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Eigene christliche Gedichte u. Gebete
von Mystiker am 11.02.2022 17:19Vorwort
Die Texte sind eigene christliche, katholisch geprägte, mystische Gedichte und Gebete.
Die christlichen Gedichte und Gebete habe ich betend und meditierend geschrieben, im Gespräch mit Gott, zusammen mit Gott, inspiriert von Seinem Geist, von dem jeder Mensch erfüllt ist. 'Nicht ich schreibe, Es schreibt', könnte man sagen, und in diesem Sinne bin nicht nur ich der Autor dieser spirituellen Texte, sondern genauso und sogar in erster Linie Gott, von dem Alles ausgeht und der Alles erschafft. So machen viele Künstler die Erfahrung, dass ihnen ihr Werk letzten Endes zu-fällt, dass sie es nicht selbst produziert haben.
Dennoch sind die spirituellen Texte selbstverständlich eine subjektive Darstellung, weil Gott sich in dieser Welt „nur" durch Menschen artikulieren kann, in ihnen u. durch sie hindurch, u. ihre Persönlichkeit, ihre menschlichen, weltlichen u. spirituellen Erfahrungen, ihre theologischen Überzeugungen u. ihr Gottesbild den Inhalt einer „Offenbarung" entscheidend prägen.
Die sprachliche Form könnte der eine oder andere Leser vielleicht etwas ungewöhnlich finden, zu emotional, kindlich, pathetisch oder sentimental, eine Einstellung, die ich nachvollziehen könnte. Aber so ist die Sprache der Mystik, die Sprache der Ekstase, die Sprache der Liebe. Sie ist einfach u. kindlich (vgl. Mt 18,3). Ich bin ein Kind Gottes. Man kann es nicht anders ausdrücken, denn Liebe ist ein Gefühl. Jesus mag es, wenn Du ihm sagst, dass Du ihn liebst, u. so sind meine Gespräche mit Gott noch persönlicher u. intimer als die zu Papier gebrachten Gebete.
Die Mystiker aller Zeiten haben ihre Erfahrungen mit Gott in dieser Form festgehalten und in Worte zu fassen versucht, was man eigentlich nicht in Worte fassen kann, z.B. Augustinus, Franz v. Assisi, Hildegard v. Bingen, Heinrich Seuse, Caterina v. Siena, Teresa v. Avila, Johannes v. Kreuz, Alfons Maria v. Liguori, Anna Katharina Emmerick, Jean-Marie Vianney (der hl. Pfarrer von Ars), Sr. Faustina Kowalska, Pater Pio u. Therese Neumann v. Konnersreuth (Seligsprechungsverfahren eröffnet, 2005). Diese ekstatische Spiritualität kommt vor allem in der Frauenmystik des Mittelalters, der „Liebesmystik" oder „Brautmystik" zum Ausdruck, bei Mechthild von Magdeburg, Gertrud von Helfta oder Hadewijch von Antwerpen.
Außerdem gibt es Kirchenlieder, die sozusagen Liebeslieder sind, z.B. die eines Thomas von Aquin (das berühmte „Tantum ergo sacramentum", „Gottheit tief verborgen") und Angelus Silesius („Ich will dich lieben meine Stärke"); „O Jesu, all mein Leben bist du"; „Schönster Herr Jesu"; „Jesus meine Freude", „Jesus, dir leb ich" u. viele Weihnachtslieder (z.B. „Zu Bethlehem geboren", „Ich steh an Deiner Krippe hier"). Das gilt auch für die gefühlvollen Anbetungslieder der Charismatischen Bewegung, die eigentlich vertonte Gebete sind.
Unter Mystik versteht man eine emotionale Gotteserfahrung, eine Begegnung mit Gott, eine Einheits-Erfahrung in einem Prozess des Eins-werdens mit dem Göttlichen, bei der bestimmte Phänomene z.B. Trancezustände und Ekstasen auftreten können. Es gibt grundsätzlich zwei Typen: die eher personal geprägte Liebesmystik (Brautmystik) u. die eher apersonal geprägte Einheitsmystik (Seinsmystik), wobei die Übergänge fließend sind u. eine mystische Erfahrung in der Regel beide Elemente enthalten kann.
Die zwei Formen der Mystik sind wie die zwei Seiten einer Münze u. voneinander nicht zu trennen.
In der postmodernen Gesellschaft findet man diese gefühlsbetonte, von einer Liebesbeziehung zu Jesus Christus geprägte Religiosität v.a. in der Anfang des 20.Jh. in den USA entstandenen ev. Pfingstbewegung u. den aus ihr hervorgegangenen charismatischen Gemeinden der ev. Freikirchen u. charismatischen Gruppen der ev. Landeskirchen (GGE)* u. der kath. Kirche (CE*, Neue geistliche Bewegungen u. Gemeinschaften, z.B. Jugend 2000, Gemeinschaft Emmanuel, Totus Tuus, Gemeinschaft der Seligpreisungen).
Sie ist eine vom Gefühl geprägte, das Wirken des Heiligen Geistes betonende „Erfahrungstheologie" mit zahlreichen affektiven Manifestationen (u.a. emotionale Anbetungslieder, Prophetien, Sprachengebet).
Die Charismatik ist global betrachtet eine stark wachsende Bewegung mit etwa 490 Mio. Mitgliedern, davon etwa 90 Mio. Katholiken.
Man kann die in meinen Gedichten u. Gebeten zum Ausdruck kommende Beziehung der Liebe zu Gott u. die mystischen Passagen vielleicht nur wirklich verstehen, wenn man eine mystische Erfahrung gemacht hat, die immer individuell von der eigenen Persönlichkeit geprägt u. auf sie abgestimmt ist, wenn man fühlen kann, dass Gott da ist, Seine Liebe spüren kann, wenn man wahrnehmen kann, dass Er sich mir mitteilen möchte, z.B. durch Ereignisse, Erfahrungen, andere Menschen, durch das Lesen der göttlich inspirierten Heiligen Schriften u. anderen Texten, durch übernatürlich geprägte Gedanken, Eindrücke, Eingebungen, durch innere u. äußere Auditionen („innere Stimme„) u. Visionen, Träume.
Schon 1966 machte K. Rahner die berühmt gewordene, prophetische, oft zitierte, in der Praxis aber wenig Konsequenzen habende Aussage:
„Der Fromme von morgen wird ein ‚Mystiker' sein, einer, der etwas ‚erfahren' hat oder er wird nicht mehr sein."
Die Mehrheit der Menschen in der modernen Industriegesellschaft des Westens müssen in der Regel eine emotionale Erfahrung machen, fühlen, dass es Gott gibt, Seine Liebe spüren, weil sie nicht mehr bereit sind, theologische Positionen u. Dogmen zu übernehmen, nur weil sie von den Kirchen vorgegeben werden.
Bestimmte Gebetsformen, wie die Meditation, die Kontemplation u. das innere Gebet, können eine Hilfe darstellen, damit der moderne Mensch zur Ruhe kommen u. in der Stille einfach mit Gott zusammensein kann. Außerdem kann nach dem Empfang der Kommunion, bei der eucharistischen Anbetung, in Wallfahrtsorten u. beim Betrachten von Bildern, Ikonen u. Statuen eine besondere persönliche Gottesbegegnung stattfinden.
Um die mystischen Passagen in meinen Gedichten u. Gebeten verstehen, sie erfassen zu können, muss man vielleicht grundsätzlich eine eher emotional als rational orientierte Persönlichkeitsstruktur haben, sensitiv sein u. tiefe Gefühle empfinden können.
Die christlichen Gedichte u. Gebete haben in der Regel die Zeitform des Präsens, auch wenn sie ein Geschehen der Vergangenheit wiedergeben, z.B. aus dem Leben Jesu oder eines Heiligen, weil es - metaphysisch betrachtet - Zeit u. Raum nicht gibt bzw. diese relativ sind, eine v.a. auf die Relativitätstheorie A. Einsteins zurückgehende wissenschaftliche Erkenntnis. Schon I. Kant hatte die Dimensionen Zeit u. Raum als irdische, menschliche Kategorien bezeichnet, die notwendig sind, um die Wirklichkeit einordnen zu können.
Die Kirche hat diese transzendente Realität von Anfang an intuitiv erfasst. Für Gott gibt es keine Zeit. Alles ist Gegenwart. In jeder hl. Messe wird z.B. das Leben, Sterben, die Auferstehung u. Himmelfahrt Jesu gegenwärtig. In der Eucharistiefeier ist das letzte Abendmahl Gegenwart, was am Gründonnerstag durch die Ergänzung der Wandlungsworte mit der Formulierung „Das ist heute" hervorgehoben wird. Außerdem kommt die Zeitlosigkeit in den Texten zahlreicher Weihnachts- u. Osterlieder zum Ausdruck („Heut schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis", „Seinen Sohn gibt er uns heut", „Heut, ja heut erschienen ist; „Ein Kind ist uns geboren heut", „Uns ist ein Kindlein heut geboren"; „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind"; „Das ist der Tag", Der Herr der ewgen Herrlichkeit ist vom Tod erstanden heut; „Du lieber Herre Jesu Christ, da du erstanden heute").
Ich habe möglichst moderne Worte u. Formulierungen zu verwenden versucht, was jedoch nicht immer möglich war, weil es in vielen Fällen keine modernen Begriffe gibt, die den gleichen Inhalt zum Ausdruck bringen können, wie z.B. die etwas altmodischen Worte Gnade, Demut, Ehrfurcht, Güte, Barmherzigkeit, Herzlichkeit, Gemütlichkeit, Behaglichkeit, loben u. preisen.
Die Gedichte haben - wie die moderne Lyrik - keine Reimform, aber - wie auch die meisten Gebete - eine künstlerische Gestalt u. einen Rhythmus, der gelegentlich erst auf den zweiten Blick zu erkennen ist.
Die Gebete haben einfache, kurze, manchmal wie bei einer Litanei sich wiederholende Formulierungen. Sie können langsam, mit entsprechenden Pausen gelesen werden, u. so kann eine meditative, kontemplative Atmosphäre entstehen.
Die Gedichte über (noch) nicht anerkannte Marienerscheinungsorte (z.B. Medjugorje, Heroldsbach, Wigratzbad) sollen das Urteil der Kirche nicht vorwegnehmen, sondern haben den gleichen Status wie eine (noch) nicht bestätigte Privatoffenbarung.
Durch die Fotos kann Gott zu uns sprechen, durch Seine Schöpfung, durch heilige Kirchen u. Wallfahrtsorte mit einer besonders beeindruckenden Aura, durch mit Liebe, im Hl. Geist schöpferisch gestaltete Ikonen, Bilder u. Statuen.
Die vor der Rechtschreibreform verfassten Texte habe ich nicht mehr korrigiert.
Lesen Sie diese Poesie als Meditation. Seien Sie ganz einfach mit Gott zusammen, und lassen Sie Ihn zu sich sprechen. Vielleicht kann dies zu einer persönlichen Begegnung mit unserem Gott, Jesus Christus und Seiner Mutter führen.
Die Texte unterliegen dem Copyright, dürfen aber sehr gerne für nicht kommerzielle Zwecke verwendet werden, wenn mein Name genannt ist u. ein Link zu dieser Seite gesetzt wird, auch in ausgedruckter Form unter Angabe meines Namens. In beiden Fällen bitte ich um eine Mitteilung. Grundsätzlich geht es mir darum, dass Gott vielleicht durch die Gedichte u. Gebete Menschen ansprechen u. inspirieren kann, so dass es positiv ist, wenn die Texte eine möglichst große Verbreitung finden.
Auch meine Fotos dürfen in nicht kommerzieller Form verwertet werden. Über die Angabe meines Namens oder einen Link würde ich mich freuen.
Ich bitte Sie, grundsätzlich zu berücksichtigen, dass ich kein Theologe bin, falls es die eine oder andere theologische Ungenauigkeit geben sollte.
Ich wünsche Euch beim Lesen viel Freude und Gottes Segen!
Anmerkungen
* GGE: Geistliche Gemeinde-Erneuerung
* CE: Charismatische Erneuerung in der kath. Kirche
Bibelausgaben
* Ohne Angabe: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift
* HStK: katholische Übersetzung nach Hamp, Stenzel, Kürzinger, 1962
* L: Übersetzung nach Martin Luther
Homepages: Christliche Gedichte u. Gebete
Christliche Gedichte und Gebete
Christliche Gedichte - Wallfahrtsorte
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Das Himmelreich, wie ein Sauerteig, wie ein Senfkorn, ...
von Burgen am 11.02.2022 17:01
Das Himmelreich in den Evangelien ist auch bezüglich der Gleichnisse zu verstehen wie ein Diamant.
Je nachdem, welche Seite da betrachtet wird, hat dies Auswirkungen in der Lehre Christi für die Menschen.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Das Himmelreich, wie ein Sauerteig, wie ein Senfkorn, ...
von Burgen am 11.02.2022 16:57
Meine Meinung?
Die Kirche ist für alle offfen, alle sollen eingeladen werden ...
Jedoch stellen wir auch fest, dass das Kreuz überall verschwindet. Die Christen lassen Religionen den Vortritt.
Gibt es nicht in der uno einen "Stille Raum"? Jedenfalls soll es einen internationalen Gebetsraum geben in den
großen Organisationen, in den christliche Atribute fehlen.
Und es fragt sich einerseits, sind es die christlichen Gemeinschaften, wie die beiden Großkirchen oder alle
Glaubensbestrebungen?
Ist es nicht auch so, dass zB, wenn Ehe der Priester erlaubt sein wird, sich die Grenze derjenigen Kirchen
sich vermischen?
Es bleibt dann nur noch die Frage nach dem Oberhaupt des Ganzen oder weiterhin so wie es ist.
Aber es kann durchaus förderlich sein, auch für Menschen fremder Religionen zu beten. Aber ob das in
solch einer Allianz durchgeführt werden sollte, da habe durchaus Zweifel.
Die Allianz beteten für die Buddisten in diesem Jahr.
Geli hat da eine ziemlich gradlinige Position.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Fragen zum Buch Esra
von Burgen am 11.02.2022 16:44In Nehemia lasen wir, dass das Volk der Hebräer verschleppt war und sein Herz, das des Nehemia dafür brannte, in Jerusalem den Tempel wieder aufzubauen. Und der König erlaubte es, gab ihm sogar einen Erlaubnisschein mit.
Sie konnten beginnen, wurden dann jedoch immer wieder gehindert von den dortigen Anwohnern. Das hatte zur Folge, dass der Bau einige Jahre unterbrochen darniederlag. Nachdem er dann aber fertiggestellt war, fanden sie "die Schrift". Und Esra begann, die Juden wieder zu lehren.
Ganz zu Beginn war die Stiftshütte das Zentrum der Hebräer.
Der Tempel wurde von König David angedacht und ein Herzenswunsch. Das jedoch ließ Gott nicht zu, weil er Blut an den Händen hatte, obwohl er ihn besonders liebte.
Salomon durfte dann den Tempel bauen und alles verbauen, was David heranbrachte.
Der eine Gedane war, steht auch in der Schrift, die Menschen bauen sich ein Haus, einen Tempel und für mich gibt es kein Haus - sagte Gott. Bis dahin gab es 'nur' die Bundeslade.
Der Tempel war von Anbeginn das Glaubens- und Lebenszentrum der Juden. Wer die Gesetze nicht einhielt, befolgte, oder später im NT sich zu Jesus hielt, konnte aus der dann späteren Synagoge ausgeschlossen werden. Einmal im Jahr pilgerten die Juden bis zur Zerstörung durch Nero nach Jerusalem in den Tempel.
In der Bibel hinten ist der Tempel abgebildet und daneben der Palast des Herodes. Fast genauso groß.
Bundeslade und Tempel waren der Ort, wo Gottes Wohnung war. Und solange es den gab, wurde dorthin die Opfergabe gebracht um den Menschen zu entsühnen.
Und da konnte natürlich kein götzendienerische Mensch der anderen Völker mit Hand anlegen.
Jesus kam ja nicht als Richter in diese Welt, sondern Sünder zu retten und ihnen den, seinen, Vater zu zeigen. Dafür war er zu den Juden gesandt. Aber er heilte auch mindestens drei Menschen, die einem anderen Volk angehörten. In den Schriften ist zu lesen, dass es auch Fremdlinge gab, die zu dem Volk dazugehörten und denselben Gott verehrten. Die Juden waren aufgefordert, auch diese Menschen gut zu behandeln. Allerdings sind damit nicht gerade Besatzer gemeint ...
Und bei der Frau am Brunnen gibt es eine Vielschichtigkeit dieses Geschehens. Denn Jesus hielt zB ihr ihre Sünde gar nicht vor. Und zum Schluss dieses heilendes Gespräches war Jesus selbst gestärkt, weil er ihr das nicht versiegende Wasser schenken konnte und auch, weil das ganze Dorf dieser Frau zum Glauben an Jesus kam. Er hatte sich ihr sogar als Retter vorgestellt - Ich bin's -
Und später, als er zum letzten Mal nach Jerusalem pilgerte, verwehrten die Samariter ihm die Durchreise.
Samariter und Juden sind sich bis heute, glaube, spinnefeind.
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Das Himmelreich, wie ein Sauerteig, wie ein Senfkorn, ...
von Leah am 11.02.2022 11:20🙃......
Ok, ich glaube, meine Frage war zu nah an dem, was Lukas schon erklärt hat. Er hat ja schon das wichtigste gesagt.
Neue Fragen.
Wenn das Himmelreich vermixt ist mit Menschen, die zwar Christus bekennen, aber gar nicht zu ihm gehören, wie dürfen wir dann die Gleichnisse in Bezug auf die Versammlung verstehen? Ist denn dann Ökumene, wie sie heute angestrebt wird, falsch oder richtig. Was meint ihr?
Leah
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Fragen zum Buch Esra
von Leah am 11.02.2022 09:53Hallo Bine,
Im alten Testament waren die 12 Stämme das Volk Gottes, erst im neuen Testament ging das Heil von den Juden ( Christus war Jude) aus auch zu den Heiden.
Leah
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Das Himmelreich, wie ein Sauerteig, wie ein Senfkorn, ...
von Leah am 11.02.2022 09:50
Danke Lukas,
Ich finde den Begriff " Der Bereich, der vom Himmel aus regiert wird" sehr passend. Ich denke da an die Sendschreiben.
Wie würdest Du jetzt den Unterschied zwischen der Versammlung und dem Himmelreich erklären?
Bin gespannt
Leah
Re: Fragen zum Buch Esra
von Sabode am 11.02.2022 09:39Ich kenne die Geschicht mit Jesus und der Frau am Brunnen Johannes 4.
Jesus macht hier keinen Glaubesnunterschied. Er sagt nicht das sie nicht zum Volk Gottes gehört.
Warum ist es aber in Esra so wichtig das nur die Juden den Tempel wieder aufbauen?
MfG
Bine
Re: Das Himmelreich, wie ein Sauerteig, wie ein Senfkorn, ...
von Lucas am 11.02.2022 09:35Guten Morgen. [Folgende Übersetzungen wären passend: Das Reich der Himmel/ Das Reich das vom Himmel aus regiert wird]. Manche Theologen sehen Luthers Begriff ,,Himmelreich“ als nicht so passend. Das Reich der Himmel bezeichnen viele als Art Zwischenzeit in der der König verworfen wurde und in dem auch die Gemeinde eine Rolle spielt, wobei die Gemeinde nicht aber komplett diesen Begriff für sich allein beanspruchen kann. Sie ist mehr ein Teilbereich dieses Zeitraumes. Zum Reich der Himmel kann sich nun jeder zuzählen der ein Bekenntnis zu Christus getan hat, ob dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Nachfolge und Wiedergeburt verbunden war, stellt sich am Ende heraus wenn die Ernte geschieht, die in den Gleichnissen des Himmelreiches einen großen Raum einnimmt. Das Reich der Himmel ist nicht das Reich Gottes. Ins Reich Gottes kommt nichts unreines hinein, jedoch zählen sich zum Reich der Himmel auch Menschen, die eventuell nur dem Bekenntnis nach zu Christus gehören, denn wie es im Gleichnis vom Fischernetz heißt, dass gute als auch schlechte Fische gefischt werden, so werden die schlechten dennoch am Ende aussortiert werden.
Leah
Gelöschter Benutzer
Das Himmelreich, wie ein Sauerteig, wie ein Senfkorn, ...
von Leah am 11.02.2022 09:08Ihr Lieben,
In Matthäus 13 wird das Himmelreich in verschiedenen Gleichnissen beschrieben. Dabei muss man sich sehr wundern, denn da ist Sauerteig, Unkraut, unfruchtbarer Ackerboden......
Ja ist denn das Himmelreich nicht vollkommen?
Schon mal darüber nachgedacht? Nein?
Ich lade Euch ein dazu.
Was hat das zu bedeuten?
Leah
Wichtiger Hinweis: Himmelreich ( griechisch basileia) bedeutet nicht nur Herrschaftsgebiet, sondern auch Machtbereich.


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