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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Die 10 Gebote als Christ befolgen

von Burgen am 05.11.2018 00:41

Abraham lebte vor dem, dass Gott das Gesetz auf die Steintafeln schrieb.
Er liebte Gott, hörte auf ihn, glaubte und vertraute Gott.
Trotzdem war er manchmal neben der Wahrheit, besonders wenn es um seine schöne Frau und um sein eigenes Leben ging.
Aber - Abraham wurde sein Glaube an Gott zur Gerechtigkeit angerechnet.

Und dann, Jahre später wurde Mose geboren und auserwählt, das Volk Gottes aus der Sklaverei zu führen.
Ich denke nicht, dass Gott die Gebote „aufweichte“ indem er aussagen wollte, Du wirst dies und das nicht tun,
sondern er sagte und befahl: Du sollst dies und das tun.

Diese andere Version kam erst in die Übersetzungen in den 70igern. Bis dahin wurde immer übermittelt Du sollst.
Und das empfinde ich als einen Befehl, der im Herzen eine Wirkung erzeugt und auch auf Widerstand stößt.

Wie oft haben die Israeliten im AT gesagt, ja, wir wollen dir, Gott dienen und gehorsam sein.
Und einen Atemzug später vergaßen sie schon wieder ihr Versprechen.

Und wie oft finden wir dieses Verhalten auch als Christen vor?
Ich denke, dass es etwas kostet für uns als Christ, sagen zu können und es zu erfahren im Rückblick,
aus dem Befehl dahin zu kommen, es nicht mehr zu tun, nicht mehr so zu reagieren usw.

Nur weil jemand Christ ist und Jesus liebt, ist er nicht davor gefeiht, Prüfungen durchmachen zu müssen.
Es gibt auch unter Christen etliche Menschen, die kein so glattes von der Liebe und Nachsicht durchdrungenes Leben führen.
Sie kämpfen mit Süchten usw. Und trotzdem lieben sie Gott. Aber es gibt Hoffnung.
Das sagt das vielfältige Ackerfeld im Markusevangelium. Jedoch dauert es bis der Same Frucht bringt.

Das Gute ist eben als wiederborener Christ zu wissen, dass Gott allein die Herzen verändert und in Jesus sind wir Geliebte Gottes.
Und dann wird aus dem „du sollst“ ein „du wirst“ und „du brauchst“ nicht mehr so handeln wie früher.
Ja und manchmal macht auch der eine oder andere die Erfahrung, dass ihn die Beziehung zu Jesus so beglückt,
dass er gar nicht mehr von der Thematik der 10 Gebote angefochten wird.

Denn in Jesus sind wir frei, weil er die ganzen Sünden und Verfehlungen sowie Krankheiten an seinem Leib aufgenommen hat.
In ihm sind die Zeiten der Gesetze der Steintafeln erfüllt. Aber Gott erwartet nach wie vor, dass wir ihn lieben und nicht sündigen wollen.
Und das zeigt sich dann auch im Umgang mit unserem Nächsten.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von geli am 04.11.2018 21:48

Ach du liebe Zeit - ihr habt alle schon Schnee... Auch von meinem Sohn habe ich Bilder bekommen - da war eine dicke Schicht Schnee im Garten.
Sehr außergewöhnlich - ich wohne im Allgäu, und da war gar nix  
Normalerweise sind wir der Ersten, die Schnee haben 

Wobei ich nicht unbedingt traurig darüber bin, denn so kann ich noch ohne Rutschpartien mit dem Fahrrad fahren  

LG, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Die 10 Gebote als Christ befolgen

von geli am 04.11.2018 21:44

"Du sollst nicht" ... "du wirst nicht" - darüber hinaus könnte man ja auch sagen: "Du willst nicht"...


Denn wenn wir wiedergeboren sind, lebt Gottes Geist in uns, dann wollen wir ja seinen Willen tun. Bzw. wir wollen nicht, was er nicht will. 


Wenn er in uns lebt, dann werden wir sicherlich nicht zähneknirschend nicht tun, was er nicht will, sondern wir werden uns gerne von ihm korrigieren lassen, und wir werden gerne zulassen und ihn sogar darum bitten, dass er unser Denken und Wollen erneuert.


LG, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wie markiert ihr in eurer Bibel?

von geli am 04.11.2018 21:40

Bei mir ist es unterschiedlich - meinstens mit Farben, mit denen ich bestimmte Texte übermale. Das hat den Vorteil, dass man sie auch schnell findet 

z.B. ist Gelb die Farbe, wenn es um Gott geht, seine Eigenschaften, oder was er tun will.
Orange ist die Farbe für Jesus - auch wenn es, z.B. im AT, um eine Prophetie über ihn geht.
Braun ist der Heilige Geist. Rosa sind Verheißungen, dunkelgrün sind Prophetien, hellgrün ist, wenn es um Israel geht.

Manches unterstreiche ich auch, oder ich schreibe mir Parallelstellen, die ich selbst herausgefunden habe und die nicht in meiner Bibel gedruckt sind, an den Rand. 
Und zwischendrin liegen viele Notizzettel...   - die immer mal wieder "ausgemistet" werden müssen... 

LG, geli

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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: Die 10 Gebote als Christ befolgen

von NennmichThomas am 04.11.2018 21:15

Und du SOLLST es nicht...


darin erdeckt sich dann der Sünder wieder - der es hier tut... aus seiner noch nicht im Tode gehaltenen(sich befindenen) alten Adamsnatur heraus...

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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: Die 10 Gebote als Christ befolgen

von NennmichThomas am 04.11.2018 21:14

Mein Eindruck ist, würde man statt „du sollst“ sagen ‚du wirst‘ , würde man das Wort Gottes seiner Kraft berauben. Andererseits - liebt der Mensch Gott und ist bereit, seinem Wort Gehör zu schenken, es verarbeiten und nach bestem Gewissen tun, ja, dann wird das Wort mit Kraft das Herz ausfüllen und er wird den Herrn lieben.


Du sagst es selbst. Liebt der Mensch Gott, ist er bereit Gott Gehör und Gehorsam zu schenken, dann wird er auch diese Gebote halten.

Insofern ist die Doppelbedeutung des hebräischen Wortes hier - was in gleicherweise mit  "du sollst" wie mit "du wirst" übersetzt werden kann, sehr sinnreich.

Gleiches sagt Gott auch vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen in Eden:

Du sollst/Du wirst -- nicht davon essen können. Sprich du wirst dich an dem Wunsch nach Erkenntnis (so zu sein wie Gott) nicht satt essen können (deine Begierden werde hiervon nie genug bekommen) , deswegen lass es lieber gleich..... - auf das du nicht unweigerlich daran zu Grunde gehst (sterben wirst).

Die Gebote geben also einen guten Rahmen für uns, der uns Leben ermöglicht, dort wo wir darin wandeln.

Und in Christus, in der tätigen Nächstenliebe - wandeln wir auch in diesen 10 Geboten und erfüllen sie damit.

Du WIRST -- nicht töten, stehlen, ehebrechen, Falsch Zeugnis geben...usw...
Eine Verheißung... die wir in Christus erfahren - erleben.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Die 10 Gebote als Christ befolgen

von Burgen am 04.11.2018 10:37

Zu: du sollst ...
in 5.Mose 6,5 aus der Tageslosung:

>>> Du sollst <<< den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.

Mein Eindruck ist, würde man statt „du sollst“ sagen ‚du wirst‘ , würde man das Wort Gottes seiner Kraft berauben.

Andererseits - liebt der Mensch Gott und ist bereit, seinem Wort Gehör zu schenken, es verarbeiten und nach bestem Gewissen tun, ja, dann wird das Wort mit Kraft das Herz ausfüllen und er wird den Herrn lieben.

Vermutlich braucht es dafür einige Zeit, denn das menschliche Herz ist wie ein vielfältiges Ackerfeld. ... Markusevangelium

Aber ist die Liebe erstmal im Herzen angekommen und breitet sich aus, der Same zur Frucht wird, dann verwandeln sich die Worte der zweiten Steintafel in eine lebendige Herzensbeschaffenheit und es wird gar nicht in den Sinn kommen, zu lügen, zu töten und zu morden, die Ehe zu brechen, Kinder und Frauen zu vergewaltigen und sie zu missbrauchen, habgierig sein . Alles was unter die 2. Steintafel zählt.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (2) Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe. - Jak 5,8

von Burgen am 04.11.2018 10:25

Dein König aller Könige und Herrn aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, dem sei Ehre und ewige Macht. ___ 1.Timotheus 6,15.16 Wspr

Matthäus 22,15-22
Philipper 3,17 (18-19) 20-21
Predigt Römer 13,1-7 ___ Psalm 39

Losung und Lehrtext

Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. ___ 5.Mose 6,5

Paulus schreibt:
Ich bitte den Vater, dass Christus durch den Glauben in euren Herzen Wohnung nimmt und ihr in der Liebe tief verwurzelt und fest gegründet seid.
___ Epheser 3,17

Gebet und Liedvers

Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen; und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetende stehen.
O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer, dass ich dich möchte fassen! ___ Paul Gerhardt

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Die 10 Gebote als Christ befolgen

von Burgen am 04.11.2018 09:48

Interessant ist das Sabbatgebot mittels Kommentar neu zu beleuchten.
Ua steht dort eine besondere Wortwahl, die das allgemeine „Dilemma“ für manch einen Christen verdeutlicht. Nämlich:

„Bezeichneterweise wird das Sabbatgebot im Gegensatz zu den anderen 9 Geboten im NT nicht wiederholt.
Vielmehr wird es ausser Kraft gesetzt (vgl Kolosser 2,16.17).
Da der Sabbat speziell zu Israel unter der mosaischen H a u s h a l t u n g gehört, kann er für die Gläubigen des Gemeindezeitalters nicht gelten,
denn sie lebt in einer neuen H a u s h a l t u n g.“

Diesen Ausdruck des Kommentators empfinde ich so interessant.
Denn wir können uns vielleicht jeder für sich vorstellen, was Haushalterschaft im eigenen Leben und auch innerhalb eines Staates oder Volkswirtschaft bedeutet?!
Früher gab es mal christliche Fortbildungen zum Thema Haushalterschaft anhand des Wortes Gottes.

Dennoch war es in der vergangenen Geschichte Fakt, dass es Verfolgung und Tod bedeutete,
wenn für einen Christen der Sabbat heilig war, wie in der Schrift als heilig vorgestellter Tag gilt.
Heilig, weil Gott heilig ist und heilig, weil sein „Bodenpersonal“ heilig ist, wenn sie zu ihm gehören.

V11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist,
und er ruhte am siebenten Tag; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

Dass Gott ruhte bedeutet nicht, dass er müde war, so wie wir nach einer 6tägigen Arbeitswoche. Gott ist ja kein Mensch dass er schlafen müsste.
Jedoch wird hier zum Ausdruck gebracht, dass Gott, entgegen den Evolutionisten glauben, eben dass er nach 6 Tagen Schöpfung alles für gut befand.
Dazu kann man sich gerne vorstellen, dass Gottes Augen wohlmeinend und glücklich sein Werk betrachtete.

von der Biologie her wissen wir, dass Menschen und auch Tiere nach 6 Tagen Arbeit einen Ruhetag brauchen.
Das ist in uns so als ein gesunder Rhythmus angelegt. In vielen Ländern wird darüber hinweggegangen.

V12 enthält eine Verheißung. Anders als die anderen Lebensregeln.
>>> Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, >>> damit du lange lebst <<< in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt! <<<

Nun befinden sich die meisten Menschen nicht mehr auf einer sprichwörtlichen Wanderung. Dennoch sind sehr viele Menschen auf Wanderschaft.
Entweder als Flüchtling oder im eigenen Herzen. Der Mensch hat die Neigung vor Problemen wegzulaufen oder zumindest, sie aufzuschieben.
Und dann Vater und Mutter Ehre, Fürsorge und im Alter Hilfe zu erweisen, wird von Gott gesehen und gesegnet.

also nicht die Eltern aussetzen, abschieben, verkommen lassen oder ständig mit ihnen im Streit und auch Gewalt gegen sie leben.
Denn das fällt, auch für einen Christenmenschen, auf ihn selbst zurück.
Wie in jeder Beziehung zwischen Menschen, sollte Gottes Geist hilfreich in Anspruch genommen werden.
Auch hier gilt: Gott will nicht, dass auch nur eines verloren geht. Christ wie N ichtchrist.

Ich glaube, dass die 10 Regeln hilfreich in einer multikulturellen Gesellschaft sind. Eben besonders die, der 2. Steintafel regeln das Miteinander.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.11.2018 10:12.

NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Die 10 Gebote als Christ befolgen

von NennmichThomas am 04.11.2018 07:42

Aus einem anderen Threadthema (wo ein Paar lediglich auf ihre Vorstellung von Gemeinde aufmerksam machen wollte) ist mir die Idee gekommen, einmal zu schauen, inwiefern der Christ noch die 10 Gebote hält - oder vielleicht sogar verinnerlicht hat.


Nach der Elberfelder Bibel aus 2. Mose 20  - kursiv gedruckt die Erläuterung zu einigen Wörtern:



1 Und Gott redete alle diese Worte und sprach:

2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe.

3 Du sollst (Die Befehlsform "du sollst nicht" kann auch wiedergegeben werden: du wirst nicht, d. h. es ist undenkbar, dass du . . . tun wirst.) keine andern Götter haben neben mir (w. zu meinem Angesicht hinzu; o. gegen mein Angesicht, d. h. mir zum Trotz. -)
4 Du sollst dir kein Götterbild (d. i. ein aus Stein gehauenes oder aus Holz geschnitztes Bild)  machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist.
5 Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen (d. i. um deine Ehrfurcht zu bezeugen; dasselbe Wort wie "anbeten" ) und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten Generation (d.h. an Enkeln und Urenkeln) von denen, die mich hassen,
6 der aber Gnade erweist an Tausenden von Generationen von denen, die mich lieben und meine Gebote halten. -
7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Nichtigem (o. zu Falschem; o. zu Lügenhaftem) aussprechen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht.


8 Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten.
9 Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun,
10 aber der siebte Tag ist Sabbat("Sabbat" heißt wahrscheinlich "Ruhetag".) für den HERRN, deinen Gott(o. des HERRN, deines Gottes). Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore wohnt.
11 Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.


12 Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lange währen in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt. -

13 Du sollst nicht töten. -
14 Du sollst nicht ehebrechen. -
15 Du sollst nicht stehlen. -
16 Du sollst gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge aussagen. -
17 Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren. Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, weder sein Rind noch seinen Esel, noch irgendetwas, was deinem Nächsten gehört.


Also man (ich) sehe, es ist gar nicht so einfach mitzuzählen. Die letzten 5 Geboten (Vers 13-17) (wobei nicht töten eigentlich nicht morden heißt - denn Soldaten durften schon ihre Feinde töten..) regeln also streng das Menschliche Miteinander. Etwas, was dem alten Adam in seinen Begierden des Fleisches stets zu wider geht. 
Augenlust/Fleischeslust/Stolz -- wonach er sich unersättlich sehnt - woran sich das Auge nicht satt sehen kann --- was er für sich besitzen will --- was er gegenüber anderen Darstellen will - der Stolz - der sich dann in den ersten 5 Geboten mit Gottes Geboten reibt)

Ehre Vater und Mutter - wir stammen leiblich von ihnen ab, dort für sie zu Sorge zu tragen, wo sie unsere Hilfe benötigen
(Negativ Beispiel hier Ham - der die Blösse seines Vaters Noahs  nicht zudeckte - der hier nicht ihn bewahrte vor Spott und Hohn anderer, wie er da betrunken im Zelt lag, nachdem er im Weinrausch enthemmt, nackt und bloss in seinem alten Adam war - für uns eine Aufforderungen auch Schuld zuzudecken - zu vergeben - wo andere sich schuldig machen - wobei Noah hier keine Schuld begangen hatte - aber in seiner entfesselten Natur im Weinrausch halt kein Vorbild mehr dargestellt hatte -- siehe die Aufforderungen im AT - sauft euch nicht voll Wein woraus ein unordentliches Wesen entsteht - zur rechten Zeit im rechten Maße dann ja kein Problem der Alkoholgenuss...) .

Der Sabbattag ist für uns dann erfüllt, dort wo wir von den toten Werken (aus eigener Mühe und Anstrengung im Versuch das Gesetz zu halten) umgekehrt sind und ganz aus dem heiligen Geist, aus der Kraft Gottes dann die Werke tun, die er zuvor bereitet hat, das wir in ihnen wandeln.

Dort wo wir dies tun (entsprechend den Aussagen im Hebräerbrief) sind wir zur Ruhe gekommen. Von UNSERER Werken. Sind wir in die Ruhe Gottes eingegangen. Können wir mit Jesus sagen, es ist vollbracht. Schöpfen wir aus dem, was Gott für und durch uns tut. Ist für uns dann jeden Tag Sabbat.

Sodass wir dann alle Tage gleich hoch halten können. Und nicht einen Tag höher als den anderen. Was aber auch nicht verkehrt sein muss - aber hier eher einen "schwachen" Glauben offenbart. Den wir nicht verachten wollen. Aber den wir auch nicht unser Eigen nennen müssen.
Denn - das Gesetz und auch alle Gebote des Mose sind für den Sünder gegeben. Nicht für den Gerechten - der durch die in Christus tätig gewordene Nächstenliebe das Gesetz dann komplett auch erfüllt.

Schauen wir uns noch die ersten 4 Gebote an.

1. Es gibt nur einen Gott. Als Gottes Kinder kennen wir in. Den Vater im Himmel der sich durch seinen Sohn Jesus Christus uns offenbart hat.
Er ist der Schöpfer. Neben ihm gibt es keinen anderen Götter. Es gibt lediglich Götzen - oder Engel/Dämonen die sich hier als Götter gerne anpreisen und verehren lassen wollen. Und es gibt das Geschaffene. Dem wir uns auch zuwenden können. Unser Heil in den Sternen suchen. Im Glück. Im Zufall. Im Schicksal. In den Versprechen anderer Menschen/Götzen - etc.

2. und 3.  Wir können dann Gott nicht in ein irdisches Maß zwängen. Ihn versuchen durch irgendetwas Materielles darzustellen und uns dann von diesem "Kultgegenstand" Hilfe erhoffen. Oder von dem was er uns gibt, dieses dann zu einem Gott zu machen: Z.b.: In der Wüste unter Mose bei den Hebräern war es das goldene Kalb - der Reichtum, mit dem sie noch von den Ägyptern ausgestattet wurden sollte ihn den Weg eröffnen in ein neues Leben - nachdem Mose eine Zeitlang nicht da war...
4. Seinen Namen missbrauchen - sprich wir sollen uns als Christen dann nicht unter ein fremdes Joch (mit dem Ungläubigen an einen Strang ziehen) begeben. Gott erwartet und wünscht sich Heiligung. Bewahrung dessen, was er uns gibt und gab. Auf das wir uns nicht von der Welt beflecken lassen. Hier unseren vernünftigen Gottesdienst (nach Jakobus) sehen:


Jak 1,27 Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten.

Antworten
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