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Bergpredigt
Gelöschter Benutzer

Re: Männer und Jesus

von Bergpredigt am 09.08.2018 19:20

Hallo Burgen,

ich sehe das als Gebetserhörung an, was ich wieder einmal als Nächstes lesen soll. Also die Sprüche, o.k.

Vielleicht habe ich da dann auch gleich wieder ein paar Fragen. Mal sehen.


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Bergpredigt
Gelöschter Benutzer

Re: Richtige Gemeinde finden....

von Bergpredigt am 09.08.2018 19:14

Hallo Jovetodimama,

Danke Für Deine Zeilen, anbei kurz die Antworten von mir:

Grundsätzlich ist es jedenfalls wichtig, eine "eigene" Gemeinde zu haben, wo man allsonntäglich räumlich gut erreichbar den Gottesdienst besucht und wo es im Idealfall eine wöchentliche Bibelstunde oder ähnliches gibt, wo man ebenfalls den eigenen zeitlichen und räumlichen Voraussetzungen entsprechend teilnehmen kann und sich wohl fühlt.
Das ist nach meiner Sicht das Minimum an rein organisatorischen Anforderungen und selbst das ist extrem schwer zu finden.

=》 Seh ich auch so.

In der Bibel ist von "Geschwistern im Glauben" die Rede, nicht von "Freunden im Glauben". Freunde kann man sich aussuchen, Geschwister nicht. Die hat man einfach so und muss mit ihnen zurechtkommen, wie sie sind. Ich finde, das ist ein treffendes Bild.

=》 Stimmt wohl. Wahrscheinlich findet da durch die (aufgesetzte) Freundlichkeit eine Vermengung der Begriffe meinerseits statt. Vielleicht auch weil ich einen Freund suche. Guter Einwand von Dir.

Wenn Lügen, Betrügen und Unrecht vorkommen, ist das vielleicht nicht so sehr "die Gemeinde", sondern eine konkrete Beziehung innerhalb der Gemeinde

=》Mag sein. Die Trennung fällt mir aber schwer - ja scheint mir sogar unmöglich wenn die Geschwister dann auch noch predigen - am besten noch über das Thema des eigenen Versagens und Festhalten daran. Das ist dann schon sehr kurios und unglaubwürdig.

Was mir beim Lesen noch aufgefallen ist: Bergpredigt, Du schreibst davon, dass man nur zum "Stühle aufräumen" oder als "Tellerwäscher" gebraucht wird. Da habe ich mich spontan gefragt: Was ist falsch daran? Was stört Dich daran? Vielleicht ist das ein Dienst, der gerade gebraucht wird? Vielleicht, vor allem wenn Du diese Erfahrung in verschiedenen Gemeinden gemacht hast, möchte Jesus sogar, dass genau Du genau das tust? Warum auch immer? - Ich putze auch in unserer Gemeinde, und ich bin stolz und froh und dankbar, dass ich das für Jesus tun darf, denn es heißt: Wer unter Euch der Größte sein will, der sei der Diener. (Mt. 23, 11) Und das darf ich sein! Ich fühle mich also reich beschenkt, wann immer mir diese "niedrigen" Tätigkeiten, die doch so wichtig sind, überlassen werden.

=》Grundsätzlich habe ich da überhaupt kein Problem damit. Im Gegenteil - es wäre ein "einfacher" Dienst für Gott. Ich habe eher was dagegen was oft mitschwingt ala "Was willst Du denn...Dich kann man eh zu nichts gebrauchen als zum Stühle" richten. Diese Hierarchie mit stolzer Brust und "Ich Bin und was bist Du" kotzt mich an. Wenn ich mich wo gut auskenne und helfen kann und sage "Ich kann Euch helfen" und es kommt "Alle Plätze belegt" und ich ausgegrenzt werde....Oder wenn ich Ideen habe die angeblich gut sind aber dann jahrelang Verschiebe-Bahnhof stattfindet und mir gezeigt wird: Wir brauchen Dich nicht. 

In welche Gemeinde, lieber Bergpredigt, geht denn Deine Frau? Hat sie eine "feste" Gemeinde, oder wechselt sie von Sonntag zu Sonntag? Wäre es nicht am einfachsten, wenn Du Dich ihr anschließt? Oder wollt Ihr als gläubiges Paar sonntags verschiedene Gottesdienste in verschiedenen Gemeinden besuchen?

=》 Wir gehen zur Zeit beide in keine Gemeinde mehr.





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burgold

-, Weiblich

  Engagiert

Chatleitung

Beiträge: 379

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von burgold am 09.08.2018 18:32

Lach erinnert mich am Zwergeseol in der Reiteranlage wo ich früher ehrenamtlich hin ging. Dieser Graue kleine Sturkopp störte sich am Elektro zaun absolut gar nicht. er Rannt wenn ihm danach war einfach unter den unteren Seil mit Karacho  durch. Einmal sah ich im Augenwinkel nur noch einen grauen Wuschelwind der an der Türe vorbei fegte. Ich hinterher - klar es war Pedro der Zwergesel. Gerade aus direkt richtung Bundestraße. Zum Glück reagierte er ( oder eher sein stets hungriger Magen) auf meine Rufe. Diese Stimme kannte er - die hatte meist was leckeres dabei. Also Esel mit einen Seil um den Hals gesichert und wieder zum Hof gelockt .
Ein ander Mal wollte der Esel wohl spielen und stand zufreiden und friedlich mitten auf einen Kinderspielplatz. Er sah nicht ein , das Esel nicht auf Rutsche und Schaukel gehören sollten. Also quälte ich mich eher ab als das er folgte , um ihn Richtung Reiterschenke zu zerren , weil ich mir da Hilfe holen wollte - so mein Plan. Es kam was nicht zu erwarten war - oder eher doch mit so eiinen Esel wie ihn. Türe ging auf und Pedro hatte nicht besseres zu tun als mit mir am Seil hängend in die Kneipe zu rasen.
4 Erwachsene Männer haben dann versucht einen kleinen Zwergesel zurück auf seine Weide zu schaffen , es war ein köstliches Bild.

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Leah am 09.08.2018 17:57

Hallo Solana,

nette Geschichte mit den Ponies. Als ich das Foto sah dachte ich mir, gut dass sie auf Sand stehen, sonst kriegen die noch eine Hufrehe, so dick wie die sind.

Aber freilich mögen sie das nicht und wollen auf eine grüne Weide. Ich hatte eine Vollblutstute, die gerne mal ausbrach. Wir wunderten uns, wie sie das machte, ohne den Elektrozaun zu beschädigen, bis wir sie einmal beobachten konnten. Sie testete den Takt der Weidezaungerätes mit den Haaren an den Nüstern. Offensichtlich merkte sie sich die Pausen und nutzte diese dann, um sich zwischen den unteren Bändern durchzuwälzen. Tja, schlaue Matz.

Leah

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jovetodimama

53, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Re: Richtige Gemeinde finden....

von jovetodimama am 09.08.2018 17:19

Grundsätzlich ist es jedenfalls wichtig, eine "eigene" Gemeinde zu haben, wo man allsonntäglich räumlich gut erreichbar den Gottesdienst besucht und wo es im Idealfall eine wöchentliche Bibelstunde oder ähnliches gibt, wo man ebenfalls den eigenen zeitlichen und räumlichen Voraussetzungen entsprechend teilnehmen kann und sich wohl fühlt.
Das ist nach meiner Sicht das Minimum an rein organisatorischen Anforderungen und selbst das ist extrem schwer zu finden.
Als ich vor 16 Jahren an meinen jetzigen Wohnort zog, ließ ich mich extra umgemeinden, da die evangelische Gemeinde, zu der ich sprengelmäßig gehört hätte, an einem Sonntag im Monat keinen Gottesdienst in erreichbarer Nähe für mich anbot. Und wo ich seither dazugehöre, gibt es keinen wöchentlichen Gebets- oder Bibelkreis in erreichbarer Nähe, und um jeden Sonntag in der gut erreichbaren Kirche Gottesdienst(-Ersatz) zu haben, wurden vor bald 9 Jahren auf meine Anregung hin "Musikalische Andachten" ins Leben gerufen, die seither einmal im Monat dort stattfinden und von Musikern der Pfarrgemeinde und Gemeindegliedern vorbereitet werden.
Wir haben nur Pfarrerinnen, die teilweise recht bibelkritisch arbeiten - mit entsprechenden Früchten - und zum Abendmahl sind alle, die wollen, eingeladen. Es gibt Phasen, in denen es "gut läuft", und Phasen, in denen es an Liebe untereinander mangelt.
Aber es ist meine Gemeinde.
In der Bibel ist von "Geschwistern im Glauben" die Rede, nicht von "Freunden im Glauben". Freunde kann man sich aussuchen, Geschwister nicht. Die hat man einfach so und muss mit ihnen zurechtkommen, wie sie sind. Ich finde, das ist ein treffendes Bild.
Wenn Lügen, Betrügen und Unrecht vorkommen, ist das vielleicht nicht so sehr "die Gemeinde", sondern eine konkrete Beziehung innerhalb der Gemeinde.
Was mir beim Lesen noch aufgefallen ist: Bergpredigt, Du schreibst davon, dass man nur zum "Stühle aufräumen" oder als "Tellerwäscher" gebraucht wird. Da habe ich mich spontan gefragt: Was ist falsch daran? Was stört Dich daran? Vielleicht ist das ein Dienst, der gerade gebraucht wird? Vielleicht, vor allem wenn Du diese Erfahrung in verschiedenen Gemeinden gemacht hast, möchte Jesus sogar, dass genau Du genau das tust? Warum auch immer? - Ich putze auch in unserer Gemeinde, und ich bin stolz und froh und dankbar, dass ich das für Jesus tun darf, denn es heißt: Wer unter Euch der Größte sein will, der sei der Diener. (Mt. 23, 11) Und das darf ich sein! Ich fühle mich also reich beschenkt, wann immer mir diese "niedrigen" Tätigkeiten, die doch so wichtig sind, überlassen werden.
In welche Gemeinde, lieber Bergpredigt, geht denn Deine Frau? Hat sie eine "feste" Gemeinde, oder wechselt sie von Sonntag zu Sonntag? Wäre es nicht am einfachsten, wenn Du Dich ihr anschließt? Oder wollt Ihr als gläubiges Paar sonntags verschiedene Gottesdienste in verschiedenen Gemeinden besuchen?

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Männer und Jesus

von Burgen am 09.08.2018 17:09


Hallo Bergpredigt, 

da du gerade als einziger Mann hier im Thraed geschrieben hast, danke dafür, 
wollte ich dich mal fragen gerade, ob du die Sprüchesammlung Salomos kennst? 
Vielleicht sogar verinnerlicht hast einiges daraus. 

Mir ist gerade so in Bezug zum Thema hier besonders aufgefallen, 
dass König Salomo direkt seinen Sohn und später noch, seine Söhne anspricht. 
Und davon hatte er ja wirklich reichlich. 

Jedoch kann man sich sehr gut einen heutigen Vater vorstellen, 
der seinen pubertierenden Sohn um sich hat und ihm das Leben erzählt. 

Es sind 31 Kapitel, für jeden Tag besonders einen zu lesen und bedenken, 
wenn man gerne von Gott Weisheit und Einsicht erfahren möchte. 

LG 
Burgen 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.08.2018 17:09.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von solana am 09.08.2018 14:18

Ich weiss nicht, ob ich schon davon geschrieben habe: Seit Kurzem stehen auf einem kleinen Wiesenstück zwischen unserem Nachbarn und der Strasse 3 Ponies, recht provisorisch eingezäunt:



Gras gibt es dort fast gar nicht mehr und auch sonst steht kein Futter da.
Gestern gab es eine Riesenaufregung.
Die Tiere sind zum wiederholten Mal durch den Zaun gebrochen (gestern gleich mehrmals) und auf die Strasse gerannt, zwischen die Autos ....

Mein Mann kam gerade vorbei, auf dem Rückweg vom Tierarzt mit unserem Beauceron-Mischling im Auto und konnte nicht viel machen, da der Hund die Tiere mit seinem Gebell sonst noch mehr aufgeschreckt hätte, wenn er ausgestiegen wäre ..... Also hat er versucht, die Tiere mit dem Auto+Warnblinkanlage vor dem Verkehr abzuschirmen und zurück zu drängen - über 30 Min lang, bis endlich jemand anhielt und half. Das Rathaus hatte geschlossen und die Telnr des Besitzers wusste er nicht .....
Er hat dann schliesslich die Polizei angerufen, um zu fragen, was er tun kann.
Er wollte natürlich auch keinen Ärger für den Pferdebesitzer provozieren. Ihm wurde dann gesagt, wenn wir das Rathaus informieren und darüber dann den Besitzer kontaktieren und der Zaun verstärkt wird, dann gehen sie der Sache nicht weiter nach .....

Heute morgen stand dann der aufgebrachte Pferdebesitzer vor der Tür und schimpfte, dass wir ihn angezeigt hätten - die Polizei und der Tierschutz und der Bürgermeister haben sich gemeldet ....und dabei habe es doch der Tierarzt angeordnet, dass diese 3 Ponies von der grünen Weide ausquartiert werden müssen, weil sie so fett geworden sind, dass Gesundheitsgefahr besteht. Sie werden nur noch mit Mini-Rationen gefüttert und haben Hunger, suchen deshalb nach einem Weg zu saftigeren Weiden .....

Wahrscheinlich hatte der helfende Autofahrer auch noch den Tierschutz angerufen, denn der war sehr empört gewesen über diese Tierhaltung.
Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich den Mann beruhigen konnte; erst wollte er alles versuchen, um uns das Leben schwer zu machen, drohte, was er uns alles an Schaden zufügen könnte. Schliesslich sah er ein, dass mein Mann nur helfen wollte (der war gerade unterwegs und hat dann nachher noch mit ihm telefoniert). Schliesslich hat er es eingesehen, sich entschuldigt und sogar vielmals bedankt. Auch für den Tipp, das untere Ende des Zauns doch mit langen Zelt-Heringen am Boden zu befestigen, damit es die Ponies nicht mehr anheben können und drunter durchschlüpfen.

So eine Aufregung!

Heute hat es noch mehr geregnet und jetzt ist sogar in den Vorratsbehältern so viel Wasser angekommen, dass wir die Pumpe mit dem Wasserschlauch zu Giessen betreiben können. Der Regen tut der Natur sehr gut.
Erst hatte ich schon Sorge, weil ein starker Wind dabei aufkam und die Pfirsich- und Nektarinenbäume sehr schwer voll Früchte hängen ...  aber kein Schaden da, nur eine Tomatenpflanze, die sehr voll hing, ist mitsamt ihrer Stütze umgefallen - aber auch ohne Beschädigung.
Da bin ich sehr froh, anderswo hat es ja gehagelt und auch durch den Wind Schäden gegeben!

Ich hoffe, bei euch allen ist der Wetterumschwung gut verlaufen und ihr geniesst die Kühle.
Habt einen schönen, gesegneten Tag!

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Richtige Gemeinde finden....

von Burgen am 09.08.2018 13:07

 
Tja, die "perfekte" Gemeinde ... 

Der Gemeindeleiter aus Wiesbaden predigte mal einen - für mich - aufrüttelnden Satz: 
Du suchst und willst eine perfekte Gemeinde ? Wenn du da bist, ist sie nicht mehr perfekt. 

Das sitzt, oder? 

Gruss 
Burgen 



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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Richtige Gemeinde finden....

von Leah am 09.08.2018 10:10

Hallo Bergpredigt,

also ich würde sagen, jede Gemeinde hat Phasen. Mal braucht sie den Korintherbrief und mal den Galater und mal den Philipper......so wie wir selbst eben auch.

Ich denke, dass es Sinn macht, denn Herrn zu fragen, wo Du hingehen sollst...

Leah

 

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Bergpredigt
Gelöschter Benutzer

Re: Richtige Gemeinde finden....

von Bergpredigt am 09.08.2018 09:59

Um jetzt noch einmal auf meine Ursprungs-Frage zurückzukommen...

Kann ich davon ausgehen dass alle Gemeinden so "lieblos" sind und "Korinth" praktisch überall herrscht. Oder macht es Sinn eine bessere Gemeinde zu suchen?

Ehrlich, Bitte? Wie ist das bei Euren Gemeinden?


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