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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wieso musste Jesus Blut vergossen werden?

von geli am 06.01.2021 16:07

Jonas: Meine nächste Frage wäre dann aber; warum braucht Gott ein Menschenopfer um Sünden zu vergeben?

Ganz einfach: Weil Gott gesagt hat, dass der Lohn der Sünde der Tod ist. Der Sünder muß also sterben, sein Leben geben, und dieses Leben ist im BLut. Sterben bedeutet, dass das BLut des Sünders vergossen werden muß.
Warum sonst ist Jesus für uns ans Kreuz gegangen und hat sein BLut vergossen, wenn es Vergebung auch ohne Blut/Sterben gäbe? Und warum wurden im AT Tiere für die Sünden der Menschen geopfert?

Er hat hier in dieser Welt weder die Strafe getilgt, noch den Preis dafür gezahlt. Hier in dieser Welt büßt Du für Deine Sünden und den Preis dafür zahlt Dein Nächster. Es ist vielmehr so, dass Du trotz Deiner Sünden, durch Reue, im Reich Gottes durch seine Gnade leben darfst und kannst.

Das widerspricht jetzt aber sehr krass den Aussagen der gesamten Bibel! Denn dann hätte Gott seinen eigenen Sohn grundlos leiden und sterben lassen 

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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Wieso musste Jesus Blut vergossen werden?

von Jonas am 06.01.2021 13:32

Hallo Cleopatra und Geli!

 

Ja, kann leicht sein das wir uns mißverstehen

 

Ne, das habe ich so nicht geschrieben.

Gut! Kurz, dann sind wir uns einig, das Sündenvergebung ein Werk beinhaltet?

 

Wenn nun jemand sagt "Aber ich bin doch schon jahrelang vorbildlich gefahren- teilweise sogar besser als manche Autofahrer" dann macht es ihn immernoch nicht automatisch zum Autofahrer. Verstehst du, was ich damit ausdrücken will?

Sozusagen, der Inhalt(das gute Autofahren) reicht nicht aus, es fehlt noch die Form(der Führerschein).

 

Wenn wir Kinder Gottes sind- natürlich halten wir uns an seine Regeln! Natürlich gelten dann auch die "Regeln als Gottes Kind"- einige davon hast du ja auch schon zitiert.

Ja, ohne Werke geht das eben nicht!

 

Aber zuerst müssen wir seine Kinder sein- dann danach handeln.

Hmmm, was sagst Du denen, die nie die Möglichkeit hatten Jesus kennen zu lernen?

 

Andersherum wäre es die Werksgerechtigkeit, andersherum würde man ja zu Gott sagen können "jetzt musst du mich aber in den Himmel lassen, denn ich habe es mir verdient!"

Genau genommen, kenne ich nur so etwas, wie Werke die jemanden gerecht machen.

Wie der Jakobus schon sagt;
Jak 2,18
Aber es möchte jemand sagen: Du hast den Glauben, und ich habe die Werke; zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, so will ich dir meinen Glauben zeigen aus meinen Werken.

Wie willst Du denn den Glauben zeigen ohne Werke??

 

Dein Zitat aus Matthäus 12 ist wie so bei vielen anderen Zitaten ein klitzekleiner Teil des Ganzen, aber nicht das Ausschließliche.

Naja, sicher, ich kann nicht die ganze Bibel zitieren :-D

Dieses kleine Zitat drückt aber die Wichtigkeit der Werke aus.
Oder was ist das Ausschließliche? 

 

Das ist eine sehr wichtige Frage, wie ich finde. Die Sündenvergebung nehme ich im Herzen an, indem ich zuerst anerkenne, was ich falsch gemacht habe und die Vergebung bewusst annehme. Ich sage auch "Danke" zu dem, der für mich die Strafe dafür bezahlt hat. Wenn wir beim Beispiel des Führerscheins sind: Wenn ich über rot gefahren bin, dann war das falsch und schlecht. Wenn nun ein Knöllchen nach hause kommt und jemand mir sagt "gib mir die Rechnung, ich bezahle es für dich", dann gebe ich sie gerne weiter und sage "danke" dafür. Da das Knöllchen nun bezahlt ist, habe ich keine Schulden bei Väterchen Staat und gelte als "straffrei". Das bedeutet aber natürlich, dass ich bei rot in Zukunft stehenbleibe und nicht lustig-fröhlich immer bei rot weiterfahre. Denn das Gebot, bei rot stehen zu bleiben, steht ja immernoch.

Da fehlt jetzt aber noch eine ganze Dimension, nämlich die Werke.

Denn, wenn Du sündigst entsteht in aller Regel auch ein Schaden.
Die Versöhnung, zu der Jesus uns auffordert, beinhaltet auch die Wiedergutmachung.
Sicher, Gott hat Dir schon lange vergeben, bevor Du ihn bittest, denn Gott beeindrucken Deine Sünden nicht.
Die kennt er ja schon längst.

Gott geht es nur um Dich.
Er liebt Dich und will Gemeinschaft mit Dir und dazu sollst Du einen bestimmten Weg gehen.
Und dieser Weg ist nun mal mit Werken gepflastert.

 

Ja, das konnte er tun. Denn für Gott - und Jesus ist Gott - gibt es kein "Gestern, heute, Morgen" - also keine Zeit, so wie wir es kennen. Sein Blut ist geflossen, er hat also den Preis, die Strafe für die Sünde bezahlt. Da er schuldlos war, konnte seine Strafe, die er ja grundlos trug, uns angerechnet werden. Weil die Strafe - der Preis für die Sünde - getilgt ist, kann Gott uns Menschen vergeben. Denn er würde ja nicht zweimal strafen.

Gott kann Dir ganz ohne Blutvergießen immer vergeben und vergibt Dir auch immer Deine Sünden.

Schon im dem Augenblick wo Du sie begangen hast, den Gott steht weit über Dir und Deinen Sünden.

Er hat hier in dieser Welt weder die Strafe getilgt, noch den Preis dafür gezahlt.
Hier in dieser Welt büßt Du für Deine Sünden und den Preis dafür zahlt Dein Nächster.

Es ist vielmehr so, dass Du trotz Deiner Sünden, durch Reue, im Reich Gottes durch seine Gnade leben darfst und kannst.

 

Dies gilt aber, da es für Gott keine Zeit gibt, für alle Menschen, egal, ob sie vor der Kreuzigung oder ob sie danach gelebt haben, bzw. leben. Gott vergibt auf Grund des geflossenen Blutes, und dieses Angebot gilt für jeden Menschen, der jemals auf dieser Erde gelebt hat. Zumindest für diejenigen, die sein Angebot der Vergebung annehmen.

Meine nächste Frage wäre dann aber; warum braucht Gott ein Menschenopfer um Sünden zu vergeben?
Hat Gott der Allmächtige nicht von sich aus die Macht, ohne Blut zu vergießen, Sünden zu vergeben?

Wie Du schreibst, Gott kennt alles, Dich, mich jeden Menschen, die Sünden, einfach alles bis zum Ende von allem.
Warum kann Gott in seiner Allmacht nicht hergehen und sagen, das mach ich doch alles viel einfacher, viel billiger, ohne Blutvergießen?

Und ich sage Dir voraus, es geht nicht einfacher.
Es geht nicht einfacher, gerade weil Gott die unendliche Liebe und Barmherzigkeit ist, das Licht indem keine Finsternis ist.

Die unendliche Liebe bezeugt Jesus am Kreuz.
Schmähungen und Gewalt erträgt er aus Liebe zu seinen Feinden.
Er weiß, dass der Wahn indem seine Feinde leben, dass jeder Schlag, jede Lüge seiner Feinde gegen Sie selbst gerichtet ist und nur sie selbst entmenschlicht.
Sie entfernen sich nur selbst mit jedem Schlag vom Reich Gottes, einem Zustand der Freude und des Friedens.

Er will das seine Feinde erkennen, das nur die Liebe ewig ist, nur sie nicht zerstört werden kann.
Das die Liebe alles überwindet, weil sie nie stirb.
Jesus hat den Tod besiegt weil er mit dem freiwilligen Gang aufs Kreuz zeigt, daß der Tod keine Macht hat über ihm, über dem der liebt hat,  denn die Liebe geht über den Tod hinaus.
Sie ist ewig.

Ja, und die Feinde Jesu sind im Grunde wir alle!
Er lädt alle Menschen ein, ihm zu glauben und nur Jesus kann das, weil er es vorgezeigt hat wie es geht.
Es mußte Gott sinnlich werden um zu zeigen, das er auch hält, was er verspricht.
Es konnte nur exakt über diesen Weg, über Jesus gehen, um für uns Menschen begreifbar zu werden.

Mit besten Grüßen 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.01.2021 16:03.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (11) Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht -- Ps 59,7

von Burgen am 06.01.2021 09:37



Fest der Erscheinung des Herrn - EPIPHANIAS 

Die Finsternis vergeht und das wahre Licht scheint schon. * 1.Johannes 2,8b 

Ev: Matthäus   2,1-12 
Ep: Epheser    3,1-7 
Pr/AT: Jesaja 60,1-6      Bl: Lukas  3,21-38  

Losung 

HERR Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt! * Psalm 84,33 

Da die Weisen den Stern sahen, wurden sie hocherfreut und gingen in das Haus und sahen das Kindlein mit Maria, seiner Mutter und fielen nieder und beteten es an. * Matthäus 2,10-11 


Von deinem Reich auch zeugen die Leut aus Morgenland; 
die Knie sie vor dir beugen, weil du ihn' bist bekannt. 
Der neu Stern auf dich weiset, dazu das göttlich Wort. 
Drum man zu Recht dich preiset, dass du bist unser Hort. 
(Martin Behm) 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Frage 03: Wer reizte David?

von Burgen am 06.01.2021 09:23



Ja, kurz und knackig dargelegt, Gott allein. Musste "zwar" einige Male die kleinen inhaltsvollen Sätze lesen, jedoch dann machte es "klick"  

@Jonas: du hast schon sehr viel aus dem Epheserbrief zitiert. 
Nach Überlegung dessen bin ich wieder mal am Kreuzesgeschehen gelandet. 

@alle: Das Kreuz wird ja schon in Genesis nach dem Sündenfall berichtet. 
Alles was dann danach berichtet wird sind einmal die Heranbildung eines Volkes für Gottes Liebe der Menschen. 
In jedem Buch der Bibel bis dahin wird zeichenhaft oder auch konkret von Jesus Christus berichtet. 

Dann endlich wurde Gott im Menschen Jesus sichtbar auf Erden. Und ca mit 30 Jahren, für nur 3 Jahre war der unsichtbare Vater in Jesus sichtbar für die Menschen. 
Klar, dass er allein durch Zuwendung und seinem Wort und Heilung Taten vollbringen konnte. Und um dem die Krone aufzusetzen vergab er den Menschen ihre Sünde. Warnte oft jedoch zugleich, dass sie nicht wieder Rückfällig werden sollen, weil es dann noch schlimmer für den jeweiligen Menschen werden würde. Beispiel: der Mann, der 38 Jahre lahm herumlag am Teich Bethesda. 

Und auch die ganzen Evangelien in Wort und Tat, daran ist abzulesen, was wir selbst ebenfalls tun könnten, wenn wir denn so glauben würden an ihn, wie derzeit seine 12 Schüler. Als sie ausgesandt wurden, taten sie dasselbe. 

Während und nach seiner Kreuzigung versteckten sie sich. Hatten Angst. Nachzulesen in den Evangelien. Wir haben oftmals bis heute Angst, Angst weil wir nicht dasselbe Vertrauen in Jesus haben, denke ich mal, das die Jünger erst hatten, nachdem der Heilige Geist sie erfüllte. 

Will sagen, es reicht einfach nicht zum Leben in unserer Zeit, sofort in die neutestamentlichen Bücher zu springen, sie zu zitieren und sagen, ich glaube Jesus, weil Gott damals und heute derselbe ist. 
Das Kreuz, das Blut, die Sündenvergebung, unsere Schuldabladung am Kreuz auf Jesus ist die Schaltstelle. 

Und genau da scheiden sich die Geister. Am Kreuz, am Blut. 



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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Frage 03: Wer reizte David?

von pray am 05.01.2021 20:29

Ich finde, Gott allein hat es im vor Beitrag sehr gut erklärt. So verstehe ich das auch.

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Gott_allein

54, Männlich

  Neuling

Beiträge: 19

Re: Frage 03: Wer reizte David?

von Gott_allein am 05.01.2021 20:01

Gott reizte David.
Satan reizte David.
Jesus nannte Petrus Satan.
Für mich enthält die Bibel "geistliche Knoten" und diese Stelle ist einer von ihnen.
Die grundlegende Frage hier ist, ob Satan ein eigenständiger Widerpart Gottes ist, oder ob er letztlich doch Gottes Willen gehorchen muss. Im letzteren Fall kann Gott David reizen oder Satan als Werkzeug benutzen, um David zu reizen.
Wenn Gott Satan als Werkzeug benutzen kann oder ihn als Werkzeug benutzt, stellen beide Bibelstellen keinen Widerspruch mehr dar.
LG

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Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 895

Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 05.01.2021 19:30

5 Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus und seine Hand wurde wiederhergestellt.

Neigen wir dazu, ein verstocktes Herz zu haben, wenn nicht alles nach unseren Vorstellungen geht?

Danke Herr, dass Du uns ein offenes Herz geschenkt hast.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Frage 03: Wer reizte David?

von geli am 05.01.2021 18:52

Jonas: Es gibt keine zerstörerische Liebe.


Schön wärs...  . Menschliche Liebe - oder was Menschen oft unter "Liebe" verstehen - kann sehr wohl zerstörerisch sein. Da habe ich so meine Erfahrungen... 

Wenn jemand seinen Nächsten im Zorn mit dem Schwert erschlägt sei dass das Böse. Anders bei Gott, wenn Gott zornig wird und mit dem Schwert seine Feinde nieder macht. Ja dann kann sich dieser freuen und dankbar sein, denn das ist der gute Zorn.

Das ist viel zu vereinfacht dargestellt und hat nichts mit "gutem" bzw. "bösen" Zorn zu tun.

Wenn jemand seinen Nächsten mit dem Schwert niederschlägt, ist das eine Tat, die auch schon im AT vor Gericht gehört hätte. Das Gericht hatte dann zu prüfen, ob der Tatbestand zutrifft, und dann wurde eine im Gesetz festgelegte Strafe verhängt.

Gott ist an keiner Stelle in der Bibel "einfach so" mal "zornig" und schlägt drein.
Gott hat uns Menschen von Anfang an klare Regeln vermittelt, und auch klare Konsequenzen dafür angekündigt, falls diese Regeln nicht eingehalten werden. Wenn Du mal im AT liest, wirst Du sicherlich feststellen, dass Gott an keiner Stelle "einfach so" mit dem Schwert zugeschlagen hat. Oft hat er jahrelang, sogar jahrzehntelang, gewarnt und gewartet, dass die Menschen nun Buße tun würden. Sie hatten bei ihm also immer Gelegenheit, umzukehren und sich Gott (wieder) zuzuwenden. 
Jeremia z.B. hat 23 ! Jahre zur Umkehr gerufen... leider ohne Erfolg. Irgendwann kommt auch bei Gott, bei aller Geduld, der "Point of no return", und dann folgt die Strafe, die er angekündigt hat.

Auch wir heute, die wir nicht unter dem Gesetz des Mose leben, und für die andere Gesetze gelten, heißt es nicht, dass wir im Zorn gegen einen, der uns Unrecht getan hat, vorgehen dürfen.
Dafür gibt es Gerichte, die unsere Streitigkeiten klären sollen, und diese Gerichte sind - wie alle "Obrigkeit", von Gott eingesetzt.

Gott bietet uns schon seit Beginn der Menschheit seine Vergebung an, weil er nicht will, dass die Menschen verloren gehen, sondern er möchte, dass alle gerettet werden. 
Allerdings ist er über Sünde zornig - wie zornig, das sehen wir daran, wie sein eigener Sohn Jesus Christus am Kreuz wegen der Sünde leiden mußte. Das geschah deshalb, weil Gott ja nicht den Tod des Sünders will, sondern weil er den Menschen den (ewigen) Tod ersparen möchte.

Aber er hat das Recht, über Sünde, bzw. über Menschen, die weiter an der Sünde "kleben" bleiben wollen, Gericht zu üben. 
Sein Zorn hält sich - anders als bei Menschen, die dazu neigen, in ihrem Zorn übermäßige Selbstjustiz zu üben - an klare, vorher ausführlich dargelegte Regeln. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich dafür zu entscheiden, ob er lieber unter Gottes Zorn leben will, oder ob er umkehrt und seine Gnade erfährt. 


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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wieso musste Jesus Blut vergossen werden?

von geli am 05.01.2021 18:29

Jonas: Jesus hat Sünden vergeben, bevor sein Blut geflossen ist.

Ja, das konnte er tun. Denn für Gott - und Jesus ist Gott - gibt es kein "Gestern, heute, Morgen" - also keine Zeit, so wie wir es kennen.
Sein Blut ist geflossen, er hat also den Preis, die Strafe für die Sünde bezahlt. Da er schuldlos war, konnte seine Strafe, die er ja grundlos trug, uns angerechnet werden. Weil die Strafe - der Preis für die Sünde - getilgt ist, kann Gott uns Menschen vergeben. Denn er würde ja nicht zweimal strafen.

Dies gilt aber, da es für Gott keine Zeit gibt, für alle Menschen, egal, ob sie vor der Kreuzigung oder ob sie danach gelebt haben, bzw. leben. Gott vergibt auf Grund des geflossenen Blutes, und dieses Angebot gilt für jeden Menschen, der jemals auf dieser Erde gelebt hat. Zumindest für diejenigen, die sein Angebot der Vergebung annehmen.

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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Frage 03: Wer reizte David?

von Jonas am 05.01.2021 14:08

Hallo Burgen!

Der Zorn eines Menschen wider seines Nächsten sei böse.
Der Zorn Gottes wider des Sünders sei gut.

Wenn jemand seinen Nächsten im Zorn mit dem Schwert erschlägt sei dass das Böse.
Anders bei Gott, wenn Gott zornig wird und mit dem Schwert seine Feinde nieder macht.
Ja dann kann sich dieser freuen und dankbar sein, denn das ist der gute Zorn.

Und dann soll der Mensch noch vollkommen wie der Vater im Himmel werden.
Merkst Du diesen Murks nicht?

Gott ist immer der Gleiche.
Es gibt keinen Gott des AT und einen Gott des NT.
Gott sei die Wahrheit und ein Merkmal der Wahrheit ist, ihre Beständigkeit.
Die Wahrheit darf sich nicht ändern, ansonsten wäre das was früher wahr war, heute eine Lüge.

Gott ist ewig.
Das was ewig ist, ohne Anfang und Ende, das ist einer.
Ein Gott und nicht viele Götter.
Das ist logisch.

Gott übersteigt menschliches Begreifen heißt aber nicht, das Gott unbeschreiblich ist.
Beschrieben wird Gott vom Menschen, weil Gott Mensch geworden ist.
Gott ist gut, Gott ist die Liebe, Allwissend,Allmächtig usw.

Wenn all diese Eigenschaften auf Gott zutreffen, dann kann Gott nicht böse noch der Hass, Zorn, Ohnmächtig , unwissend usw sein.
Gott als die Wahrheit kann nur eins sein, nicht zwei.
Nicht Etwas und sein Gegenteil.
Nicht früher so und heute sein Gegenteil.

Wenn Du nach Antworten suchst, darfst Du diese Wesensmerkmale Gottes nicht antasten.


Würdest Du deinem Ungerechten Nachbarn zornig, böse sein, wenn Du wüßtest ,es geht für Dich in jedem Fall gut aus?
Gott an sich hat keinen Grund böse, zornig zu sein, denn er weiß doch wie es ausgeht.
Von der Ewigkeit her, ist das Endliche schon längst wieder abgeschlossen.
Du kannst Gott durch Sünden nicht beeindrucken.

Gott, wie er aber für uns ist, ist scheinbar "zornig", denn ausnahmslos auf jede Sünde folgt im Augenblich die Strafe.
Auf jede Aktion folgt eine Re-aktion.
Ob Du willst oder nicht, denn das ist nur natürlich und kann man sich weder wegdenken noch
durch das Blut Jesu ungeschehen machen.
Rührei kann nicht mehr zurück gerührt werden.

Vielleicht willst Du ja meine Frage beantworten;
wenn jemand einen alten, wehrlosen Menschen ausraubt, wird demjenigen aller vorraussicht nach, der Zorn seiner Umwelt treffen.
Ist das dann der Zorn Gottes?

"gleich gültig" sein sagt etwas anderes aus als "gleichgültig" sein.

Inwiefern anders?

Gottes Liebe rührt sicherlich nicht aus einer Unbeherrschtheit heraus. Wäre Gottes Liebe unbeherrscht, wäre sie zerstörerisch. Gottes Liebe sind keine zügellosen und unbeherrschten Emotionen. Gottes Wort lässt Frucht in uns hervorwachsen, die nicht eine zügellose und unberrschte Emotion ist.

Es gibt keine zerstörerische Liebe.
Das wäre ein Widerspruch in sich.
Das Merkmal von Liebe ist immer, das sie dem Einzelnen angemessen ist und ihn zur Entwicklung bringt.

Mit besten Grüßen




Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.01.2021 14:15.
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