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Derglueckliche

52, Männlich

  Neuling

Beiträge: 14

Re: Verhätetes Herz

von Derglueckliche am 17.03.2021 01:58

hi Justasking123,

danke für deine offene art dich hier mitzuteilen.
Die sache mit der Wahrheit geschieht nicht nur in eine richtung sondern in beide.
Den wie sollen wir erfahren, warum wir Gott überhaupt brauchen? 

Momentan machst du noch deine bekanntschaft mit deinem alten Herzen durch, das bedeutet, dass Gott der dich liebt und das alles was du bisher über dich aufgezählt hast, das alles erträgt und dich darin begleitet, was dir sehr unangenehm ist. Und das ist, dass du nicht die Liebe hast, dich selbst zu lieben. Den dein Herz kann nicht alles was du bisher über dich aufgeschrieben hast, ertragen.
Das ist auch eine Wahrheit über dich, die er dir aufzeigen muss. Er legt dir den Tod und den Fluch vor, bspw. dadurch wie dein eigenes Herz (das alte, steinernde) dich selbst betrügen kann. So das die Begierden deines alten Herzens dir auch bewusst werden, mit der Zeit.

Du brauchst dich deswegen aber nicht schämen! Weil Gott dir auch danach Leben und Segen vorlegen wird, indem er dir dein neues Herz zeigen kann, das wächst und gedeiht und alles was du bisher über dich gedacht hast, durch die Liebe tragen kannst und vielmehr, auch neues über dich und deinem Herrn erfährst.

Mit Gott verbunden zu sein geschieht nicht nur in eine richtung, er hält dich die ganze Zeit, auch dann, wenn du mit deinen Füßen gegen ihn tritts.
Das ist halt die erfahrung die ich mit ihm durchmachen musste, nicht gut genug zu sein. Und das war ich auch, den im Grunde meines Herzens (dem alten Herz, das versteinerte) war es finster und ich habe Gott gehasst, meine Gemeinde, meine Familie... mich selbst, Wochen, Monate, Jahre.
Dann habe ich zu ihm (dem Herrn) geschriehen "ICH HASSE DICH"! ICH WOLLTE ein Heiliges und frommes leben führen, ich war sehr verletzt und voller Anklagen gegen jeden und alles. Er hat mir nicht geholfen, wie ich es wollte...

Irgendwann hat er (der Herr) mich da rausgeholt, mich gestärkt für die versöhnung, weitere hürden und herausforderungen.
Mein Hass ist immer noch da, dort am Kreuz, das ich mit mir trage. Und der Herr, der mich überwunden hat, ist immer noch hier. 
Vermutlich bist du auch in einer ähnlichen Situation (es kommt mir bekannt vor)? 
Auch wenn es  für dich schrecklich ist oder noch schrecklicher sein wird, hoffe und bete ich, dass du auch eines Tages da rausgerissen wirst und dabei erkennen kannst, wie Wertvoll er (der Herr) für dich ist und du für ihn.

1. Korinther 13
LG Felix

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Welche Lesegewohnheit ist euch wichtig geworden mit der Bibel

von Burgen am 16.03.2021 23:54


In einer Predigt letztens erzählte der Pastor von einer Seelsoge bei einem Hilfesuchenden. 

Er riet der Person jeden Monat 1x das Neue Testament durchzulesen. 

Die Person tat es, war fertig und fragte, was sie nun tun sollt. Nochmal dasselbe. 

Das wiederholte sich über einen sehr langen Zeitraum. 

Der Pastor konnte beobachten, dass die Person von mal zu mal innerlich immer stärker und froher wurde. 

::: 

Soeben habe ich mal die Kapitel des NT gezählt. Es sind 260 Kapitel in 27 Büchern. 

Bei 30 Tagen wären 8,66 ... Kapitel zu lesen 
Bei 27 Tagen wären es 9,63 ... Kapitel 

Um Weisheit zu lernen wird empfohlen jeden Tag 1 Kapitel der Sprüche zu lesen, entsprechend des Wochentages 

dazu vielleicht auch zumindest an 1 Tag den Wochenpsalm lesen. 

Ja, und wer dann noch immer weiter lesen möchte, die Kapitel des AT laufen nicht weg. 

::: 

Ich glaube, wer das über einen bestimmten Zeitraum durchhält, wird ganz sicher nicht leer ausgehen. 
Soviel Speise, Weisheit, Liebe und Vertrauen von Gott wird uns da Herz und Sinn erfüllen. 
Aller Mangel wird von ihm ausgefüllt und Neues kann werden. 

Ich selber habe gelernt über das Losungsbüchlein mich mit der Schrift zu beschäftigen. 
Und das möchte ich auch nicht missen. Die Ordnung gibt mir in der Hinsicht Struktur. 

Wie sieht es bei euch aus? 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Verhätetes Herz

von Burgen am 16.03.2021 23:02


Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du diesen Weg weitergehen wirst. 

Vielleicht, wenn du in der Bibel liest, spricht dich ein Wort Gottes ganz bewußt und wie ein Aha vielleicht an, mit dem du dich dann für eine Zeit lang beschenken lassen kannst.

Denn Gottes Wort kommt nicht leer zurück zu dir.

Mir half zB lange Zeit, über etliche Lebensklippen einige Verse aus Josua, Jesaja, Jeremia.
Ich schrieb sie ab und zitierte sie oft. Das half mir , machte Mut.


 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Verhätetes Herz

von geli am 16.03.2021 22:18

Justasking123: Die Sache ist : wie soll man jemandem vergeben, der nicht wirklich bereut (in dem Sinne, dass man vielleicht diese Betrübnis der Welt hat, also traurig ist für sich selber, dass man etwas falsches gemacht hat und es bedauert wie Judas, aber nicht die Betrübnis nach Gottes Sinn wie David oder Petrus) ?

Ja, ich verstehe, was Du meinst. 
Man kann auf zweierlei Arten traurig sein: einmal, indem man wirklich bereut, weil einem bewußt wird (wie David es in Psalm 51 auch ausdrückt: "An dir allein habe ich gesündigt"), dass man Gott gegenüber gesündigt hat, und diese Sünde eine Trennung von Gott bewirkt hat. Oder zumindest einen Bruch in der Beziehung.
Und andererseits kann man traurig sein, weil man durch die Sünde negative Konsequenzen im Leben erfährt, die man gerne wieder "weg" haben möchte. In diesem Fall ist die Bitte um Vergebung eigentlich verkappter Egoismus, denn man möchte nur etwas Unangenehmes wieder los sein.

Nur: Wie schafft man es, wirklich traurig über die Sünde zu sein? Traurig darüber, dass die Beziehung zu Gott durch diese Sünde getrübt wurde? Und was ist, wenn man - wie Du - feststellt, dass es die "falsche" Traurigkeit ist?

Ich glaube, man kann es nicht selbst bewirken. Man kann nur das "bringen", was man hat. Und wenn das eben nur die verstandesmäßige "Version" ist, dann bringe ich eben diese zu ihm. Ich stelle es mir vor wie eine Zwiebel: Zuerst bringe ich ihm die verstandesmäßige Bitte um Vergebung, und sage ihm ehrlich, dass diese Bitte um Vergebung nicht "perfekt" ist, das da eventuell noch etwas "fehlt". 
Das ist dann sozusagen die "erste Schicht". Gott sieht mein Bemühen, er sieht meine Unfähigkeit, und all meinen Mangel. Aber mit dieser "unvollkommenen" Bitte um Vergebung kann er mich dann weiterführen, sozusagen hin zur nächsten "Schicht" der Zwiebel, bei der ich wieder etwas erkennen kann, was mich weiterbringt in meiner Beziehung zu ihm.

Ich glaube, dass das Wichtigste ist, dass wir immer ehrlich zu Gott kommen und die Dinge nicht verschweigen. Dann geht er darauf ein und verändert unser Herz. Das braucht allerdings Zeit, es geht nicht "von heute auf Morgen" und ist nicht nach einem Gebet vollendet. Ich strecke mich bei aller Unvollkommenheit immer wieder nach Gott aus, und bitte ihn auch, dass er mich immer näher zu ihm zieht. Ich gehöre ihm, er hat mich mit seinem Blut erkauft, und bei aller Unvollkommenheit: Er hält mich fest und wird mich in sein Bild verwandeln!
Vielleicht kannst Du das auch für Dich so "mitnehmen"?

Nochmal ganz kurz gesagt: Ich bringe ihm das, was ich habe - und vertraue darauf, dass er den Rest macht 


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Justasking123

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 7

Re: Verhätetes Herz

von Justasking123 am 16.03.2021 21:05

Hallo geli, 

danke für deine ausführliche Antwort.

Mein Verhalten wurde mir vor Augen gestellt von Christen und ich habe auch selber dann tief geschaut was ich falsch gemacht hatte im Vergleich mit der Bibel, deswegen ist es mir bewusst glaube ich.

Mit "tiefen Reue" meine ich, dass man tief demütigt vor Gott und zu ihm kommt mit einer besonderen Herzeneinstellung, die ihm gefällt. Ich glaube nicht, dass es nur ein Gefühl ist, aber ich denke, dass man es auch nicht nur auf intellectuelle Ebene machen kann. Ich habe gemerkt, dass mein Verhalten sich dann änderte, aber weder tief genug, noch langfristig, weil ich es dann aus eigener Kraft mache und nicht mit Gott.

Für Wahrheit und Geist, habe ich gedacht mit einem aufrichtigen Herz, dass man innerlich mit ihm verbunden sein möchte. Ich habe mich selber schon betrogen und habe gedacht ich hätte den Heiligen Geist, aber ich glaube jetzt, dass ich mich nie wirklich bekehrt habe, wegen meinen schlechten Früchte.

Es stimmt schon, dass ich viel auf mich schaue in dem Sinne, dass ich Mangel habe im Herzen zu vertehen und glauben wie Gott mich sieht, ich habe da vielleicht zu viele eigene Gedanken. Ich weiß nicht wie man aus sich selber gehen kann (falls das Sinn macht). 

Die Sache ist : wie soll man jemandem vergeben, der nicht wirklich bereut (in dem Sinne, dass man vielleicht diese Betrübnis der Welt hat, also traurig ist für sich selber, dass man etwas falsches gemacht hat und es bedauert wie Judas, aber nicht die Betrübnis nach Gottes Sinn wie David oder Petrus) ?

PS : Ich entschuldige mich für Fehler in dem Text, Deutsch ist nicht meine Muttersprache

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.03.2021 21:09.

Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 895

Re: Der Hl. Geist im Lk-Ev

von Andreas am 16.03.2021 20:54

Lk 11,26 Dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. Und die letzten Dinge jenes Menschen werden schlimmer sein als die ersten.

Kostest Du die Freude aus, wenn Du über einen unguten Geist gesiegt hast?
Freude schenkt neue Kraft.
Neue Kraft befähigt Dich erneute Angriffe abzuwehren.
Spüre gerade jetzt , wie toll sich ein Erfolgserlebnis anfühlt.
Machen Dich diese Erfolge ruhig und gelassen?

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Verfolgung heute - Religionsfreiheit ... ?

von geli am 16.03.2021 20:12

Hoffen, dass vermehrt Menschen aufstehen und sich einsetzen werden ?

Ja, und wer könnte das sein - wer könnte sich einsetzen? Doch eigentlich nur wir Christen.
Aber mein Eindruck ist der, dass nämlich wir Christen "schlafen". Wir freuen uns über Gottes Segen, beten um Bewahrung und um Schutz - was ja nicht unbedingt falsch ist.

Aber: Wo sind wir bereit, mit "Freimut" Gottes Wort zu predigen, auch wenn es uns Gegenwind einbringt? Sind wir bereit, "anzuecken" und gegen den Strom zu schwimmen?

Das kann auch heute schon hier in unserem Land heftige Reaktionen auslösen - siehe Pastor Latzel aus Bremen.
Bereiten wir uns darauf vor, mutig für Gottes Wahrheit einzutreten? Oder verstecken wir uns lieber in netten Hauskreisen, sprechen bestimmte Themen lieber gar nicht erst an und beschränken die Verkündigung auf "Gottes Liebe"?

Unsere Gesellschaft wird in den nächsten Jahren gravierend umgebaut werden - unter dem Vorwand "Corona" werden die Dinge gerade vorbereitet. "Great Reset" - das ist ja mittlerweile keine "Geheimtipp" mehr... 

Gestern habe ich gelesen, dass "Corona" unsere Gesellschaft spaltet. Zum Teil gilt das leider auch für unsere Gemeinden. Aber dann fiel mir die Aussage des Paulus ein, der sagte: "Zum Teil müssen Spaltungen sein..." - nämlich, dass der Leib Christi gereinigt und geprüft wird. "Gesichtet "- so wie Jesus zu Petrus sagte: "Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre."
 
Unser Glaubensleben wird auch hier bei uns im "christlichen" Abendland nicht mehr lange so "beschaulich" dahinfließen. Mich tröstet, dass Jesus sagt: "Ich bete, dass dein/euer Glaube nicht aufhört!"

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Verhätetes Herz

von geli am 16.03.2021 19:48

Justasking123: ist dass David und anderen sofort von ihren Verhalten umgekehrt sind, weil die Ermahnung über seinen Verhalten ihm tief im Herzen berührt hat

Na, so "sofort" war das nicht...  
David hat ja noch eine ganze Zeitlang mit dem Ehebruch und dem Mord gelebt. Ob er da Gewissensbisse hatte, lesen wir nicht.
Da brauchte es erst einen Nathan, der ihm eine traurige Geschichte erzählte. Da erkannte er sofort den "Übeltäter: "Der Mann ist des Todes" rief er. 
Noch nicht einmal an dieser Stelle erkannte er sich selbst.
Es brauchte erst einen Nathan, der ihm sagte: "Du bist der Mann"... Ja, da erkannte er seine Schuld. Besser spät als gar nicht, würde ich dazu sagen. Ohne die Nachhilfe Nathans hätte David vielleicht seine Schuld nie erkannt...

Ich finde, da stehst Du eigentlich besser da: Du siehst Dein Herz, ganz ohne "Nachhilfe"  

aber nicht wegen einer tiefen Reue

Was verstehst Du denn unter einer "tiefen Reue"? - Denkst Du dabei an Gefühle, die Du meinst haben zu müssen?

man musst Gott in Wahrheit und Geist anbeten,

Und auch hier möchte ich fragen: Was verstehst Du genau darunter? Welche Forderung stellst Du da an Dich selbst?

Die Motive sind falsch und egoistisch,

Ja, ok - wenn Du das in Deinem Herzen erkennst, dann kannst Du ja auch dafür um Vergebung bitten.

gerne gewusst ob jemand aus dieser Lage rausgekommen wäre.

Also so ganz alleine stehst Du mit diesen Dingen nicht - ich kenne das auch von mir. Wie oft habe ich mich schon gefragt, ob in einer Sache meine Motive nicht falsch sind? - Zum Glück kennt Gott mein Herz besser als ich selbst... 

Ich weiß nicht, ob mein Eindruck falsch ist - aber ich habe das Gefühl, dass es gar nicht unbedingt um Heuchelei geht, oder darum, falsche Motive zu haben, oder Gott falsch anzubeten, und auch nicht darum, keine tiefe Reue zu empfinden - also auf Gefühle zu schauen.

Ich habe eher den Eindruck, dass Du zu viel auf Dich und Deine Gefühle schaust, und zuwenig auf Gottes Wort und das, was er Dir zusagt.

Jesus sagt: "Komm zu mir, wenn Du mühselig und beladen bist (mit allerlei Schuld). Wenn du deine Sünde bekennst, dann bin ich treu und gerecht, ich vergebe und reinige dich."

Wenn wir unsere Schuld erkennen und sie ihm sagen, dann vergibt er uns. Dabei kommte es gar nicht unbedingt auf Gefühle wie Reue oder falsche Motive oder dergleichen an.
Wir entscheiden uns, eine Sache als Schuld zubekennen - das ist eher eine Sache des Willens als die des Gefühls.
Sobald ich erkenne, dass eine Sache vor Gott falsch ist, dann kann ich ihm sagen, dass ich diese Sache nicht will und kann ihn um Vergebung bitten. Meine Gefühle sind dabei nicht wichtig.

Manchmal sind unsere Gefühle ziemlich durcheinander - das kenne ich sehr gut von mir. Da nehme ich meinen Verstand her, schaue, was Gottes Wort dazu sagt, und reagiere entsprechend, auch wenn meine Gefühle gar nicht beteiligt sind, bzw. wenn mir eine Sache eigentlich gar nicht leid tut. 

Ich bekenne diese Sache als Sünde, weil ich es aus Gottes Wort so erkannt habe, nicht, weil ich entsprechend etwas fühle.
Und dann vertraue ich darauf, dass es stimmt: nämlich dass er meine Sünde vergibt!

Ich hoffe, dass ich Dir damit nicht zu nahe trete - denn ich kenne Dich ja nicht. Sollte es falsch sein, was ich schreibe, dann vergiß es einfach...  





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Torben

78, Männlich

  Neuling

Beiträge: 11

Re: Verhätetes Herz

von Torben am 16.03.2021 17:10

Hallo Justaking123,
(und an alle anderen: ich bin nach langer Zeit wieder da, ehemals Vielton, jetzt Torben)

mich hat dein Hilferuf sehr berührt! Ich kenne das: bewusst gesündigt mit schlechtem Gewissen und es ging mir hinterher schlecht. Ich wusste aber 100%ig, dass es Sünde war. Und da fängt jetzt mein Denken über deine Situation an. Du schreibst 

leider kann ich keine tiefe Reue im Herzen empfinden..
Das lässt mich vermuten - wirklich nur vermuten - dass du dir gar nicht sicher, ob es Sünde ist. 
Ich weiß ja nicht, worum es geht und du kannst es hier - denke ich - nicht konkretisieren, denn was man hier schreibt, kann der ganze Globus lesen (na ja alle, die Deutsch können  ). 
Und mit welchen Christen warst du zusammen, und und und? Ich weiß zu wenig.
Bist du monentan in einer christlichen Gemeinde, Hauskreis etc. oder bist du alleine?

Das ist nämlich das, was mir in erster Linie einfällt: du brauchst einen/eine ältere(n) möglichst erfahrene(n) Gesprächspartner(in). Denn mir scheint, dass du alleine aus deinem Dilemma nicht rauskommst. Du bist ja noch sehr jung und ich weiß, dass ich (bin jetzt 73) mich in dem Alter auch in Sünde verstrickt hatte und nur mit seelsorgerlicher Hilfe eines anderen herausfand. 

Und je jünger man ist, desto leichter kann man in ein Fahrwasser geraten, dass man denkt, man kommt da nicht mehr raus. Aber das ist eine Lüge! Jeder, der an sich selbst zweifelt - egal in welcher Form - ist in der Gnade Gottes. Du hast dein Gewissen nicht abgetötet, lediglich bezogen auf dieses, was du "absichtliche Sünde" nanntest, springt es aus irgendeinem Grund nicht an und das könnte in so einem Gespräch rausgefunden werden. Dein Gewissen funktioniert nach wie vor bezogen auf andere Dinge. Wirst du jetzt losgehen und gewissenlos einen Menschen umbringen? Natürlich nicht und dir fallen bestimmt noch jede Menge andere Sachen ein, wo dein Gewissen anspringt.
Wie gesagt, ich weiß nicht worum es sich handelt. Vielleicht haben ja auch andere sich an dir versündigt und es geht auch und vielleicht sogar als erstes darum, denen zu vergeben.
Ich wünsch dir von Herzen, dass du den geeigneten Gesprächspartner findest. 

Am Schluss noch eine Stelle aus dem Römerbrief: Kapitel 7, 18 bis 25. Paulus beschreibt da, dass er immer wieder sündigt und es eigentlich nicht will. Und dann heißt es: Dank sei Gott. Ich bin durch Jesus Christus befreit!

Liebe Grüße, Torben

P.S.: es handelt sich doch wohl nicht um irgendsowas total Bescheuertes: (Beispiel aus hoffentlich nur alten Zeiten) eine Frau darf keine Kurzhaarfrisur haben und die langen Haare darf sie nicht einfach hängen lassen weil Gott ein Gott der Ordnung ist, sondern sie muss sie zu einem Dutt zusammenbinden.


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Verfolgung heute - Religionsfreiheit ... ?

von Burgen am 16.03.2021 16:44


Vor ca 2 Jahren war ein 1.Klassler von Mädchen sexuell belästigt worden, in der Schule war es erlaubt. 

Die Folge war, dass der Junge nicht mehr zur Schule gehen wollte.

Und das finde ich echt schlimm.

Die Oma des Jungen machte sich seinetwegen Sorgen. Die Freundin der Oma hatte mir dies mal mitgeteilt.


Inzwischen bin ich der Überzeugung, dass diese ganze Entwicklung, auch was gerade in Frankreich unter Jugendlichen geschieht, durch die Pandemiezeit nur noch gefördert wird, ja das Ende , von dem wir als Christen in der Schrift lesen, beschleunigt wird.

Dem Teufel wird Tor und Tür geöffnet.
Und es ist ein sonderbarer Zustand, zu wissen, wie die Welt ihre Augen und Seelen verschließen lässt - und wir auf der anderen Seite genau wissen, was passieren wird.

Es ist so ähnlich wie damals mit dem Untergang der Titanic. 
Gott ruft und keiner geht zu ihm, so könnte man meinen. Jedoch das wird nicht das Ende sein.  

Allerdings, ausser Beten mit dem Wort Gottes, weiß ich auch nicht, was zu tun ist.
Hoffen, dass vermehrt Menschen aufstehen und sich einsetzen werden ?

Das alles kostet ja auch viel Geld. Einerseits kosten Therapien Geld, aber auch das Überwachen der Einhaltung der Gesetze kostet viel Geld.

 

Antworten
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