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Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Die geistliche Waffenrüstung - 2.Korinther 10,3-5
von Leah am 19.09.2018 17:21
Also ich bin in einer freien christlichen Gemeinde. Meine Erfahrungen sind unterschiedlich, so wie eben auch die Menschen da unterschiedlich sind.
Es menschelt halt. Wir halten uns an die Schrift und es heißt, dass wir alles, also auch unsere Predigten daran messen sollen. Insofern gibt es bei uns im Kern eine einheitliche Lehrmeinung und in den übrigen Fragen unterschiedliche Meinungen und Reifegrade.
Ja, Deine Zusammenfassung des Evangeliums in eigenen Worten teile ich so wie Du schreibst.
Das REICH (GOTTES) wird aus dem Wort basileo übersetzt, welches Herrschaftsbereich bedeutet. Daher kann es eben auch inwendig sein.
Ja, wo mehrere in der Schrift lesen und sich austauschen, da kann man sich nicht so leicht verirren.
Das kann ich jetzt eher nicht nachvollziehen.
Aber ich denke, wir verlassen tendenziell gerade das Thema
.
Leah
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Die geistliche Waffenrüstung - 2.Korinther 10,3-5
von nennmichdu am 19.09.2018 13:42Sich selbst gefangen nehmen --- tja... Paulus spricht da von Selbstzucht - wir würden von Fokussierung sprechen .. auf eine bestimmte Sache - ein bestimmtes Ziel...
Hiob sprach von einem Bund, den er mit seinen Augen geschlossen hat....
Vorraussetzung als Christ hier in diesem Leben Gott wohlgefällig zu leben bedarf meiner Erfahrung sich zuersteinmal wieder ganz neu auf seinen Körper, seine Bedürfnisse zu konzentrieren - auch in Bezug auf Atmung, Schlaf, Nahrungsaufnahme/Nahrungsqualität, Bewegung, usw.
Wir leben leider in einer sehr gehetzten schnell lebigen Welt wo zuletzt mehr und mehr Leistung abverlangt wird - im Beruf .. in eigentlich allen Aktivitäten..
wo wir uns mehr und mehr vergleichen und einem Idealbild versuchen nachzujagen und dabei Gott und Jesus Christus immer mehr aus den Augen verlieren.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Die geistliche Waffenrüstung - 2.Korinther 10,3-5
von nennmichdu am 19.09.2018 13:37Hallo Leah,
ich bin aktuell kein Mitglied irgendeiner Kirche - auch wenn ich zu vielen Gemeinden Kontakte pflege - zuallerst jetzt anfange hier im Ort mich einzubringen..
bin aber ansonsten (Vater - Katholisch -- Mutter - Evangelisch) Evangelisch getauft und konfirmiert ... dann irgendwann einmal aus dieser Kirche ausgetreten, wieder eingetreten und zuletzt wieder ausgetreten.... wieso weshalb warum ist dann eine lange Geschichte...(die übrigens nichts mit meiner Frau und Heirat zu tun hat...)
nun würde ich aber auch gerne von dir erfahren, welches deine Erfahrungen mit Kirche und Gemeinde sind, ob du aktuell einer Gemeinde angehörst..
Das erleichtert mir dann ein wenig das auf deine Fragen eingehen... (zumindest könnte es dieses - muss nicht..)
Jetzt zum Thema Leben und zum Thema von den guten Ordnungen Gottes (dem Gesetz) - von dem Jesus sagt das hier kein Pünktchen (Jota) vergeht.
Das heißt, das das Gesetz (das Halten von Geboten) zwar erfüllt ist durch und in Jesus Christus - das heißt das wir dort, wo wir durch den heiligen Geist geleitet leben und handeln auch in den Geboten leben, die uns durch Mose dann überliefert wurden.
Jesus hat also das Gesetz nicht aufgehoben.
Was aber nun nicht heißt, das wir als Christen keine Fehler mehr machen, keine Fehltritte mehr begehen. Aber was jetzt neu ist, dadurch das Jesus Christus ja zu uns sagt, und dort wo wir das im Glauben erfahren haben - wo wir Vergebung unserer Sünden/Schulden empfangen haben, da können wir vor Gott und anderen auch zugeben, das wir etwas getan haben, was nach dem Gesetz des Moses als Sünde bezeichnet wird. Müssen jetzt nicht - wie die Israeliten unter dem Gesetz selbst Opfer bringen sondern können aufschauen zu Jesus Christus, der dieses Opfer für uns am Kreuz erbracht hat. So wie die Israeliten nicht vom Gift der Schlangen (vom Gift der Sünde) umkamen, als sie auf den bronzenen Pfahl mit der erhöhten Schlange (dem Teufel - dem Verführer zur Abkehr von Gott - zur Trennung/Sünde) blickten.
Weiter schreibst du von einem geistlichen Reich zu dem der gehört, der in Christus ist. Diese Aussage ist nicht ganz korrekt. Jesus spricht vom Reich Gottes dort, wo zwei oder drei im Glauben/im heiligen Geiste EINS werden. Dort verkörpern sie schon ein Stückweit Gemeinde auf Erden. Als Glieder eines Leibes sich unter dem Haupte (Jesus Christus) zu erfahren. Von dessen heiligem Geiste sie dann gemeinsam geleitet werden.
Aber geleitet werden von Gott kann natürlich auch jeder einzeln. Doch eine einzelne Person ist stehts subjektiv in ihren Erfahrungen. So wie das Gebet eines Einzelnen in den Ausführungen von Jesus an seine Jünger anders dargestellt wird, als das Gebet von mehreren Personen.
Im Alten Testament bedurftet es immer zumindest 2 oder 3 Augenzeugen mit übereinstimmender Wahrnehmung, um einen Sachverhalt oder ein Ereignis als wahr zu bezeichnen.
Und so suchen auch heute sich die Menschen überein zu kommen, in dem was sie sehen und beurteilen müssen, um zu gemeinsamen übereinstimmenden Reaktionen/Handlungen zu kommen.
Einer alleine kann immer irren....
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Die geistliche Waffenrüstung - 2.Korinther 10,3-5
von Leah am 19.09.2018 13:14Hallo Solana,
ja, so sehe ich das auch. Allerdings wird mich mein neues Herz ernstlich nach dem suchen lassen, was Gott will, wenn ich seinen Willen wirklich tun möchte. Und weil ich möchte, prüfe ich sorgfälltig in der Schrift nach, was sein Wille ist.
Das eine geht mit dem anderen ja Hand in Hand.
Wenn einer eine knechtische Gesinnung hat, wird er vermutlich eher die Schrift nicht lesen, oder sich dadurch beruhigen, dass er sie relativiert, was ja auch eine Form der Rebellion ist. Kann man nicht so genau wissen, jeder legt das anders aus, wir haben da Freiheit etc.
Soooo genau müsse man quasi nicht. Wenn man von Geist Gottes geführt ist will man aber so genau wissen, was Gott will.
Und ja, um es auch zu tun, muss man lernen, sich völlig auf Gott zu verlassen. Ja, ich vertraue meinem Gott und ich kann meinem Chef sagen, dass ich für ihn die Kunden nicht mit Ausreden abwimmeln kann, weil ich Christ bin und ja, dann nehme ich meine Kündigung an, weil ich weiß, der Herr sorgt für mich. Und alle Gedanken, die mir im Weg stehen, zu tun, was ich als richtig erkannt habe, wie "In deinem Alter kriegst Du keinen Job mehr, Deine Kollegen werden Dich für verrückt erklären, die Familie kannst Du doch nicht so gefährden etc.", nehme ich gefangen unter den Gehorsam gegenüber dem Christus.
Leah
Re: Die geistliche Waffenrüstung - 2.Korinther 10,3-5
von solana am 19.09.2018 11:51Hallo Leah
Zitieren kann ich gerade vom Handy aus nicht.
Zu deinen Fragen:
Jeder hat da wohl eigene Schwerpunkte, die ihm am meisten zu schaffen machen und mit denen er "kämpft".
Beim Gehorsam sehe ich es eher so, dass es nicht grundsätzlich das Problem ist: Hier ist ein Gebot und das muss ich erfüllen und all das, was in mir damit nicht einverstanden ist, muss ich gefangennehmen und loswerden.
Vielmehr ist es doch so, dass wir dazu berufen sind, in Freiheit nach Gottes Willen zu leben.
Dass er uns aus der Knechtschaft der Sünde erlöst hat und uns befreit, seinen Willen gerne zu tun, indem wir seinem Heiligen Geist Raum geben, der in uns ruft "Abba, lieber Vater!", nicht "unmündig" und "knechtisch", unter dem Gesetz wie unter einem Virmund mit einer Zuchtrute. Der Gegensatz wird schön erklärt in Gal 4.
Deshalb sehe ich das nicht als den Hauptpunkt dessen, was wir gefangennehmen sollen.
Wir sollen uns vielmehr von dem befreien lassen, was uns daran hindert, Gottes Willen gerne und mit Freuden zu tun - also eigentlich das, was diesem "Rufen des Heiligen Geistes" entgegensteht. Was dem entgegensteht, dass Gott selbst in uns das Wollen und Vollbringen wirken kann, wenn wir es zulassen.
Was dem entgegensteht, ist in der Regel die fehlende Bereitschaft, Gott ganz die Kontrolle zu übergeben. Ihn auch an unser Wollen und an unsere Gefühle heran zu lassen und ihn in uns wirken und Veränderungen herbei führen lassen. Wir wollen lieber selber kämpfen und mit unserer Disziplin und Selbstbeherrschung gut dastehen ....
Statt einzugestehen: Ich schaffe es nicht, mich in dem Punkt selbst zu verändern. In mir ist der Konflikt, wie Paulus ihn in Röm 7 Ende Kapitel beschreibt. Und ich bin darauf angewiesen, befreit zu werden durch den Heiligen Geist, der mich "treibt", Gottes Willen gemäss zu leben. In der Freiheit, wie sie so wunderschön in Kap 8 beschrieben wird. Aus antwortender Liebe, die der Geist wirkt und die begleitet ist von Freude und Friede, nicht vom Kampf gegen den inneren Schweinehund bestimmt.
Das sind meine Gedanken dazu.
Aus meiner Erfahrung im Dialog mit Gott, der in mir die Bereitschaft wirkt, wenn ich ihm das bringe, wo ich merke, dass ich nicht mal wirklich den Willen habe, etwas anders zu machen und ihm sage: "Ich schaffe es nicht, aber ich möchte gerne, dass du meinen Widerstand dagegen wegnimmst und in mir das richtige Wollen wirkst."
Dann ist es kein Kampf, der allzuoft in Verkrampfung führt.
Sondern in der Regel schenkt Gott die Erkenntnis, warum da ein Widerstand stand ist, welche Wurzel er hat und lässt mich sehen, wie falsch das ist. Und dann fällt es mir leicht, ihm zuzustimmen und das los zu lassen.
Das geht nicht immer von heute auf morgen, vor allem dann nicht, wenn es sehr schwierige Dinge sind und Erkenntnis braucht manchmal längere Zeit.
Aber das, was ich bisher so erlebt habe, gibt mir Gewissheit und Zuversicht, dass Gott an mir arbeitet und das er auch das hinkriegt.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Die geistliche Waffenrüstung - 2.Korinther 10,3-5
von Leah am 19.09.2018 11:15Hallo NennmichDu,
kann es sein, dass Du Zeuge Jehovas bist? Deine Antworten erinnern mich...
Also, es gibt ein geistliches Reich, zu dem der gehört, der in Christus ist. Und es gibt das Gesetz des Christus, wonach es nicht mehr heißt, Du sollst nicht falsches Zeugnis geben..., sondern es heißt, redet miteinander die Wahrheit. Also keine Erleichterung und kein Kompromiss.
Jesus Christus hat uns zur Freiheit befreit, durch seine Kraft und seine Gnade auch in schwierigen Situationen zu gehorchen, auch wenn wir natürlich immer mal wieder fleischlich werden und fallen. Aber Fallen tut weh und ist nicht Freiheit. Wir sind nicht zur Freiheit befreit zu sündigen. Das wäre billige Gnade und da sagt Paulus, das sei ferne. Wir sind zur Freiheit des Gehorsams in der Kraft des Geistes befreit, weil das Gesetz in unsere Herzen geschrieben ist und uns das Wollen und Vollbringen nach dem Wohlgefallen Gottes gegeben ist. Daher ist das Gesetz für uns nicht mehr Fluch, wir sind nicht mehr unter dem Gesetz. Sondern wir richten es auf durch unseren Glauben. Röm 3,31 Wie? Heben wir das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf.
Leah
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Die geistliche Waffenrüstung - 2.Korinther 10,3-5
von nennmichdu am 19.09.2018 10:54Guten Morgen,
liebe Burgen, liebe Leah, liebe Cleopatra, liebe übrigen Leser und Schreiber,
Die Betrachtung von 2. Kor. 10,3-5 steht unter anderem im Zusammenhang mit dem Auftreten des Apostel Paulus in der Gemeinde zu Korinth, in Bezug auf die Freiheit, die Paulus hatte - so wie Jesus auch, als er sich zum Beispiel von (allseits verhassten Zöllner - die sich immer auch selbst bereicherten) zum Essen und Trinken einladen ließ und die "fromme Elite" bestehend aus Sadduzäern und Pharisäern, etc. ihn daraufhin schimpflichen einen Fresser und Weinsäufer nannten.
Bei Paulus geht es nun um echte und falsche Apostel und seine Erklärung gegenüber der Gemeinde in Korinth, was einen von Gott beauftragten Menschen auszeichnet.
Nach der Elberfelder Übersetzung:
2. Korinther 10,
3 Denn obwohl wir im Fleisch wandeln, kämpfen wir nicht nach dem Fleisch;
Meint, denn obwohl wir (Paulus und seine Mitarbeiter - die von Gott beauftragt und immer wieder in ihrem Dienst bestätigt wurden ... -- und dann aber erklärt er mit dem "wir" was Christen allgemein auszeichnet - auszeichnen soll)
Im Fleisch wandeln : meint entsprechend Römer 7 das sie genau so in Fehltritte und Verfehlungen fallen können wie alle anderen auch, das sie dann aber
in Bezug auf den Bau des Reiches Gottes - hier den Aufbau (von Auferbauung) der Gemeinde in Korinth dieses nicht tun, nach den Werken des Fleisches (von oben herab (Stolz), um eitler Ehre und des Ansehens oder Geldes wegen) usw..
4 denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen; so zerstören wir überspitzte Gedankengebäude
und an dieser Stelle möchte ich erstmal einen Bibelvers aus meinem heutigen Kalender aufgreifen:
Sprüche 9,
10 Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang; und Erkenntnis des allein Heiligen
ist Einsicht.
Die Gemeinde in Korinth zeichnete sich - wie wir im 1. Korintherbrief lesen - auch darin aus, das sie zum Beispiel in ihren Ordnungen und Aufgaben füreinander zu sorgen und zu lieben auseinander geraten sind und meinten jeder könnte/müsste alles an Geistesgaben/Erkenntnis innehaben:
1. Korinther 12,
27 Ihr aber seid Christi Leib und, einzeln genommen, Glieder.
28 Und die einen hat Gott in der Gemeinde eingesetzt erstens als Apostel, zweitens andere als Propheten, drittens als Lehrer, sodann Wunderkräfte, sodann Gnadengaben13 der Heilungen, Hilfeleistungen, Leitungen, Arten von Sprachen.
29 Sind etwa alle Apostel? Alle Propheten? Alle Lehrer? Haben alle Wunderkräfte?
30 Haben alle Gnadengaben1 der Heilungen? Reden alle in Sprachen? Legen alle aus?
31 Eifert aber um die größeren Gnadengaben16! Und einen Weg noch weit darüber hinaus zeige ich euch:
Reden alle in Sprachen? Paulus verneint dies und dort wo Ungläubige in eine Gemeinde kommen, in der - wie ich es auch schon erlebt habe - in Sprachen/Zungengebet nach aufputschendem sogenannten Lobpreislieder melodisch übergeleitet wird -- ohne das dieses Ausgelegt wird und somit keinen Wert für die Erbauung des nächsten hat - wir eine Gemeinde antreffen könnten, in der der Einzelne es scheinbar nötig hat, zu erst sich selbst zu erbauen..
was wir erstmal als Armutszeugnis betiteln könnten .
Und damit habe ich eingeleitet auf unseren zu betrachtenen Text heute:
5 und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und nehmen jeden Gedanken gefangen unter den Gehorsam Christi
6 und sind bereit, allen Ungehorsam zu strafen, wenn euer Gehorsam erfüllt sein wird.
Vers 6 nehme ich noch dazu, der zeigt welche Geduld Paulus mit der Gemeinde hat und an ihr arbeitet..sich unter ihr stellt, daran arbeitet das der einzelnen Gläubige in seiner Funktion als Glied des Leibes (Haupt ist Christus) wächst und gedeiht --- er als Apostel hat also hier immer das Ganze und aber auch jeden Einzelnen vor Augen...
Wie finde ich zur Erkenntnis Gottes? Psalm 1 beschreibt es. Über Gottes Wort nachzusinnen. Seine Gesetze - und da fangen wir in den 5 Büchern Mose an - zu betrachten... usw..
--- kurz zu Leahs Beispielen...
1. wo die Liebe hinfällt... bzw. verliebt sein - hat dann nichts mit der "Liebe" zu tun, die immer auch auf eine Entscheidung für den anderen fußt
und da kann ich nur sagen, das jeder Mann, jede Frau natürlich auch langfristig danach fragt, ob sie denn gleicher Gesinnung sind, die gleichen Ziele für ihr Leben haben, etc...
Geht Mann/Frau nur nach dem Verliebtsein, kanns gut gehen, kann aber auch mehr und mehr Verletzungen und Probleme nach sich ziehen..
Grundsätzlich denke ich, das Gott zwar letztendlich die Menschen einander finden lässt, aber ihnen auch freie Hand und Wahl lässt, wer sich für wen entscheidet ...
Über Ehe/Freundschaften (Verlobungen)/Geschiedene/Witwen (alte und junge) steht dann auch viel in 2. un 5. Mose geschrieben und im Korintherbrief - Jesus selbst spricht davon ...usw.
Lea schreibt weiter:
2. Man denkt von sich, wie toll man sei, was man alles Gutes getan habe. Prüft man den Gedanken, dann ist Rühmen ausgeschlossen und man tut Buße für die Anmaßung.
Naja - wenn ich mir Paulus oder Johannes (siehe die Briefe des Johannes) ansehen, denken sie nicht höher und nicht niedriger von sich, als es sich gebührt -- sie haben wohl -- was wir umgangssprachlich sagen - eine "gesunde" Selbsteinschätzung...
3. Man will nach einer Scheidung wieder heiraten. Prüft man das, stellt man fest, dass die Schrift da von Ehebruch spricht und lässt es.
Auf diesem Gebiet gibt es meiner Erfahrung nach recht viel Verwirrung und sehr unterschiedliche Überzeugungen. Ideal und ursprünglich von Gott gedacht ist für den (alten) Adam die Einehe. Gott fügte Adam ein Gegenüber zu, indem er sich dann auch noch nach seinem Tode wiederfinden konnte ... mal vorsichtig formuliert - da Gott ja wusste, das Adam in Eden in Ungehorsam fällt ... und es dann rund 42 Generationen (siehe die Geschlechtsregister) dauerte, bis der Messias geboren wurde ...geboren werden sollte .... die Weisen aus dem Morgenland fanden dies dann in den Sternen geschrieben...
Aber es gab immer wieder Fälle und Situationen wo ein Mann sich mehrere Frauen genommen hatte. Und dementsprechend dies dann auch auf die Gesellschaft und die Geschichte Einfluß nahm. Wenn ich mal hier mit Abraham anfange... - eigentlich müsste ich anfangen in:
1. Mose
19 Lamech aber nahm sich zwei Frauen; der Name der einen war Ada und der Name der andern Zilla.
Und das fand dann in der Bibel zeitweilig seinen Höhepunkt bei König Salomon - mit 700 Haupt- und 300 Nebenfrauen...
Können sich (insgesamt) nur sehr sehr reiche Menschen leisten...
siehe 2. Mose,
15 Wenn jemand eine Jungfrau betört, die nicht verlobt (jemand anderem versprochen) ist, und liegt bei ihr, muss er sie sich gegen das Heiratsgeld zur Frau erwerben.
16 Falls sich ihr Vater hartnäckig weigert, sie ihm zu geben, soll er Geld abwiegen nach dem Heiratsgeld für Jungfrauen.
Betört im Sinne von schöne Augen machen... letztendlich einvernehmlich dann also...
Sprich - wenn es denn soweit schon gekommen ist -- und das immer in Hinblick auf eine Schwangerschaft, mit der die Frau ja - wenn sie nicht vom Mann in einen lebenslange Bund der Versorgung eingeschlossen wird, alleine wäre ...
- wenn es dann soweit gekommen ist, dann kommt hier der Mann noch mit einer Unterhaltszahlung davon... falls die Erziehungsperson (Vater) den Mann für seine Tochter nicht als gut (genug) erachtet...
Geschieht ist fester vorsätzlicher Absicht sich eine bestimmte Frau unbedingt zu eigen zu machen ... -- ein Beispiel in der Bibel ist dann Dina (1. Mose 34 .. wo es immer dann darum ging das die 12 Söhne Jakobs (auch schon von 4 Frauen) dazu neigten sich mit Frauen aus fremden Kulturen/Religionskreisen einzulassen...
5. Mose
28 Wenn ein Mann ein Mädchen trifft, eine Jungfrau, die nicht verlobt ist, und ergreift sie und liegt bei ihr, und sie werden dabei angetroffen,
29 dann soll der Mann, der bei ihr lag, dem Vater des Mädchens fünfzig Schekel Silber geben, und es soll seine Frau werden, weil er ihr Gewalt angetan hat; er kann sie nicht entlassen all seine Tage.
Reicht die Geldzahlung allein nicht aus - es muss gleichzeitig noch eine bleibende Verantwortung für den Mann geschehen ... sprich hier - die verbindliche Versorgung (damals) der Frau für ihr weiteres Leben durch den Mann
Leas nächster Punkt:
3. Der Arbeitgeber bittet darum, einen Kunden mit einer Ausrede abzuwimmeln. Man prüft das und stellt fest, dass man das nicht darf und sagt das dem Arbeitgeber.
Dachte ich auch mal ... also ein Vorgesetzter im Büro mich bat am Telefon zu sagen, er ist nicht da...
Nun gut - Letztendlich meint das Gebot: Du sollst nicht falsch Zeugnis geben -- du sollst einen Menschen nicht eines schuldhaften Vergehens bezichtigen....
Wie das jeder hält letztendlich ... tja.... langes Thema..
Aufgrund des Internets - zumindest also hier - bleibt irgendwann sowieso nichts mehr verborgen....
Die Frage bleibt dann nur, ob wir als Christen die Sünden und Vergehungen zudecken - die Liebe deckt der Sünden Menge - wir sollen sowieso allen vergeben die uns gegenüber schuldig geworden sind.. und können dies auch tun ... wenn wir denn in dieser Freiheit stehen...das wir wissen das auch Gott uns alle Sünden vergeben hat...
4. Jemand behauptet, dass Christus nur ein Prophet, nicht aber Gott wäre. Man prüft das und weiß, dass das eine Lüge ist.
Da Jesus Christus im Himmel zur Rechten Gottes steht (Herrschaft vom Himmel über seine Kinder ausübt also) aber noch nicht für alle sichtbar hier auf Erden ist, als das sich hier schon alle Knie beugen müssten...
Kann darüber nur spekuliert werden und der Mensch als Einzelner betrachtet werden, der behauptet etwas zu sein oder etwas darzustellen.
Andere - falsche Propheten - zu prüfen, vermag nicht immer sofort jeder und in gleichem Umfang --
was jeder Christ jedoch erkennt, die Stimme des guten Hirten (Jesus Christus) auf die er allein bereit ist zu folgen....
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Die geistliche Waffenrüstung - 2.Korinther 10,3-5
von Leah am 19.09.2018 10:39Hallo Solana,
ja, das gehört auch dazu, da vertraue ich meine Nöte dem Herrn an, der mir dann seinen Frieden schenkt. Wirf sollen ja alle unsere Sorgen zu ihm bringen. Aber dazu brauche ich kein Schwert. Das darf ich als KInd Gottes einfach meinem Papa sagen.
Leide ich aber wegen Ungehorsam, dann wird mir das Anvertrauen meiner Not erst einmal keinen Frieden geben. Das ist ja bei uns Menschen auch so. Solange das Kind rebelliert, der Angeklagte seine Schuld nicht einsieht, gibt es kein Entgegenkommen, oder? Wie siehst Du das?
Nehmen wir an, jemand heiratet einen Ungläubigen. Der hat bewußt gegen Gottes Wort gehandelt, der Versuchung nachgegeben und eben nicht das Schwert des Wortes Gottes eingesetzt. Wie würdest Du sagen, soll er nun mit seinen Nöten umgehen.
Mir fällt da David ein. Seine Sünde mit Batseba war vergeben, aber er hatte die Folgen zu tragen während seines ganzen Lebens. Wie sollte er mit diesen Nöten umgehen, die er hatte: Kind verloren, viele seiner Söhne kamen nicht zum Glauben und wurden ihm zu Feinden, das Schwert wich nicht von seinem Haus....
Ich denke, es wird vergeben, aber es bleibt eine schwere lebenslange Last.
Deshalb muss man das Schwert früher einsetzen, denke ich. Also schon bei der Versuchung.
Und man muss Irrtum und Wahrheit unterscheiden, ja, so kann man auch belastende Gedanken loswerden. Z.B. solche, die einem ständig anklagen, obwohl vergeben ist. Das gilt aber eben nicht für Sünden in denen wir verharren, oder wie siehst Du das?
Leah
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von solana am 19.09.2018 10:17Ja, hier hat es neulich auch sehr "gemuht".
Ich habe öfter schon so schreiende Bullen gesehen, die auf ihrem Weidestückchen standen, abgetrennt von anderen Bullen und von den Kühen - wahrscheinlich, um Chaos und Hetzjagden zu vermeiden. Die stehen da wie in Trance und muhen, manchmal mehrere auf ihrem jeweiligen Stückchen.
Aber ich dachte eigentlich, dass das eher im Frühjahr ist, mit den "Frühlingsgefühlen".
Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Sommertag. Geniesst das schöne Wetter, bevor es richtig herbstlich wird.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Poola
Gelöschter Benutzer

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