - bezogen auf die Toten?
10 Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu; denn im Totenreich, in das du fährst, gibt es weder
Tun noch Denken, weder Erkenntnis noch Weisheit.
Jegliche Hoffnung auf ein weiteres Leben hat mMn etwas damit zu tun, ob Jesus oder Gott den/die Betr. lebendig machen wollen oder nicht.
Ausnahme: Wiedergeborene, die beim Gericht Gottes leben und in „einem Nu" vom Fleischlichen ins Geistige verwandelt werden.
Nichtexistenz würde ich auch nicht mit Vernichtung gleichsetzen.
Es hängt davon ab, ob Gott jemanden nach seinem Tod wieder lebendig
machen will oder nicht. Adam, beispielsweise, denke ich, will Gott nicht mehr
lebendig machen.
Johannes 5
21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch
der Sohn lebendig, welche er will.
1.Korinther 15
22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht
werden.
Jesu Ausspruch (Luk 23) und Stephanus Worte (als er starb) erfordern jetzt natürlich eine Erklärung,
zuvor aber die Begriffe „Odem des Lebens" und „Geist"
LG
Beroeer
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von solana am 06.08.2018 12:00Jetzt ist die grösste Hitze ja bald vorbei und es wird erträglicher.... Ich freue mich schon drauf, auch dass ich dann nicht mehr so viel giessen muss.
Seit ein paar Nächten hat sich ein kleiner Grünfink im Glasvorbau vor unserer Haustür ein Übernachtungsplätzchen unter einem Schränkchen gewählt.
Tagsüber steht dort die Tür auf zum Lüften, nachts ist sie aber zu.
Das scheint ihm nichts auszumachen, dass er eine Zeit lang warten muss, bis er raus kann - sonst hätte er sich bestimmt einen anderen Schlafplatz gesucht. Vielleicht ist ihm die Sicherheit wichtiger?
Er hat bestimmt auch ein paar Körner vom Hühnerfutter gefunden, das dort im Schränkchen ist ....
Heute hab ich die Haustür nicht schnell genug zu gemacht und er ist dann gleich ins Haus geflogen, statt nach draussen.
Und dann fand er den Weg nicht mehr zurück ... Schliesslich landete er zwischen dem auf Spalt gestellten Fenster und dem geschlossenen Fensterladen im Wohnzimmer. Von dort konnte ich ihn dann raus fliegen lassen ...
Ich wünsche euch allen einen schönen Tag an einem möglichst angenehm kühlen Ort.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Moderne Verführung - Evangelium light?
von solana am 06.08.2018 09:56Ja, und deshalb ist es wichtig, dass Menschen, die sich bei Evangelisationsveranstaltungen bekehren, danach nicht allein gelassen werden. Sondern in eine Gemeinde kommen, wo sie lernen und wachsen können und Gemeinschaft erleben und auch vorgelebtes Leben aus dem Glauben im Alltag. Gerade das Vorleben ist noch viel wichtiger als viele Worte ....
Denn ganz neu zum Glauben Gekommene können noch nicht alles verstehen - auch wenn das dazu verkündete Evangelium unverkürzt war.
Sie werden im NT mit "neugeborenen Kindlein" verglichen, die durch die "vernünftige und lautere Milch" des Wortes Gottes zunehmen zu ihrem Heil.
Und Paulus schreibt auch, dass sie noch nicht alle feste Speise vertragen ... Neugeborene füttert man noch nicht mit Steak und Spinat ....
Deshalb ist es so wichtig, was nach einer Bekehrung passiert.
Denn da geht der Weg ja erst richtig los!
Und es gibt auch nicht wenige Christen, die eigentlich alles ursprünglich einmal richtig verstanden hatten ... dann aber, mit der Zeit und unter dem Druck des Alltags und der Einstellung der Welt um sie herum .... immer mehr Kompromisse eingehen, sich anpassen, um nicht als Fremdkörper zu wirken und vieles aus dem Glauben relativieren, nicht mehr ganz so eng sehen .... das ist dann auch eine Entwicklung hin zum "Glauben light".
Und wenn sie dann überhaupt über ihren Glauben sprechen, dann wird das natürlich auch nur die "light Version des Evangeliums".
Deshalb ist es so wichtig, dass wir alle zeitlebens Lernende bleiben, Hörende, die mit Gottes Reden - durch sein Wort, durch Geschwister und auf vielfältige Weise durch den Heiligen Geist - und bereit bleiben, uns etwa sagen zu lassen. Auch wenn wir meinen, auf dem Gebiet schon ausgelernt zu haben ...
Und ich finde es so gut, dass gerade in diesem Bereich ("Jüngerschaftsschulung") viel getan wird. ZB von Organisationen, die in Gemeinden gehen und dort "Schläfer" wecken und sie ganz neu ausrichten auf Gott.
Und es das Wichtigste, dass Gott selbst am Werk ist in den Menschen,die er ruft.
Dass er vielfältige Wege findet, sein angefangenes Werk in ihnen zu einem guten Ziel zu bringen!
Es liegt nicht in erster Linie an uns und der perfekten Verkündigung.
Haben wir Vertrauen in Gott und bitten wir für die neu zum Glauben kommenden.
Freuen wir uns darüber - auch wenn sie anfangs nicht immer alles ganz richtig verstehen.
Und tun wir, was uns in unserem Umfeld möglich ist, um sie beim "Wachsen" zu unterstützen!
Gruss
Solana
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