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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Pal am 28.09.2018 10:53

Burgen: ...du scheinbar immer wieder an dem sündigen Mensch sein hängen bleibst per Gefühl, möchte ich doch mal ganz schlicht fragen, ob du dein ganzes Leben, jeden Tag, mit diesen beiden Seiten der Medaillie durchlebst?

Nein, da täuschst du dich! -
Es geht mir nur um die Perspektive, die tatsächlich "beide Seiten der Medaillie" in Betracht zieht.
======
Als Beispiel scheinen mir Leute, wie die törichten Jungfrauen oder die Laodicea Gemeinde, keinesfalls ihr Verderben in Augenschein genommen zu haben.
Darum meine Warnung. - Mit der jeder persönlich umgehen muß.

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Pal am 28.09.2018 10:47

Ich denke, Christsein hat etwas mit einer Balance zu tun. Und die gilt es zu erlernen.
Es geht nicht um die Extreme von:
#1 Ich bin risikofrei, mir kann nie mehr etwas geschehen!
oder
#2 Ich muß mich penetrant selbst abchecken, ob ich nicht womöglich fleischlich gesinnt wäre...
Es geht mE um eine Ausgeglichenheit, wo beide Ansichten ihren Sinn und Zweck haben und mit in Betracht gezogen werden müssen.
Nur eine Seite allein (#1 / #2) bringt zu Fall.
Und dafür gibt es viele biblische Lehrbeispiele.

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes

von solana am 28.09.2018 09:59

Eigentlich sollte ein Forum Raum geben für die, Interesse an den Themen haben und gerne sich darüber austauschen möchten.

Natürlich wurde bereits zu sehr vielen Bibelstellen und auch zu Themen des christlichen Lebens sehr viel geschrieben, von klugen und kompetenten Leuten ....
Dennoch ist es nützlich und gut, sich eigene Gedanken darüber zu machen und sich mit denen auszutauschen, die ebenfalls Interesse daran haben.
Ist ja keiner verpflichtet, da mit zu diskutieren, wenn er schon alles kennt und weiss ....

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von solana am 28.09.2018 09:50

Ja, ich denke auch, die Bibel gibt uns da eine sehr gute Orientierung.
Und wo wir im Zweifel sind, können wir das auch einfach vor Gott bringen und ihn fragen.

Wir müssen ja auch nicht jede kleinste Gefühlsregung analysieren und irgend wie bearbeiten, damit ja nichts Fleischliches in uns vorkommt ....

Aber im Grunde spürt man es doch, wenn ein Gefühl in einem Raum einnehmen will und einen ausfüllen, das einen von Gott weg treibt.
Das nicht zusammenpasst mit dem Frieden und der Freude, die Gott schenkt und diese verdrängt.
Mir ist das ein Warnzeichen, ich fühle mich dann schnell, als hätte mir jemand einen Eimer kaltes Wasser in die Seele gekippt und halte es nicht lange aus ohne diese Frieden und die Freude.
Das bringt mich dazu, nachzuhaken, was da genau falsch läuft und das wird dann recht schnell klar.

Es ist mir auch schon mal passiert, vor etlichen Jahren, dass ich direkt gemerkt habe, diese Gedanken über eine bestimmte Person und die Gefühle, die in mir daraus entstehen, sind falsch.
Ich konnte aber nicht erkennen, was eigentlich daran falsch sein sollte, denn meine Einschätzung, mein "Urteil" über diese Person war richtig und ich war berechtigt, so von ihr zu denken und ihr gegenüber so eingestellt zu sein.

Dennoch war es falsch.
Das wurde mir erst viel später klar, nachdem daraus schon Schaden entstanden war, weil ich nicht auf diese Mahnung gehört hatte ...

Ich war zwar eindeutig "im Recht" - aber nicht in der Liebe ....

Diese Einstellung war nicht vereinbar mit dem Wirken des Heiligen Geistes in mir.
Ich habe mich leiten lassen von einem Urteil, das ich über diese Person gefällt habe und meinem "Anspruchsdenken", dem Anspruch, von dem ich meine, dass ich ihn ihr gegenüber habe, wie sie sich mir gegenüber richtigerweise verhalten müsste ....

So eine Einstellung ist meiner Ansicht nach sehr oft die "Wurzel" fleischlicher Gefühle, die sehr viel Schaden anrichten können, wenn man sie nicht mit dieser Wurzel ausreisst, sondern entweder gar nicht als Unkraut erkennt oder nur ein paar deutlich sichtbare "Blättchen oder Blüten" entfernt ...

Aus dem "berechtigten" Urteil über eine Person und dem, was sie tut und dem "berechtigten Anspruch"/der Erwartungshaltung, was sie eigentlich richtigerweise tun müsste .... kann so viel Verbitterung, Unversöhnlichkeit, Hass, Herzlosigkeit, Unbarmherzigkeit und andere negative Gefühle entstehen, die das Wirken des Heiligen Geistes blockieren und einen selbst unzufrieden und leer werden lassen .... Dann hat man zwar "sein Recht" gekriegt - sonst aber nichts ....

Das ist jetzt ein Beispiel, das mir dazu einfällt.

Und ich merke, dass Gott ständig in mir am Werk ist und mir - gerade in dieser Hinsicht - sehr viel zeigt, wenn ich bereit bin, auf ihn zu hören.
Deshalb geht seit einiger Zeit mein Gebet dahin, dass er mir die richtige Einstellung schenkt, zu dem, was mir den Tag über begegnet und vor allem zu den Menschen. Und dass das richtige Tun daraus erwächst ....
Dabei habe ich vor allem 2 Bibelstellen im Hinterkopf: Dass es Gott selbst ist, der das richtige Wollen und Vollbringen wirkt, nach seinem Wohlgefallen und Röm 12, 1+2, die Beschreibung des "richtigen Gottesdienstes", dass wir uns ganz in seinen Dienst stellen mit allem, was wir sind und haben und unsere Einstellung verändern (lassen).

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes

von pausenclown am 28.09.2018 09:48

Hallo nennmichdu,

Es gibt genug gute Literatur zu dem Thema .

Ich habe keine Fragen und keine Lust auf Anmerkungen,  Ergänzungen.

LG 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes

von nennmichdu am 28.09.2018 09:42

Hallo Pausenclown,

fange ich noch mal von vorne an... - vielleicht fällt ja irgendwas zu ein hier jemandem...  - ansonsten könnte ich noch Fragen zum Text formulieren...

Offenbarung 1,1-3


1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald -  geschehen muss

Seinen Knechten, Sklaven  -- Jüngern... Nachfolgern Jesu... die sich selbst verleugnen (nicht auf sich sehen, sich mit Jesus gekreuzigt sehen, ihr Leben in den Tod gegeben haben und sich für gestorben halten...), ihr Kreuz (ihren von Gott bestimmten Weg) akzeptieren (auf sich nehmen - hier täglich - in dem sich für gestorben halten - dann durch den heiligen Geist leben/wandeln) - und mir (Jesus) nachfolgen..

Also nicht den Weg gehen --von oben herab auf andere zu sehen...ich weiß alles besser..hab keine Fragen... möchte das sagen haben..usw..)
sondern demütig den Weg des Lammes gehen.

wer wird also nur diese Offenbarung verstehen?  Und für wen ist sie gedacht?  Für einen demütigen Jünger Jesu  (der Stolz und der Hochmut ist dann eine Gesinnung des Teufels) - der hier gerne auch die Jünger Jesu verführen möchte.


Was "Bald" geschehen muss -- ist jetzt nicht als eine "kurze Zeit", nicht als ein Zeitangabe zu verstehen, sondern was unverzögerlich so dann ablaufen muss/geschehen wird...   Es zeigt einen unweigerlichen nicht aufhaltbaren Ablauf von Ereignissen an...die so kommen müssen..
und seine Knechte dürfen dann, wenn es so kommt, getrost und sicher sein.... weil sie wissen, das Gott sie auch dort hindurchtragen wird...


und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan,

Jesus hat dies durch einen Engel (durch eine Vision - wie sie auch Josef im Traume hatte, als ein Engel im ihm Schlafe wies, mit Jesus und Maria nach Ägypten zu ziehen) dann seinen Knecht - den Jünger und Apostel Jesu Johannes kundgetan...


2 der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah.

Johannes hat Jesus selbst gesehen, erlebt, war ihm mit Petrus und Jakobus so nahe, wie keiner von den anderen 9 Jüngern. Hat dann durch sein Leben bezeugt und verkörpert, das das, was Jesus Christus darstellt und was er verheißen und getan hat, wahr ist.

3 Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.

Hier werden große Verheissungen an den Leser gegeben. Glückselig  -- der liest (gedanklich nachvollzieht)  und  die hören (die das Wort Gottes darin ganz persönlich für ihr Leben hören/erfahren)  die Worte der Weissagung (Weissagung sagt dem Menschen wer er ist, wo er steht, wo er hingeht...)

und bewahren --
Maria bewahrte das was Jesus sagte und bewegte es in ihrem Herzen ... auch wenn sie nicht immer alles sofort verstand...

Bewahren meint dann aber auch nicht gegenüber jedem und jedermann hinaus zu posaunen...  - denn alles hat seine Zeit..

Denn die Zeit rückt immer näher heran... - aber auch : die Zeit ist nahe --- anders als bei Gott - der aus seiner Dimension heraus das ganze Universum wie ein aufgerolltes Buch von Ereignissen gleichzeitig vor sich sieht --- und immer wieder zeitlich eingreift hier... um letztendlich zum Ziel zu kommen...mit allen Menschen...nach seinem Willen...


Fragen ?
Anmerkungen?
Ergänzungen?

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von pausenclown am 28.09.2018 09:21

Hallo pal, 

An Früchten soll mal beurteilen oder ? Das übernimmt wohl das Gericht.
Aber so ist das nun wohl bei euch in diesem Spätregen Verein.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.freikirche-spaetregenmission-in-beilstein-aussteiger-aus-umstrittener-freikirche-siegen-vor-gericht.eb4cb58a-9a44-4d3b-b2ff-0ad83aa877f1.html

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Burgen am 28.09.2018 09:13

Aus Galater 2,11-21

Das tägliche Bekenntnis könnte sein:

20 Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich (selbst), sondern Christus lebt in mir.
Was ich jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.

21 Ich verwerfe die Gnade Gottes nicht;
Denn wenn durch das Gesetz Gerechtigkeit (kommt), so ist Christus vergeblich gestorben.

***
Gerade bei der seelischen Not, in der manch ein Christ vielleicht „feststeckt“, kann das tägliche Bekenntnis vor der unsichtbaren Welt,
der eigenen Seele helfen, aus der Not in den Frieden Gottes zu kommen.
Jeden Tag.

Das ist vergleichbar, wie wenn man eine ängstlich oder wutgeballte Faust langsam unter Zuspruch mit Tränen öffnet und loslässt.
Jesus ist ja immer dabei. Jede Sekunde. Und dann verliert das seelische Gehabe und die seelischen Forderungen ihre Macht.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Burgen am 28.09.2018 08:49

Hallo pal,

da ich oben deine Frage aufnahm und du scheinbar immer wieder an dem sündigen Mensch sein hängen bleibst per Gefühl,
möchte ich doch mal ganz schlicht fragen, ob du dein ganzes Leben, jeden Tag, mit diesen beiden Seiten der Medaillie durchlebst?

Das stelle ich mir ziemlich stressig vor. Jesus hat uns erlöst. Selbst Petrus, der Feigling war, wurde erlöst und in seinen Stand des geliebten Sohnes von Jesus zurück geholt und wiederhergestellt. Dennoch musste er lernen, dass seine Gefühle nicht über seinem Leben mit Jesus stehen würden.
Dazu bräuchte es einen Paulus, der ihn konfrontierte. Zwei starke Männer, ...

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Burgen am 28.09.2018 08:43

Hat denn Adam, und hat Eva sich in den Jahren ständig gefragt, ob sie den folgenden Tag in Sünde verbracht haben?
Gott hat den Garten durch Engel verschlossen. Bis heute ist er für menschliche Augen unsichtbar.

Die Menschen heute, die Jesus im Herzen tragen, die wiedergeborene sind, tragen Jesus durch den Geist Gottes jeden Tag im Herzen.
Und Bibelleser wissen, sind sich dessen gewiss, dass Gott in Jesus Christus uns nicht verlassen k a n n .

er hat uns versprochen, alle Tage bei uns zu sein. Unabhängig von Gefühlen. Gefühle sind da und gehen weg. Sie laden zur Lüge und Verführung ein.
Gott jedoch ist unwandelbar und immer derselbe. Er kann nicht lügen. Heute so und morgen so.

Ein kleines Gebet, wie Jesus hilf, holt uns schon wieder zurück.
Wir können den Glauben dämpfen, die Gnade, durch Jesus geschehen am Kreuz jedoch nicht.

Das ist der große Unterschied zu Adam sein Werk der Sünde. Und Jesus, durch seine Wunden, in seinen Wunden sind wir auf der Seite der Gnade.
und das ist der schmale Weg, dennoch sind und bleiben wir Menschen.
Genau so wie ja auch Jesus Mensch geworden war. Es kommt darauf an, worauf wir jeden Tag unser Augenmerk legen.

Wir sind gewiss, ich bin gewiss, dass nichts und niemand mehr mich scheiden kann von der Liebe Gottes, nachdem mein Leben ihm gehört ...

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